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Und läuft…

Wie manche von euch schon wissen: alle Jahre wieder male ich zu meinem Geburtstag ein Selbstportrait. Welches Format oder welche Technik ich dabei benutze ist für mich jedes Jahr offen und im Moment male ich am liebsten mit Acrylfarben auf Leinwand.

In dem Portrait spiegelt sich für mich immer viel von dem, was mich in den letzten Wochen bewegt hat und ich bin jedes Jahr aufs neue überrascht über die aktuelle Momentaufnahme, die ich für meine Sammlung festgehalten habe.
Selbstportrait
Das vergangene Jahr 2016 glich einer echten Achterbahnfahrt und erst in den letzten Wochen rollt der Wagen etwas langsamer, sodass ich auch mal die Aussicht genießen kann.  Nach dem Drunter und Drüber ordnen sich die Gedanken jetzt endlich wieder und die vielen aufwühlenden Neuerungen finden ihren Platz in meinem Alltag.
Den turbulenten Start ins Jahr machte ich mit neuem Job #1 in einer kleinen Münchner Agentur. Es hat mir dort gut gefallen, aber noch bevor ich mich richtig heimisch fühlen konnte, musste ich wegen Auftragsmangels schon wieder meinen Tisch räumen.
Im Sommer stand dann ja die lang ersehnte Traumhochzeit an sodass ich all meine Energie und jede Menge Freizeit in die Hochzeitsorganisation steckten konnte.
Zwischendrin habe ich mich dann (leider… oder zum Glück??  ) zum zweiten Mal auf Jobsuche begeben. Die Zusage zu Job #2 lies dann auch nicht lange auf sich warten und ich war zum August schon wieder unter Dach und Fach. In dem großen Verlagshaus bin ich jetzt ganz den Themen „Yoga“ und „veganes Leben“ verschrieben. Es fühlt sich jetzt an wie im Hafen angekommen und ich richte mir gerade viele neue Routinen ein – mache Sugar-Free-Challanges und gehe wieder regelmäßig schwimmen… Außerdem freue ich mich natürlich riesig über die neuen Aufgaben, die neue Umgebung, jede Menge Input und neue Bekanntschaften.

Von der Leinwand gucke ich dieses Mal eher süß und verträumt… ich denke schon dass man die Entspannung über die vielen gelösten Konflikte in meinem Gesicht sehen kann! Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ins malen versunken…?
In jedem Fall sehe ich den nächsten Monaten eher zuversichtlich entgegen, freue mich auf tolle Urlaube wie unsere aufgeschobene Hochzeitsreise und auf spannende Aufgaben wie die Hochzeitsvorbereitungen für die beste Freundin.
Und wenn ich mir den Stoff-Fundus so anschaue: es muss 2017 wieder mehr genäht werden! 

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„Die Welt“ vs. „Home Sweet Home“

Alle Jahre wieder suche ich nach einem Geschenk, das all meinen Lieben gleichermaßen gefallen könnte und das ich in vertretbarer Zeit selbst herstellen kann. Da ich von der Hochzeit noch gute 30 Kissen übrig hatte, war schon im Sommer klar: dieses Weihnachten würde es für alle ein Paar liebevoll gestaltete Deko-Kissen geben! 

Da die lieben Beschenkten allesamt begeisterte Weltenbummler sind, wollte ich gerne das Thema Reisen zugrundelegen und habe mich für zwei Motive entschieden: „Die Welt da draußen“ vs. „Die heimelige Heimat“
goldene Deko-Kissen
Da die Hochzeits-Kisselchen etwas klein waren, habe ich zuerst aus Nesselstoff neue Inlays genäht und so aus jeweils zwei kleinen ein großes Kissen gemacht. Dann habe ich rustikale Kissenhüllen mit Reißverschluss genäht. Den coolen Canvas mit Holzoptik habe ich zufällig beim Möbelschweden entdeckt und mich sofort verliebt. Der Stoff ist perfekt für alle Arten von genähter Deko und bietet eine ideale und stabile Grundlage für Bügelmotive.

