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Silhouette Cameo

“Die Welt” vs. “Home Sweet Home”

Alle Jahre wieder suche ich nach einem Geschenk, das all meinen Lieben gleichermaßen gefallen könnte und das ich in vertretbarer Zeit selbst herstellen kann. Da ich von der Hochzeit noch gute 30 Kissen übrig hatte, war schon im Sommer klar: dieses Weihnachten würde es für alle ein Paar liebevoll gestaltete Deko-Kissen geben! 

Da die lieben Beschenkten allesamt begeisterte Weltenbummler sind, wollte ich gerne das Thema Reisen zugrundelegen und habe mich für zwei Motive entschieden: “Die Welt da draußen” vs. “Die heimelige Heimat”
goldene Deko-Kissen
Da die Hochzeits-Kisselchen etwas klein waren, habe ich zuerst aus Nesselstoff neue Inlays genäht und so aus jeweils zwei kleinen ein großes Kissen gemacht. Dann habe ich rustikale Kissenhüllen mit Reißverschluss genäht. Den coolen Canvas mit Holzoptik habe ich zufällig beim Möbelschweden entdeckt und mich sofort verliebt. Der Stoff ist perfekt für alle Arten von genähter Deko und bietet eine ideale und stabile Grundlage für Bügelmotive.

Für das Dekor habe ich wieder die treue Silhouette Cameo bemüht und aus goldener Transferfolie zwei Motive ausgeschnitten: Einmal eine Weltkarte um die Reiselustigen an all die schönen Orte zu erinnern die noch besucht werden wollen. Und auf der anderen Seite den Spruch “Home Sweet Home” in eleganten goldenen Lettern, um sie daran zu erinnern, dass es manchmal erholend und schön sein kann auch wieder nach Hause zu kommen.

Auch wenn es etwas Arbeit war so viele Kissen zu nähen, sind sie allesamt wirklich wunderschön geworden und ich überlege ob ich noch ein Nachzüglerpaar für unser eigenes Sofa aus dem Maschinchen hüpfen lasse… 

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Weihnachtskarten

Ganz nach dem Motto des letzten Jahres “Lieber spät als nie!” zeige ich euch heute meine aktuellen Weihnachtskarten.
Weihnachtskarte 2016
Wie schon bei den Hochzeitskarten habe ich sie mit technischer Unterstützung durch die Silhouette Cameo umgesetzt.

Um die in den letzten Wochen verbummelte Zeit wieder etwas aufzuholen habe ich mich beim Motiv zugegebenermaßen von einer Kauf-Karte inspirieren lassen. Ich fand die Grafik mit dem Eichhörnchen supersüß und habe sie kurzerhand digitalisiert und für den Schneidplotter aufbereitet. Dazu habe ich einen Schriftzug entworfen den ich auf dicken beigeweißen Karton gedruckt habe. Auf der Rückseite musste zum Finish natürlich auch noch mein Logo platziert werden.

Meine Gold-Affinität des vergangenen Jahres hält weiterhin hartnäckig an, also veredelte ich die Karte festlich, nachdem der Schneidplotter sie surrend zugeschnitten hatte. Dazu bügelte ich mit dem Bügeleisen Goldfolie auf die Schrift und das Logo.

Entstanden ist so eine schlichte aber doch elegante Weihnachtskarte über die sich all die lieben Empfänger sichtlich gefreut haben. 

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4 8 15 16 23 42

Der Mann und ich sind ja bekennende Fans von allem möglichen, sodass wir uns jedes Jahr wie kleine Schnitzelchen auf die Münchner Super Geek Night freuen. In diesem Jahr hatte er für sich und seine Jungs einen ausgefeilten Dresscode erdacht, sodass ich bei der Kostümplanung auf mich selbst gestellt war. Zum Glück hatte ich diesmal die beste Freundin als Sidekick dabei und da wir beide phasenweise der Serie “Lost” verfallen sind haben wir uns entschieden als Mitglieder der “Dharma Initiative” zu gehen.

