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Luftballons DIY

Ballon-Girlanden

Vom Look der Braut schwenken wir elegant zum Look der Party! Auch hier haben wir den Großteil selbst gemacht und mussten uns deshalb gut überlegen: was können wir selbst realisieren und welche Aufgaben überlassen wir lieber den Profis?

Als Location haben wir uns ein Gewächshaus in München gesucht, das man für Events mieten kann. Weil hier schon rundherum alles grün und blühend ist, haben wir bei der Deko komplett auf „tote Blumen“ verzichtet.
Das Hauptelement unserer Deko waren deshalb Luftballons. Wir wollten den hohen Raum irgendwie mit Ballons füllen und haben, wie immer, zuerst herumprobiert was für uns am besten funktioniert.
Ballon-Girlanden
Nach einigen Tests haben wir festgestellt: Helium-Ballons halten, je nachdem wie prall sie gefüllt werden, nur vier bis sechs Stunden durch. Wir wollten unseren Trauzeugen ja nicht zumuten kurz vor der Party noch schnell hunderte von Ballons aufpusten zu müssen und haben deshalb unser Deko-Konzept auf Girlanden aufgebaut.

Unsere Testphase hatte nämlich ergeben: mit normaler Luft gefüllte Ballons halten deutlich länger – bei uns sogar über zwei Wochen!
Wir haben uns also eine Ballon-Aufpust-Maschine besorgt und am Tag vor der Trauung ganze 360 Ballons mit Luft gefüllt. Damit die etwa gleich groß werden, haben wir eine Art Schablone in einen Karton geschnitten. Mit Hilfe dieses Lochs war es ganz einfach die Ballons einheitlich hin zu bekommen. Dann haben wir immer zwei Ballons zusammengeknotet um sie zu verschließen. Die Pärchen haben wir anschließend mit einem weiteren Pärchen verzwirbelt, sodass ein Vierer-Element entsteht. Um diese Elemente zu machen gibt es zwar auch solche Plastikscheiben, die waren uns aber schlicht zu teuer und wir haben festgestellt, dass es ohne auch ganz gut geht.
Die Elemente haben wir dann wiederum „übereinander gestapelt“ zu einer Säule und diese in der Mitte mit einem Faden fest zusammengebunden. Umso fester man bindet, umso stabiler wird die Girlande auch.

Die ganze Schlange umfasste bei uns 120 Ballons und war etwa 5 Meter lang. So waren die Bögen groß genug um bequem drunter durch zu laufen.
Die Enden haben wir an einer Holzplatte festgemacht (die hatte in der Mitte eine 50 cm lange Stange zur Stabilisierung), damit der Bogen besser am Boden stehen bleibt. Beim Aufbauen haben wir die Girlanden noch nach oben mit einem weiteren Faden gesichert, damit keiner der Gäste „erschlagen“ wird. 

Zum Beginn der Feier haben die ersten beiden Bögen einen Gang zwischen den Stühlen der Gäste gebildet. Es war wunderschön unter den Bögen zur Trauung einzulaufen. Der dritte Bogen war sozusagen als Bühnenbild für die Zeremonie gedacht, weil man ja bei einer freien Trauung keinen Altar oder ähnliches zur Verfügung hat.
Im weiteren Verlauf der Party wurde der Platz zwischen den Bögen dann für’s spielen genutzt und hatten so auch noch den ganzen Nachmittag einen Nutzen. Was und wie genau gespielt wurde, davon berichte ich euch aber erst nächste Woche ausführlicher. 

Die Deko auf diese Art und Weise schon vorher vorzubereiten war im Grund eine super Idee und hat den ganzen Party-Aufbau-Stress sehr entzerrt. Einziger Wehrmutstropfen: die glänzenden Ballons hatten am nächsten Tag leider ihren schönen Glanz verloren. Das ist aber niemandem aufgefallen und war deshalb überhaupt kein Problem für uns. 

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