Für das Dekor habe ich wieder die treue Silhouette Cameo bemüht und aus goldener Transferfolie zwei Motive ausgeschnitten: Einmal eine Weltkarte um die Reiselustigen an all die schönen Orte zu erinnern die noch besucht werden wollen. Und auf der anderen Seite den Spruch „Home Sweet Home“ in eleganten goldenen Lettern, um sie daran zu erinnern, dass es manchmal erholend und schön sein kann auch wieder nach Hause zu kommen.

Auch wenn es etwas Arbeit war so viele Kissen zu nähen, sind sie allesamt wirklich wunderschön geworden und ich überlege ob ich noch ein Nachzüglerpaar für unser eigenes Sofa aus dem Maschinchen hüpfen lasse… 

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Animiertes Weihnachts-GIF

Wer in den vergangenen Wochen verpasst hat der Advents-Verlosung von OGNX  zu folgen, freut sich jetzt bestimmt wenn ich heute das 24te Türchen für euch öffne!

Ich habe mir ja eine Social-Media-Idee für das Öko-Modelabel ausgedacht. Dazu habe ich für die vier Advents-Sonntage und den Heiligen Abend fünf kleine Filme animiert. Den Anfang machten die vier Adventskerzen die sich feierlich und wie von Zauberhand selbst entzündeten. Zum hohen Fest am 24. Dezember gab es dann – Überraschung, Überraschung – ein kleines Geschenk… 

animiertes Weihnachts-GIF

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Weihnachtskarten

Ganz nach dem Motto des letzten Jahres „Lieber spät als nie!“ zeige ich euch heute meine aktuellen Weihnachtskarten.
Weihnachtskarte 2016
Wie schon bei den Hochzeitskarten habe ich sie mit technischer Unterstützung durch die Silhouette Cameo umgesetzt.

Um die in den letzten Wochen verbummelte Zeit wieder etwas aufzuholen habe ich mich beim Motiv zugegebenermaßen von einer Kauf-Karte inspirieren lassen. Ich fand die Grafik mit dem Eichhörnchen supersüß und habe sie kurzerhand digitalisiert und für den Schneidplotter aufbereitet. Dazu habe ich einen Schriftzug entworfen den ich auf dicken beigeweißen Karton gedruckt habe. Auf der Rückseite musste zum Finish natürlich auch noch mein Logo platziert werden.

Meine Gold-Affinität des vergangenen Jahres hält weiterhin hartnäckig an, also veredelte ich die Karte festlich, nachdem der Schneidplotter sie surrend zugeschnitten hatte. Dazu bügelte ich mit dem Bügeleisen Goldfolie auf die Schrift und das Logo.

Entstanden ist so eine schlichte aber doch elegante Weihnachtskarte über die sich all die lieben Empfänger sichtlich gefreut haben. 

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Animiertes Advents-GIF

In den letzten Monaten ging es bei mir hoch her und der neue Job macht nicht nur richtig, richtig Spaß sondern treibt mein Kleinhirn zu immer dolleren Ideen an. Eines der aktuellen Projekte dreht sich – wie sollte es anders sein – um das nahende Weihnachtsfest und die Adventszeit.

Für die Firma OGNX durfte ich mir eine Social-Media-fähige Bildidee für die vier Advents-Sonntage und den Heiligen Abend ausdenken. Zu diesen Anlässen verlost das Mode-Label nämlich ein paar richtig tolle Gewinne und so habe ich mich entschieden fünf kleine Filme zu animieren.

Dazu habe ich in Stop-Motion-Technik eine kleine Geschichte Bild für Bild fotografiert und dann am Rechner zu einem animierten Film zusammengefügt.

Heute kann ich euch schon mal den Genuss des ersten Filmchens bescheren. Und wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte weitergeht könnt ihr hier jede Woche eine weitere Premiere erleben.