Wer die Serie kennt, weiß wie viele Möglichkeiten man mit diesem Thema hat und wie mannigfaltig viel oder wenig Arbeit man sich machen kann, um perfekt in der Rolle zu bleiben. Wir wollten uns aus Zeitmangel nicht zu viel Aufwand machen, aber trotzdem einen authentischen Effekt erzielen. Außerdem wollten wir um unsere Kostümierung schon auch ein bisschen die Geschichte spinnen und haben uns deshalb als Schwan/Perle-Gespann verkleidet. 
Dharma-Overalls
Zunächst brauchten wir passende Overalls. Anstatt die in mühevoller Kleinstarbeit selbst zu nähen, haben wir fertige Arbeitsoveralls in beige gekauft. Da es die nur in Männergrößen zu erstehen gibt, musste ich am ein oder anderen Ende Hand anlegen und etwas abnähen. Das hat eigentlich super funktioniert und am Ende war das die einfachste Möglichkeit für uns.

Um die Overalls weiter zu pimpen habe ich Schrift und Logos mit Hilfe der Silhouette Cameo aus T-Shirt-Folie ausgeschnitten und aufgebügelt. Meiner bekam dazu meinen Namen und meine Jobbezeichnung.

Die beste Freundin hat sich für die Rolle des Schwan-Bewohners entschieden, der alle 108 Minuten “die Taste” drücken muss. Dazu verpasste ich ihr ein Handy – ebenfalls mit Dharma-Logo versehen – das regelmäßig zu piepen anfangen sollte und nur durch Eingabe des richtigen Codes Ruhe gibt. Als der Alarm auf der Party das erste mal los ging, war ich schon ganz heiß darauf zu sehen wie “mein Subjekt” sich in Hektik vertippen und in Panik ausbrechen würde. Fatalerweise versagte die Technik schon beim ersten Alarm, sodass wir am Ende alle beide dastanden und wie wild Zahlen eintippten, ohne dass das Gerät auf unsere Eingaben reagieren wollte… es war zum Schießen!! 

Ich als Mitarbeiter in der Perle hatte den ganzen Abend ein Notizbuch dabei, in das ich relevante Auffälligkeiten – die mir beim Beobachten des Schwan-Bewohners ins Auge gestochen sind – notierte. Das vormals schwarze Notizbuch habe ich dafür mit weißer Farbe bedruckt, damit das typische schwarz-weiße Muster entsteht. Das aufgeklebte Perle-Logo hat das Heft dann perfekt abgerundet.

Unsere Kostüme waren für die Party genau richtig: nicht zu aufwändig und superbequem. In den vielen Taschen konnten wir alles wichtige verstauen und wir mussten uns vorher nicht kompliziert schminken. In Deutschland ist “Lost” nun ja nicht sooo bekannt, aber trotzdem haben uns manche erkannt und wollten sogar Fotos von uns machen! 

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Das Abenteuer beginnt!

Da das tollste Fest ohne ebenso tolle Gäste nur halb so schön ist, haben wir uns im Nachhinein natürlich gebührend bei allen für die lieben Glückwünsche und vielen Geschenke bedankt.
Danksagungskarten
Unsere Danksagungskarten lehnen sich natürlich wieder an die Einladungskarte und die Save-the-Date-Karte an. Die ausgestanzten Luftballons haben wir diesmal als Fenster benutzt, durch das man ein Foto sehen kann auf dem der Mann und ich verliebt in die Kamera lächeln.

Das Format der Karte haben wir von eben diesem Foto abhängig gemacht und so ist die Karte diesmal querformatig ausgefallen. Damit der Effekt mit dem Loch nicht untergeht, ist die Vorderseite sehr zurückhaltend gestaltet. Zwar habe ich hier wieder die berühmte Goldfolie eingesetzt, aber erst im Innenteil bedanken wir uns dann ausführlicher.

Damit das Foto von unseren Gästen z.B. in ein Fotoalbum eingeklebt werden kann, liegt es nur locker in der Karte. Folglich musste die gesamte Innenseite noch einmal passend zum ausgeschnittenen Luftballon-Loch gestaltet werden. Ich habe also alle Infos und Elemente um das Loch herum arrangiert sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Neben den Dankesworten haben wir den Gästen noch einen USB-Stick mit den gesammelten Fotos vom Fest beigelegt. Es ist ein Stick den man wie eine Büroklammer feststecken kann, sodass er auch sicher an Ort und Stelle bleibt.

