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Balkon

Schnittlauch mit Stielaugen

Auf Balkonien gibt es noch ein paar tote Ecken mit Leben zu füllen und so probiere ich gerade aus, ob Steingartenpflanzen an dieser bestimmten Stelle eine Überlebenschance haben. Als mich diese Pflanze im Baumarkt angelacht hat, war sie nur ein kleiner, wuscheliger, grüner Hügel. Inzwischen sieht sie aus wie Schnittlauch mit Stielaugen und ist natürlich perfekt für den (leider gerade auf Eis gelegten) Makro-Montag!
Steingartenpflanze

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Kleine Melone ganz groß!

Endlich ist der Dirndl-Stress vorbei und ich kann meinen Blick auch mal wieder über unser fast vergessenes Balkonien schweifen lassen. Da hängt – trotz sträflicher Vernachlässigung – doch tatsächlich meine erste Melone im grünen Laub! 

Ich bin ja mal gespannt ob aus dem Melonen-Baby noch was essbares wird, bevor wir uns eingestehen müssen dass der Sommer endgültig vorbei ist. Deshalb musste ich das kleine Wunder zur Sicherheit photographisch dokumentieren … wer weiß ob ich das nächstes Jahr nochmal so hinbekomme … 

Baby-Melone

 

Mein Melönchen wandert heute zum MakroMontag, wo ich gleich mal staunen gehe, was auf anderen Balkonen und Gärten so zu entdecken gibt.

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Ein KEIDF für den Balkon

Ich habe mir ein KEIDF für den Balkon gebastelt! Ein was??? Ein KEIDF!!! Zugegebenermaßen eine etwas ungelenke Wort-Neuschöpfung von mir, aber ich wusste einfach nicht wie ich das Ganze geschmeidiger benennen soll, denn „Plane mit Druckknöpfen damit keine Erde in den Fugen landet“ ist einfach ein zu langer Name, finde ich. 

KEIDF

Ich muss ja mit dem Wurmkomposter von Zeit zu Zeit richtig viel mit Erde hantieren und manchmal natürlich auch was umpflanzen. Nun haben wir aber keinen Garten, sondern nur einen Balkon der mit Steinplatten ausgelegt und mit Kies verfugt ist. Alles was in diesen Fugen landet ist nur mit schwerem Gerät und einem hohen Maß an Engagement wieder heraus zu bekommen und so habe ich mich gestern richtig rumgeärgert um ja keine Erde zu vertrietscheln. 

Dann bin ich drauf gekommen mir das KEIDF zu basteln. Ich habe eine alte Plane ausgebuddelt, sie auf meine Größe zugeschnitten und dann je zwei Druckknöpfe in die Ecken gemacht. So kann man die Ecken zusammenknöpfen und eine große Wanne entsteht. Wenn die Arbeit getan ist kann man sie wieder auseinander knöpfen und klein zusammenfalten.

Ich freu mich, dass ich jetzt mit Wasser und Erde rumpantschen kann wie ich will und begebe mich mit meiner kleinen Bastelei heute mal zu Freutag

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Die Oktogurke

Aufgrund aktueller Etwicklungen auf Balkonien habe ich beschlossen heute etwas MakroMontagiges für euch zu dokumentieren.

Kennt ihr das, wenn Kletterpflanzen vergeblich versuchen sich irgendwo festzuhalten und dabei verzweifelt ins Leere greifen? So geschehen in unserem Gewächshäuschen und ich musste es unbedingt für euch festhalten:

Die Oktogurke!

Oktogurke

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Ein Sonnensegel für die Würmies!

Wie der ein oder andere schon weiß: seit diesem Frühjahr teilen wir unseren Balkon mit einem Volk gefräßiger Kompostwürmer. Da es auf unserem Süd-Balkon zur Zeit stark an Schatten mangelt, habe ich ihnen dieses schicke Sonnensegel aus einem alten Stoffrest gebastelt. So müssten unsere Haustiere auch bei dieser unmenschlichen Hitze einen kühlen Kopf behalten ;-)

Was wohl die anderen Damen an diesem herrlichen Sommer-Sonnen-Creadienstag #85 schönes zaubern?

Sonnensegel

Beinlose Haustiere sind bäh… fast immer!

Der Mann und ich haben eine Abmachung: Hausbesucher ohne Beine – also Maden, Würmer und Raupen – obliegen seiner Verantwortung. Um die anderen – also Spinnen, Käfer, Bienen und Fliegen – kümmere ich mich. Soweit eine gute Regelung! Allerdings mit einer Ausnahme:

Mein Wurmkomposter!

Wurm-Was? Wurmkomposter! Da wir zwar über einen großen, aber eben doch „nur“ einen Balkon verfügen, mussten wir unseren Biomüll immer in die städtische Biotonne entsorgen. Das finde ich nicht nur eklig sondern auch eine Verschwendung von Ressourcen. Schließlich schenke ich der Stadt München damit die Grundlage zur Energie- und Humusgewinnung. Das muss nun wirklich nicht sein.

Schon letzten Sommer träumte ich daher heimlich von einem eigenen Wurmkomposter und diesen Frühling war es nun endlich so weit: 1000 glibberige Würmer haben unseren Balkon bezogen.

Wurmkomposter

Damit der Komposter nicht so im Regen steht (und wirklich schön schaut er auch nicht aus – zugegebenermaßen) habe ich ihm ein Zuhause aus billigen Holzlatten gebaut. Die sind jetzt noch grün vom tauchimprägnieren, werden aber mit der Zeit normal holzfarben. Das Ganze habe ich so gemacht, dass ich es gut wieder auseinander bauen kann. Schließlich muss man ja immer wieder an die Behälter rankommen.

Der Komposter selbst besteht nämlich aus mehreren Behältern. Ganz unten ist ein Flüssigkeitsbehälter mit Standfüßen und Ablaufhahn. Was sich dort an Flüssigkeit sammelt kann man verdünnt als Dünger verwenden. Darauf sitzen drei Arbeitsbehälter in denen die Würmer ihren Dienst verrichten. Die Behälter haben unten Löcher sodass die Würmer immer weiter nach oben zu den neuen Abfällen steigen können. Irgendwann ist dann der unterste der Behälter in Humus umgewandelt und kann zur normalen Gartenerde gemischt werden. Bis jetzt würmen die Würmies fröhlich vor sich hin und fressen – soweit ich das beurteilen kann – auch alles fein auf was ich ihnen anbiete. Selbst Käse und Zwiebeln, die sie laut Anleitung nicht so gern mögen, werden anstandslos verputzt.

Ich freu mich schon tierisch darauf meine erste eigene Erde zu ernten *gg*