Nun aber Vorhang auf!

animiertes Advents-GIF

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Freebie – Schild zum Gleis 9¾

Falls euch für die perfekte Harry-Potter-Party noch ein stilechtes Schild zum Gleis 9¾ fehlt, habe ich hier genau das richtige Freebie für euch: Ein PDF zum downloaden und ausdrucken.

. Schild zum Gleis 9¾ (PDF | 65×20 cm Schildgröße)

Gleis 9 3/4

. Drucken
Das PDF ist größer als Din A4 und muss deshalb in vier Teilen ausgedruckt werden. Die meisten Drucker-Dialoge bieten diese Funktion heutzutage, an sodass es für euch unproblematisch sein sollte.

. Zusammenkleben
Die vier Teile müsst ihr dann passgenau zusammenkleben. Womöglich müssen Teile die sich überlappen genau zugeschnitten werden, das kommt ganz darauf an, wie euer Drucker das PDF ausgedruckt hat. Ihr solltet hier besonders sauber arbeiten, damit schöne Übergänge entstehen.

. Aufziehen
Wenn ihr das Schild zusammen geklebt habt, könnt ihr es auf einen Karton aufziehen. Ich habe dazu ein Stück Wellpappe im Format 65×20 cm und einer Dicke von ca. 3 mm benutzt. Die überstehenden Teile des Ausdrucks schlagt ihr einfach nach hinten um, sodass das Stück Karton wie ein Geschenk eingepackt ist. Zum kleben könnt ihr einfachen Bastelkleber verwenden.

. Aufhängen
Zum Aufhängen habe ich einen kleinen Haken auf die Rückseite meines Schildes geklebt. Ihr könnt es aber auch festnageln oder mit Posterstrips an der Wand befestigen.

Habt ihr das Schild schon nachgebastelt? Dann nur her mit euren Kommentaren und Beweis-Links!

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Fabulöse Harry-Potter-Party

Bald ist wieder Halloween und für mich heißt das, dass ich euch endlich die Bilder zu meiner fabulösen Harry-Potter-Geburtstagsparty zeigen kann. Zwar ist die Feier schon ein paar Monate her, passt aber super zum anstehenden „All Hallows’ Eve“, und deshalb habe ich mir diesen Beitrag extra bis heute aufgespart.

Harry-Potter-Party

Für das perfekte Harry-Potter-Feeling habe ich viele Details nachgebaut, Deko gedruckt und gebastelt und mir natürlich vieles aus dem Internet abgeschaut. Unten gebe ich euch deshalb eine kleine Link-Liste meiner Quellen.

Doch nun der Reihe nach:

. Die Einladung
Zu allererst haben meine Gäste natürlich eine stilechte Einladung bekommen. Ohne Vorwarnung schickte ich ihnen deshalb ein Ticket für den Hogwarts Express und den berühmten Brief im Namen von Professor McGonagall höchst persönlich.
Dazu habe ich mir den Text der originalen, zweiseitigen Einladung aus dem Buch gesucht und die Adresse des Gleis 9¾ einfach mit meiner eigenen Adresse ersetzt. Das Hogwarts-Briefpapier habe ich wie es im Film zu sehen ist nachgebaut und die Briefe dann mit Kaffe auf alt getrimmt. Die Umschläge habe ich ebenso gealtert und hinten noch ein dekoratives Siegel aufgeklebt. Tatsächlich war die Deutsche Post so freundlich all meine Briefe anstandslos zu befördern, sodass all meine Schüler rechtzeitig informiert waren, welche Gegenstände und Haustiere sie zum Unterricht mitbringen müssen und welcher Dresscode zu beachten ist.
Dieses war der erste Streich, aber weitaus mehr Arbeit habe ich mir dann mit der Party-Dekoration gemacht…