Da wir die Karte auch an Bekannte und Verwandte geschickt haben, die nicht so eng mit uns verbandelt sind, haben wir für diese Empfänger anstatt einem USB-Stick nur einen Link zur Foto-Sharing-Seite “dawawas” beigefügt. Dazu habe ich den Link in Form eines QR-Codes auf kleine Ballons gedruckt. Diese habe ich dann mit einer Büroklammer an die entsprechende Stelle an der Karte geheftet.

Auf der Rückseite der Karte habe ich noch einmal das Motto der Feier verewigt und dieses etwas zukunftsdeutend umgedichtet: aus “Das Abenteuer wartet!” wurde deshalb “Das Abenteuer beginnt!”

Als wir nach der Feier Großreine gemacht haben, mussten wir feststellen dass kaum jemand ein Gastgeschenk mit nach Hause genommen hat. Wir haben es schlichtweg versäumt allen Gästen klar zu sagen, dass sie die Kleinigkeiten gerne mit nach Hause nehmen dürfen. So hatten wir also unzählige Bleistifte und Geduldsspiele übrig und die wollte ich unbedingt noch an den Mann und die Frau bringen.

Deshalb habe ich je ein Geduldsspiel, ein oder zwei Bleistifte sowie die Danksagungskarte samtUmschlag in einen stabilen aber flachen Kartonumschlag verpackt. Vorne drauf kam wieder die schön gestaltete Adresse – diesmal als Aufkleber – und das Ganze ist postfertig.

Ich denke unsere Gäste werden sich über dieses kleine Überraschungspaket freuen und uns nachsehen, dass wir uns fast zwei Monate Zeit gelassen haben unsere Dankesgrüße auf den Weg zu bringen. 

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… und wir biegen auf die Zielgerade ein!

Juhuuu! Endlich haben wir sie verschickt: die Hochzeitseinladungen!

Lange haben wir uns in der Tat damit Zeit gelassen, denn schließlich sollte alles so perfekt wie nur möglich sein. Um uns etwas Luft zu verschaffen, haben wir ja im Vorfeld “Save the Date”-Karten verschickt. Die verbindlichen Einladungen sollten dann aber nicht nur umfangreicher und informativer sein, sondern auch gestalterisch noch mal richtig eins drauf setzen … Und ich glaube das haben wir geschafft!
Hochzeits-Einladungen
Der Charakter ist im Großen und Ganzen der der “Save the Date”-Karte geblieben. Allerdings ist alles eine Stufe eleganter geworden.
Wir wollten unbedingt “was mit Gold” in die Einladungen einbauen und haben deshalb lange probiert und überlegt, Tests gedruckt und gebastelt. Es musste eine Technik sein, die wir selbst realisieren können, denn wieder haben wir alle Karten selbst drucken und basteln wollen.

Schließlich bin ich auf Goldfolie gestoßen, die mit Hitze auf schwarzem Laser-Toner fixiert werden kann und habe zuerst viele, viele Experimente damit gemacht, um zu sehen was möglich ist, und was nicht. Die simpelste Variante: Motiv komplett in schwarz mit dem Laserdrucker ausdrucken, dann die Folie auflegen, Deckblatt darüber und ab damit in den Heißlaminator. Der verteilt die Hitze und den Druck ideal. Dann die Goldfolie abziehen und alles was vorher schwarz war erstrahlt in flächigem Gold!
So einfach war’s bei unseren Karten natürlich nicht … Da der Karton auf den wir drucken wollten so dick war, hat das Laminiergerät schon mal nicht genug Power geliefert, also bin ich auf’s Bügeleisen umgestiegen. Der Goldauftrag wird dabei weniger gleichmäßig und bekommt einen brüchigen vintage Look, was bei unseren Karten durchaus erwünscht war.
Dann habe ich beschlossen, dass die Goldfolie nur an den Strahlen im Hintergrund haften soll, nicht aber an den schwarzen Ornamenten im Vordergrund. Also habe ich zuerst alle Goldelemente ausgedruckt und mit der Folie beschichtet. Dabei habe ich etwas experimentieren müssen die richtige Farbe für die Strahlen zu finden, denn die mussten genügend schwarz enthalten damit die Folie haften bleibt, aber auch so einen hellen Ockerton haben, damit man die Stellen, wo die Folie wegbricht, nicht als falsch empfindet.
Nachdem die Karten “vergoldet” waren, habe ich die schwarzen Ornamente aufgedruckt. Laut Anleitung sollte man beschichtete Papiere ja nicht nochmal bedrucken, mir war es das Risiko aber wert und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! 

