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Super Geek Night

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Der Mann und ich sind ja bekennende Fans von allem möglichen, sodass wir uns jedes Jahr wie kleine Schnitzelchen auf die Münchner Super Geek Night freuen. In diesem Jahr hatte er für sich und seine Jungs einen ausgefeilten Dresscode erdacht, sodass ich bei der Kostümplanung auf mich selbst gestellt war. Zum Glück hatte ich diesmal die beste Freundin als Sidekick dabei und da wir beide phasenweise der Serie „Lost“ verfallen sind haben wir uns entschieden als Mitglieder der „Dharma Initiative“ zu gehen.

Wer die Serie kennt, weiß wie viele Möglichkeiten man mit diesem Thema hat und wie mannigfaltig viel oder wenig Arbeit man sich machen kann, um perfekt in der Rolle zu bleiben. Wir wollten uns aus Zeitmangel nicht zu viel Aufwand machen, aber trotzdem einen authentischen Effekt erzielen. Außerdem wollten wir um unsere Kostümierung schon auch ein bisschen die Geschichte spinnen und haben uns deshalb als Schwan/Perle-Gespann verkleidet. 
Dharma-Overalls
Zunächst brauchten wir passende Overalls. Anstatt die in mühevoller Kleinstarbeit selbst zu nähen, haben wir fertige Arbeitsoveralls in beige gekauft. Da es die nur in Männergrößen zu erstehen gibt, musste ich am ein oder anderen Ende Hand anlegen und etwas abnähen. Das hat eigentlich super funktioniert und am Ende war das die einfachste Möglichkeit für uns.

Um die Overalls weiter zu pimpen habe ich Schrift und Logos mit Hilfe der Silhouette Cameo aus T-Shirt-Folie ausgeschnitten und aufgebügelt. Meiner bekam dazu meinen Namen und meine Jobbezeichnung.

Die beste Freundin hat sich für die Rolle des Schwan-Bewohners entschieden, der alle 108 Minuten „die Taste“ drücken muss. Dazu verpasste ich ihr ein Handy – ebenfalls mit Dharma-Logo versehen – das regelmäßig zu piepen anfangen sollte und nur durch Eingabe des richtigen Codes Ruhe gibt. Als der Alarm auf der Party das erste mal los ging, war ich schon ganz heiß darauf zu sehen wie „mein Subjekt“ sich in Hektik vertippen und in Panik ausbrechen würde. Fatalerweise versagte die Technik schon beim ersten Alarm, sodass wir am Ende alle beide dastanden und wie wild Zahlen eintippten, ohne dass das Gerät auf unsere Eingaben reagieren wollte… es war zum Schießen!! 

Ich als Mitarbeiter in der Perle hatte den ganzen Abend ein Notizbuch dabei, in das ich relevante Auffälligkeiten – die mir beim Beobachten des Schwan-Bewohners ins Auge gestochen sind – notierte. Das vormals schwarze Notizbuch habe ich dafür mit weißer Farbe bedruckt, damit das typische schwarz-weiße Muster entsteht. Das aufgeklebte Perle-Logo hat das Heft dann perfekt abgerundet.

Unsere Kostüme waren für die Party genau richtig: nicht zu aufwändig und superbequem. In den vielen Taschen konnten wir alles wichtige verstauen und wir mussten uns vorher nicht kompliziert schminken. In Deutschland ist „Lost“ nun ja nicht sooo bekannt, aber trotzdem haben uns manche erkannt und wollten sogar Fotos von uns machen! 

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