. Das Gleis 9¾
Mein zauberhaftes Deko-Konzept fing schon beim Eintreten in die Wohnung an: Zuerst mussten die Gäste natürlich zum Gleis 9¾ gelangen… Um die berühmte Wand am Bahnhof zu gestalten, habe ich eine große Bahn Nesselstoff mit „Backsteinen“ bedruckt. Dazu habe ich günstige Wandfarbe zu einem Rotbraun gemischt und einen rechteckigen Schwamm als Stempel benutzt. Der Schwamm hat dabei eine sehr schöne Struktur auf dem Stoff hinterlassen, sodass ein wirklich realistischer Eindruck einer Backstein-Wand entstanden ist. In der Mitte der Stoffwand sorgte ein unsichtbarer Schlitz dann dafür, dass alle unbeschadet zum Zug gelangen.

Das Hinweisschild zum Gleis wollte ich zuerst aufwändig mit der Silhoutte Cameo gestalten. Aus Zeitgründen ist es dann aber doch nur ein simpler Ausdruck geworden, den ich auf Karton aufgezogen habe. Da aber niemand so akribisch hingeguckt hat, hat dieses ganz einfache Schild seinen Zweck ausgezeichnet erfüllt. 

Als kleines Halloween-Geschenk stelle ich euch mein Schild hier als Freebie zum download bereit – vielleicht habt ihr ja Lust eure eigene Party damit stilecht auszustatten?

. Die große Halle
Bei uns steht der Esstisch im Wohnzimmer, sodass also der ganze Raum in die Dekoration miteinbezogen werden musste.
Am wichtigsten waren mir die schwebenden Kerzen über der Tafel, die ich unbedingt verwirklichen wollte. Dazu habe ich günstige Elektro-Teelichter besorgt, die sogar ein bisschen geflimmert haben und so täuschend echt aussahen. Damit daraus Stumpenkerzen werden, habe ich immer zwei leere Klopapier-Rollen ineinander gesteckt und sie dann mit weißem Seidenpapier umhüllt. Von weitem sah das aus wie Wachs, das an der Kerze heruntertropft. Oben habe ich eine Öffnung gelassen, in die ich die Teelichter geklemmt habe. Praktischerweise hat alles einfach ohne Kleber zusammengehalten.
Damit die Kerzen schweben, habe ich sie an ganz dünnem Nylonfaden befestigt und diesen mit Tesafilm an der Decke befestigt. Tatsächlich ist am ganzen Abend nur eine einzige Kerze heruntergefallen… die anderen haben brav ihre Rolle als zauberhaftes Lichterzelt erfüllt.

Darunter habe ich ein festliche Tafel gedeckt. Damit ich dem Harry-Potter-Look möglichst nahe komme, habe ich auf Tischdecken und übermäßge Tischdeko verzichtet. Dafür hatte das Goldrand-Geschirr von der Oma seinen großen Auftritt. Als kleine Dekoration gab es an jedem Platz einen liebevoll gebastelten „goldenen Schnatz“. Dazu habe ich Rocher-Kugeln mit Flügelchen aus Goldfolie stilecht aufgepimpt.

Im Wohnzimmer steht natürlich ein Fernseher, der bei so einer Party recht befremdlich wirken kann. Also haben wir ihn kurzerhand in ein loderndes Kaminfeuer verwandelt. Der Mann hat sich bereit erklärt sich darum zu kümmern und ein tolles Feuerchen zusammengeschustert, das uns den Abend lang stimmungsvoll begleitet hat. Dazu schallte leise die Soundtrack-Musik der Harry-Potter-Reihe aus den Lautsprechern und die Marauder’s Map – die ich in liebevoller Kleinstarbeit zusammengebastelt hatte – verleitete zum Schmökern.
Den Wohnzimmertisch habe ich außerdem für jede Menge Süßkram reserviert: Wir hatten nicht nur bunte Marshmallows sondern auch „Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung“ (für deren originalgetreue Verpackung mir leider die Bastelzeit gefehlt hat). Dazu Säuredrops, riesige Tausendfüssler aus Fruchtgummi und essbare Maden, die einem Erdnussflip nicht unähnlich sehen.