Die fertigen Bögen habe ich dann von der Silhouette Cameo ausschneiden lassen, damit in der Mitte das Loch, oben der Eingriff und an den Seiten die Laschen zum zusammenkleben entstehen. Dann haben wir die Schuber in liebevoller Handarbeit zusammengebaut.

Der innere Teil der Einladung wurde zwar qualitativ nicht aufregender als die goldene Außenseite, dafür aber quantitativ viel umfangreicher. Passend zu den Schubern habe ich mir nämlich Karten ausgedacht, auf denen die wichtigen Infos zum Fest nachzulesen sind.
Manches ist für den ein oder anderen Gast ja gar nicht wichtig, anderes dafür umso mehr und so kann jeder entscheiden welche Info er in der Hemdtasche unbedingt mitnehmen muss. 
Insgesamt sind es sechs beidseitig bedruckte Karten geworden. Also zwölf Seiten, die wir mit Info füllen konnten. Das fängt an bei der eigentlichen Einladung, sowie Infos zum Ablauf, zum Dresscode und zum Gästebuch. Dann haben wir natürlich Geschenkwünsche vermerkt, Infos zur Location, der Anfahrt und den Hotel-Möglichkeiten gegeben und zu guter letzt haben wir eine Antwortkarte beigelegt. Die haben wir frankiert, sodass unsere Gäste nur ankreuzen müssen ob sie kommen oder verhindert sind und die Karte direkt wieder in einen Briefkasten werfen können.

Als endlich alle Karten gedruckt und geschnitten waren, war es ein sehr erhebendes Gefühl den Kartenstapel in den Schuber einzutüten und zu sehen, dass alles passt. Natürlich gab es unterwegs gefühlt hunderte Testdrucke und Proben, aber man hat ja immer Angst etwas übersehen zu haben. Wie schrecklich wenn am Ende irgendwas einen Millimeter zu breit wäre … 

Ich glaube diese Einladung stimmt unsere Gäste jetzt angemessen auf das Fest ein und nach den nervenaufreibenden Tagen bis alles fertig in der Post war, freue ich mich jetzt darauf in aller Ruhe “nur noch den ganzen Rest” zu organisieren. 

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Ersatz-Beutel

In den letzten Monaten hat sich in meinem Leben so einiges verändert und den großen Anfang macht dabei meine neue berufliche Orientierung … oder sollte ich lieber “meine alte berufliche Orientierung” sagen? Ihr ahnt es schon: Goodbye Selbstständigkeit und So Long Stoffladen!

Ich habe eine 180°-Wende gemacht und bin seit einigen Wochen jetzt wieder – nach sieben Jahren des Freelancer-Tums – fest angestellt in einer Werbeagentur.

Dass meine Bewerbung für diesen neuen Job nicht nur aus Lebenslauf und Anschreiben bestanden haben kann, dürfte hinlänglich klar sein! Und so habe ich mir einen Aufsehen erregenden Weg ausgedacht mich ins Gedächtnis der Personaler zu brennen: Den M-Beutel Ersatz-Beutel!

