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Wenderock

Ahoi, ihr Landratten!

Nach spontanem Wetterumschwung, sintflutartigen Regengüssen und dem sich einschleichenden Gefühl langsam dem Winter entgegen zu schwimmen, habe ich mir das passende maritime Outfit gezimmert: einen marineblauen Wenderock!
Marine-Wenderock
Nach Vorbild des Stofffresser-Rocks habe ich also zwei Röcke genäht und beide an Bund und unterem Saum zu einem Teil verbunden. Das spart am Ende ganz schön Arbeit, Material und vor allem Platz im Schrank! 

Für die gestreifte Seite habe ich ein tolles Streifen-Jeans-Mitbringsel aus Amsterdam verwendet. Den unteren Rand habe ich mit drei Reihen Webband in dunkelblau verziert.

Die dunkelblaue Seite ist sehr schlicht gehalten, denn manchmal braucht man ja einfach so ein Basic-Teil das zu allem passt. Dabei habe ich den marineblauen Baumwollstoff nur mit einem gestreiften Band aufgehübscht.

Der Gummibund hat auf jeder Seite die jeweilige Rockfarbe bekommen. Ihn komplett blau zu machen wäre natürlich einfacher gewesen, aber ich wollte einmal ausprobieren ob’s so auch klappt und siehe da: sieht gar nicht mal so schlecht aus. 

An der unteren Kante treffen sich die beiden Rockseiten in einer blauen Paspel. Die gibt dem Ganzen noch einmal einen schönen Akzent wie ich finde. An dieser unteren Kante habe ich den Rock am Schluss auch gewendet, damit wirklich alle Nähte innen liegen und es ein echter Wenderock wird.

Insgesamt macht die Doppelung den Rock natürlich viel schwerer aber auch gefühlt wertiger als die sonst einfach genähten Röcke. Eben genau das Richtige für das herbstlich-stürmische Wetter, das sich gerade anzukündigen scheint! 

. M-Beutel


Der Stofffresser-Rock

Nach ein paar stressigen Wochen mit schnellen Mini-Projekten hatte ich endlich mal wieder Zeit für ein RICHTIGES creadienstags-Projekt: den Stofffresser-Rock!

Stofffresser-Rock

Und er trägt seinen Namen zurecht, denn der Tellerrock hat sagenhafte 4,20 Meter Stoff verschlungen. Aber ganz nach M-Beutel-Manier gibt es dabei natürlich wieder einen Clou: der Rock hat zwei Schichten. Dazwischen habe ich einen Gummibund so eingearbeitet, dass ich den Rock auf rechts und auf links tragen kann. Einmal als coolen 50’s-Rock mit dem tollen „Atomic“-Muster von Michael Miller oder, wenns mal dezenter sein soll, als schlichten uni-schwarzen Rock. Natürlich ist er mit oder ohne Petticoat tragbar und wenns mal sportlich sein muss, kann ich den Bund sogar umstülpen. Dann wird der Rock im Handumdrehen 10 cm kürzer.

Die Rock-Saison ist für mich damit eingeläutet und ich freue mich schon das neue Lieblingsteil in den nächsten Wochen richtig oft auszuführen ;-)