An den Wänden habe ich Zeitungsausschnitte und Fahndungsbilder aufgehängt, um die neuen Schüler zu erinnern, welche geschichtsträchtigen Dinge an diesem verzauberten Ort bereits geschehen sind.

. Das Mädchenklo
Bei einem Abendfüllenden Fest ist es nicht zu vermeiden, dass die Gäste auch einmal das Bad benutzen wollen, und so haben wir auch diesen Raum passend geschmückt. Alle störenden und unpassenden Gegenstände habe ich verräumt. Dafür habe ich eine Ausgabe des „Daily Prophet“ zum Lesen bereitgelegt und natürlich durfte auch die „Maulende Myrthe“ nicht fehlen.
Am Spiegel habe ich die unheilvolle Botschaft, dass die Kammer des Schreckens geöffnet wurde, mit rotem Lippenstift verewigt.

. Das Menü
Da die neuen Schüler alle volljährig waren, bekamen sie als kleinen Begrüßungsdrink ein Glas Apfel-Cidre mit einer eingelegten Hibiskusblüte.
Nachdem dann alle auf ihre Häuser verteilt waren, begann das festliche Mahl zunächst mit Kakerlaken (oder auch als Datteln bekannt) im Speckmantel. Danach servierte ich pikante Hühnchenschlegel aus dem Ofen und dazu Maiskolben mit Kräuterbutter. Außerdem standen herzhafte Erbsen mit Minze und Speckwürfelchen und eine riesige Schüssel cremiger Kartoffelbrei auf dem Tisch.
Zu trinken gab es Wasser aus dem schwarzen See, dazu Elfenwein und Feuerwhisky und später am Abend leckeres, warmes Butterbier.
Zum Nachtisch habe ich Peverell-Cupcakes mit flüssigem Lindor-Kern und Himbeer-Topping gebacken. Als Deko-Element habe ich das Zeichen der drei Heiligtümer des Todes in Schokolade gegossen und zusammen mit kleinen goldenen Sternchen oben auf die Creme gesetzt.

. Das Teeblätter-Lesen
Nach diesem tollen Mahl möchte man sich zu vorgerückter Stunde natürlich etwas beschäftigen und so haben wir uns einander die Zukunft aus Teeblättern gelesen. Dazu habe ich eigens losen Tee besorgt und eine Kanne mit heißem Wasser und Teetassen bereit gestellt. Aus einer Übersicht die ich im Internet gefunden habe, versuchten wir dann uns gegenseitig unser Schicksal zu prophezeihen.

Meine Gäste haben sich an diesem Abend allesamt für den weiteren Besuch der Hogwarts Schule für Zauberei qualifiziert und freuen sich auf den weiteren Unterricht!

Was denkt ihr? Wäre das zu diesem Halloween auch was für euch? Falls ja, habe ich hier ein paar gesammelte Links, die ich für meine Party-Vorbereitungen gut gebrauchen konnte:

    . Einladung

    . Zugticket

    . Schild zum Gleis 9¾
    . Butterbier-Rezept

    . Fahnungsbild „Ron Weasley“

    . Fahndungsbild „Sirius Black“

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . The Marauder’s Map

    . Anleitung zum Teeblätter-Lesen

    . Zeitungsausschnitte | Übersicht zum Teeblätter-Lesen

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    München … Regen … die Frisur hält! Regencape!

    Man könnte meinen ich hätte meine heimliche Vorliebe für Duschvorhänge entdeckt :-) nachdem ich euch neulich schon das wundertolle Liegetuch mit wasserfester Rückseite gezeigt habe. Und heute wirds sogar noch eine Stufe „trockener“: Ich habe ein Regencape genäht.