Ersatzbeutel

Um maximale Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen habe ich mich zuerst entschieden eine postalische Bewerbung zu schicken, anstatt in einem Meer von Konkurrenz-E-Mails unter zu gehen. Um meinen Namen dabei unvergesslich in den Vordergrund zu rücken, habe ich also den Ersatz-Beutel “erfunden”. Ein Turnbeutel, der sozusagen mein “Stellvertreter” ist und ankündigt, dass es auch einen “Original-Beutel” gibt, den man sich “kostenfrei und unverbindlich” ins Haus bestellen kann.

Lange habe ich überlegt welche Stoffe für das Projekt die richtigen wären und bin dann schließlich bei stoffn.de gelandet. Dort kann man selbst designte Muster auf hochwertige Stoffe drucken lassen. Als ich den ersten Ersatz-Beutel-Stoff in Händen hielt habe ich mich erst mal totgefreut und gleich begonnen einen hochwertigen Beutel zu nähen. Dabei habe ich eine extra dicke Kordel und goldene Ösen verwendet. An der Seite habe ich mein ledernes Label eingenäht um den Beutel entsprechend zu branden und die Kordelenden habe ich mit goldenen Kappen veredelt.
Da ich mich beim Stoff für Denim entschieden habe, fühlt sich der Beutel richtig stabil und wertig an. Genau so wollte ich mich den Agenturen gerne präsentieren!

Um den Beutel wirklich wie ein käufliches Produkt anzupreisen, hat er ein Karton-Label bekommen, auf dem ich noch einmal meine Kontaktdaten vermerkt habe. Dazu gab es eine größere Infokarte auf der steht, dass der Ersatz-Beutel manigfaltige Dinge für seinen Besitzer erledigen kann, aber der “Original-Beutel” dagegen um ein vielfaches hilfreicher und vielfältiger einsetzbar ist. Dazu habe ich natürlich so oft es ging auf mein Portfolio hingewiesen. Beide Karten habe ich mit der Silhouette Cameo ausgeschnitten, damit ein wirklich professioneller Look entsteht.

Dann war die Frage: was kommt denn in den Beutel rein? Nur einen leeren Beutel zu verschicken wäre ja albern gewesen!
Ich kam auf die Idee meinen Werdegang als Vintage-Zeitungsausschnitt in Szene zu setzen. Anstatt einem schnöden Lebenslauf zeigt der Werdegang wer ich bin, was ich kann und für wen ich bisher arbeiten durfte. Den habe ich dann auf dicken Karton gedruckt und mit einem Klemmbrett aufgewertet und gegen Knicke geschützt.

Nennt mich ängstlich, aber ich hatte dann doch nicht die Courage alles einfach so weg zu schicken. Also habe ich zum Klemmbrett noch ein Anschreiben dazu gepackt, für den Fall, dass mein Ansinnen mich für eine freie Stelle zu bewerben trotz aller Anstrengungen missdeutet werden könnte.
Auf die Klappe des Umschlags habe ich mein Logo geprägt. Vorne habe ich den Empfänger von der Silhouette Cameo und einem Kugelschreiber “aufschreiben lassen”. Das sieht tatsächlich wie handgemacht aus und hat am Ende wirklichen Eindruck bei den Agenturen geschunden. 
Im Anschreiben selbst habe ich meine Leidenschaft für’s Gestalten und alles Haptische unterstrichen und nochmal klar gemacht, dass ich nach so vielen Jahren der Einsamkeit jetzt einfach wieder in einem festen Team arbeiten will.

Den ganzen Beutel mit allem drum und dran habe ich in feines Seidenpapier eingeschlagen und mit meinem Logo versiegelt. Da herum kam eine Buchverpackung damit alles sicher beim Empfänger ankommt und damit schon das Auspacken zu einem echten Erlebnis wird.

Nun werdet ihr euch denken: “Das war bestimmt ein Kinderspiel mit dieser Bewerbung eine neue Stelle zu ergattern!”, doch leider muss ich euch enttäuschen.
Bestimmt ging es mit diesem Aufwand viel schneller als mit einer simplen E-Mail-Bewerbung, aber dennoch hat es einige Monate Atem, 12 verschickte Beutel und ganze 6 Bewerbungsgespräche gebraucht, um diesen einen – am Ende aber wirklich perfekten – Job für mich zu ergattern!