    Wie passend, dass die liebe Lisa von stoffreise mir freundlicherweise ein „R“ als Oktober-„Letter of Handmade Fashion“ gezogen hat! So liege ich also voll im Trend mit meiner Kreation!
    Regencape
    Wie es dazu kam ist zudem schnell erzählt: In diesem verregneten Sommer hat es mich nämlich regelmäßig und furchtbar genervt immer einen Schirm mitschleppen zu müssen…
    Klaro, wenns regnet ist ein Schirm total sinnvoll! Aber was, wenn man aus der U-Bahn steigt und plötzlich strahlender Sonnenschein? … 28 Grad und kein Wölkchen am Himmel? Dann trägt man das Dingens den ganzen Tag mit sich rum – in stetiger Angst das gute Stück irgendwo stehen zu lassen oder unschuldige Leute damit zu erdolchen.
    Für die kurzen Regenschauer zwischendurch – so mein Gedanke – wäre doch was kleines zusammenfaltbares für die Handtasche ganz gut… was mit Kapuze, damit die Frisur auch immer schön geschützt ist…

    Gesagt, getan! Wie schon zuvor beim Liegetuch habe ich den Duschvorhang der Wahl beim Möbelschweden ergattern können. Ich habe mich farblich für eine eher zurückhaltende Variante entschieden, die zu all meinen Jacken und Röcken gut passen würde.

    Den Schnitt für den Umhang habe ich mir fluchs aus den Fingern gesogen. Das Cape selbst besteht schlicht aus einem dreiviertel Kreis. Die Kapuze dagegen habe ich mir einfach von gängigen Kapuzenschnitten abgeguckt. Wichtig war mir dabei dass es oben genügend Platz für eine Hochsteckfrisur gibt, vorne genügend überstehenden Stoff als Schirm und seitlich sowie unten alles schön eng anliegt, damit es die Kapuze auch bei windigem Wetter nicht vom Kopf weht.

    Zuerst wollte ich das Cape nur einfach und mit französischer Naht nähen. Dann fiel mir aber auf dass der Duschvorhang genug Stoff hergibt, dass ich alle Teile doppelt ausschneiden konnte und so ist der Umhang jetzt wendbar und von beiden Seiten schön anzuschauen.

    Das nähen war ein echter Klacks weil der Duschvorhang wirklich wie von selbst durch die Maschine läuft. Nachdem ich alles genäht, verstürzt und die Ränder nochmal knappkantig abgesteppt hatte musste ich nur noch die Druckknöpfe anbringen. Dafür habe ich bewusst auf Jersey-Knöpfe zurückgegriffen, weil ich Angst hatte dass solche mit Loch den Stoff ausreißen könnten.

    Damit man das Cape schön kompakt in der Tasche mitnehmen kann, habe ich dazu ein kleines Überzieherli genäht – natürlich aus demselben Stoff, versteht sich. Zwar kommt es dadurch immer etwas knittrig ans Tageslicht, das legt sich bei übermäßig feuchtem Wetter aber schnell wieder.

    Inzwischen konnte ich das gute Stück natürlich schon eingehend testen und muss mir selbst auf die trockene Schulter klopfen: Selbst der beste Schirm der Welt könnte mich auch bei sturzbachartigen Regenfällen nicht zuverlässiger begleiten!

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    Der Optimierungsvorgang wurde optimiert!

    Wie ich hier das ein oder andere Mal schon öffentlich zugegeben habe: ich bin ein Listen-Mensch! Vor allem ToDo-Listen haben es mir angetan und so suche ich schon lange nach einer wirklich praktikablen Form des Listen schreibens. So fahren bei mir diverse Listen mit bezeichnenden Titeln wie „Unbedingt die Woche noch erledigen!“ bis zu „ToDo’s für den Mann“ herum. Viele Listen sind noch halb voll aber schon lange inaktuell und nicht nur, dass ich manchmal den Überblick verliere: seit ich angefangen habe ein kleines Bullet Journal zu führen, stört mich die mannigfaltige zettelrumschieberei und das hin und her kopieren von ToDo’s von einer auf die andere Liste ganz gewaltig.