Ich bin jetzt in einer wirklich tollen Agentur mit außergewöhnlichen Leuten untergekommen und fühle mich dort pudelwohl und angekommen. Und nicht zuletzt, weil meine Herzblut-Bewerbung genau den richtigen Nerv getroffen hat. 

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Der Countdown läuft!

Das Ereignis der Ereignisse rückt langsam immer näher und – obwohl hierzulande nicht sooo verbreitet – haben wir inzwischen “Save the Date”-Karten verschickt.

Wir hängen der nervenaufreibenden Hochzeits-Organisation leider ein bisschen hinterher und wollten unseren ungeduldigen Gästen deshalb ein paar Eckdaten an die Hand geben. So können sich die, die von weiter her anreisen, schon jetzt seelisch und moralisch auf unsere fabulöse Feier vorbereiten.
Save-the-Date-Karten
Wir haben diesmal nur die Trauzeugen-Einladung abgewandelt. Die haben ja bisher nur ganz wenige gesehen und wir können uns jetzt bis zur tatsächlichen Einladung gestalterisch noch ein bisschen steigern. 

Da noch nicht allzu viel konkretes feststeht, haben wir erst einmal nur das Datum und den Ort mitgeteilt, damit die Gäste sich schon frühzeitig Urlaub beantragen können. Außerdem haben wir versichert, dass eine ausführliche Einladung noch folgt, um die Leute nicht zu verunsichern. Schließlich kommen viele von außerhalb und haben Angst “das Beste zu verpassen”.
Dem muss auf jeden Fall entgegengewirkt werden und so planen wir in der finalen Einladung ausführlich auf das Programm, den Dresscode, die Übernachtungsmöglichkeiten und die Anreise einzugehen.

Die Karten habe ich wieder selbst ausgedruckt und mit der Silhouette Cameo ausgeschnitten, dann gefaltet und in schön gestaltete Umschläge verpackt. Die Empfänger waren rundum begeistert und rätseln jetzt schon, was wir uns für das eigentliche Fest alles ausdenken werden. 

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große Typobilder … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 3

Das neue Jahr nimmt so langsam mächtig Fahrt auf und ich hoffe ihr habt die turbulente Reise nach 2016 ebenso pannenfrei angetreten wie ich!
Im Geiste hänge ich aber trotz Aufbruchstimmung immernoch den Weihnachtsgeschenken hinterher, denn wie es so schön heißt: Eile mit Weile ;-)

Nachdem ich meinen Kunden zum Lichterfest ja kleinere und verschickbare Typobilder beschert habe, zeige ich euch heute die großen Brüder dazu, die ich für Freunde und Familie gebastelt habe.

große Typobilder
Bei diesen großen Versionen war diesmal richtig viel Platz zum gestalten, sodass ich mich mit schnörkeligen Elementen zum verbinden der Buchstaben nur so austoben konnte.

Die Texte habe ich diesmal individuell passend zu den Beschenkten gewählt, sodass sich meine Lieben auch wirklich angesprochen fühlen. Ein schlichtes “Carpe Diem” wäre mir hier doch zu schnöde gewesen :-O

Das Format von 30 x 40 cm hat mir Anfangs doch recht zu schaffen gemacht. Leider habe ich noch keine große Schneidematte für die Cameo und habe mir so mit zwei normalen Schneidematten und Washi-Tape beholfen. Die Technik war allerdings so abenteuerlich, dass ich hier besser nicht näher darauf eingehe … nachher macht das noch einer nach :-))

Als Hintergrund dienen wieder Stoffstücke aus dem Fundus, die jeweils toll zum Spruch und in die Wohnung der Beschenkten passen sollten. Ich hoffe das ist mir auch gelungen?!? ;-)
 

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kleine Typobilder … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 2

In der vergangenen Vorweihnachtszeit habe ich ja geschnitten und geplottet was das Zeug hält und jetzt wo alle Geschenke munter verteilt und ausgepackt sind, kann ich euch endlich auch zeigen was ich da so eifrig gezaubert habe!

Jedes Jahr auf’s Neue nehme ich mir vor, einfach an alle das selbe zu verschenken und jedes Jahr auf’s Neue muss ich Kompromisse eingehen… aber dennoch konnte ich diesmal ein “Hauptgeschenk” bestimmen, nämlich Typobilder!
Typobilder
Diese erste, kleinere Version entstand für meinen Kundenstamm. Ich bastle ja immer ein kleines Geschenkchen zum Jahresabschluss und deshalb mussten die Bilder klein genug sein um locker per Post verschickt zu werden. So habe ich mich für Rahmen entschieden die knapp kleiner als Din A4 sind und ein Motiv, das nicht nur zuhause sondern im Zweifelsfall auch im Büro an die Wand passt. Das nicht zu persönlich ist und sowohl Männlein als auch Weiblein freuen wird.

Den Spruch “It‘s a gerat Day to have a Great Day” fand ich auch zur Jahreszeit ganz schön und habe ihn gleich typografisch in Szene gesetzt. Das schwierigste beim Schneidplotten ist ja auch die kleinen und nicht zusammenhängenden Buchstaben so zu integrieren, dass sie nicht frei herumschweben. Das habe ich mit den “Sonnenstrahlen” ganz gut gelöst, glaube ich.

Die ersten Versuche waren etwas holprig, aber dann hat die Cameo das Motiv brav immer und immer wieder mit der selben Präzision aus dem dickem Karton ausgeschnitten. Ich finde es ja immer wieder faszinierend zu sehen, wie eine digitale Datei vor den eigenen Augen zu etwas Stofflichem wird. :-)

Als Hintergrund dienen verschiedene Stoffstücke aus dem Fundus. Ich fand den Kontrast zwischen Papier und Stoffoberfläche sehr reizvoll und nebenbei bemerkt ist das eine super Möglichkeit zum Stoffabbau.

Aufgeklebt habe ich das feine Netz aus Buchstaben dann mit Sprühkleber. Da hat der Mann ganz schön gemeckert als bei uns tagelang alles geklebt hat! :-))

Dann musste ich die Bilder nur noch einrahmen und ab ging die Post!

Für meine kleinen Motivationshelferlein hagelte es dann von allen Seiten nur Positives und im Nachhinein ärgere ich mich fast, dass ich nicht ein Exemplar für mich selbst behalten habe! :-))
 

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Weihnachtskarten … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 1

Das bevorstehende Weihnachtsfest steht bei mir unverhofft aber umso deutlicher unter dem Stern des neuen Schneidplotters. Nunja, so neu fühlt er sich jetzt – nach einer Das bevorstehende Weihnachtsfest steht bei mir unverhofft aber umso deutlicher unter dem Stern des neuen Schneidplotters. Nunja, so neu fühlt er sich jetzt – nach einer gefühlten Million liebevoll ausgeschnittener Kleinkunstwerke – nicht mehr an: langsam fühle ich mich wie ein echter Plotter-Profi! :-))

Man kann also sagen: die Silhouette Cameo rockt dieses Jahr mit ihrem schrägen Gesang meine komplette Vorweihnachtszeit und als erstes möchte ich euch meine diesjährigen Weihnachtskarten zeigen!
Weihnachtskarten 2015
Der Entwurf selbst ist schon ein bissl älter – noch aus meiner Studienzeit – aber damals habe ich die Eissterne noch mühsam mit der Hand ausschneiden müssen. Diesmal war die Massenproduktion mit fachtechnischer Unterstützung ein Klacks! :-)

Die Karte selbst ist aus dickem Fotokarton. In die Vorderseite sind sechs kleine Eckchen geplottet. Diese Ecken halten den Eisstern an seinem Platz. Der wurde aus Overhead-Folie geschnitten und kann im Grunde aus der Karte genommen und als Deko aufgehängt werden.

Da die Ecken des Sterns locker schwingen können, glitzert die Folie wunderbar im Licht und zaubert so ganz zurückhaltend eine winterliche Weihnachtsstimmung.

Ich hoffe den Empfängern meiner Weihnachtsgrüße gefällts… und euch?
 

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