    Viele erzählen mir, dass sie ihre Liste digital führen – am besten noch „in der Cloud“ – und auch das habe ich für mich schon getestet und für absolut nicht annehmbar befunden. Ich möchte keine strombetriebene Darstellungskrücke nutzen müssen um mal schnell „Milch kaufen“ zu notieren. Auch wenn ich Funktionen wie z.B. automatische Reminder ganz praktisch finde, mahnt mich eine handgeschriebene Notiz doch irgendwie nachdrücklicher daran, das ein oder andere nicht zu vergessen.

    Die Erfinderin in mir, kam deshalb auf die tolle Idee einer interaktiv sortierbaren ToDo-Liste in bester Papier-Manier, und zwar basierend auf PostIts!

    ToDo-Liste

    Natürlich bin ich jetzt nicht der erste Mensch, der ein PostIt zum Erinnern verwendet! Das ist mir schon klar!  Aber die Zettelchen einfach an den Bildschirm zu kleben, ist für mich einfach nicht Organisation genug.

    So habe ich mir ein Stück Karton gesucht – in meinem Fall ein faltbarer Aktendeckel – und habe ihn beschriftet mit: „Prio 1“, „Prio 2“, „Prio 3“ und das wichtigste Feld: „Heute“. Nun kann ich meine ToDo’s locker hin und her sortieren, mir Sachen vornehmen und wieder nach hinten verschieben, vielleicht mal etwas wichtiges in meinen Planer kleben oder einfach dem Mann weitergeben. Viele Punkte kommen ja auch immer wieder vor und so muss ich nicht zum hundertsten Mal „Wäsche waschen“ auf meine Liste schreiben sondern hole den Zettel einfach aus seiner Parkposition unter „Prio 3“ und setzte ihn ins „Heute“-Feld.

    Damit die Zettelchen auch nicht verloren gehen, kann ich den Aktendeckel praktisch zuklappen. So ist alles geschützt und ich könnte ich Liste sogar mitnehmen, wenns denn sein müsste. 

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    Kohlefarbener Karo-Rock

    Wie ich kürzlich hier schon erwähnte, muss mein Fundus an neutralfarbigen Röcken dringendst erweitert werden. Das neueste Stück in meiner Sammlung ist deshalb dieser eher sportliche, kohlefarbene Karo-Rock.
    Kohlefarbener Karorock
    Der Stoff war schon im Laden etwas steif anzufassen – fast wie beschichtet – und ich habe gehofft, dass eine Ehrenrunde in der Maschine ihn schon noch erweichen würde… Leider lag ich mit meiner Einschätzung mehr als daneben und habe nun einen echten Regen-Matsch-und-Herbstwetter-Rock gezaubert, denn selbst wenn es wie aus Eimern gießt, perlen die Tropfen an dem dicken Material einfach ab. :-))

    Da es in den letzten Wochen immer eher schnell gehen musste, ist es wiedermal „nur“ ein Tellerrock mit Gummizug geworden. Unten habe ich eine schwarze Paspel als Abschluss gewählt. Das verstärkt den Stand der unteren Kante noch ein bisschen. So sportlich und etwas derbe passt der Rock bestimmt auch gut zu Gummistiefeln und Regenmantel. :-))

    Mit dem Muster bin ich nach wie vor sehr zufrieden: die grauen Karo-Linien passen wie geplant zu fast allem und stehlen auffälligen Shirts nicht die Show.

    Das gute Stück passt deshalb nicht nur wunderbar zum akuten Herbstwetter-Trend, sondern ebenfalls zum Thema „K“ das die liebe Katha von Katastrophal zum aktuellen „Letter of Handmade Fashion“ erkoren hat. :-))
     

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