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50er

Mein Weihnachtsrock

Trotz allem Weihnachtsvorbereitungsstress habe ich es tatsächlich noch fertig gebracht mir einen Weihnachtsrock zu nähen. Nicht nur so benannt, weil ich ihn nur für Weihnachten genäht habe – nein – ich saß tatsächlich noch am Heilig Abend an der Maschine damit ich das Schätzchen wenigstens an den Feiertagen tragen kann. :-))

Weihnachtsrock
Der tolle Stoff „Nightfall“ von Camelot wartete schon seit Monaten im Schrank ungeduldig darauf vernäht zu werden und ich habe mir wirklich lange Zeit gelassen mir einen Schnitt auszudenken, der das ungewöhnliche Muster gebührend in Szene setzt.

Am Ende habe ich mich für eine Art Sternform entschieden: der obere Rockteil basiert auf einem Dreiviertelkreis in den ich sieben Zacken hineinkonsturiert habe. Der Bund ist wieder eine Mischung aus Gummibund und Formbund mit Reißverschluss, wie ich’s schon beim Zwei-Monats-Rock gemacht habe.
An den oberen schwarzen Teil schließt sich unten dann der goldene Teil an. Die Schnittteile sind hier trapezförmig und oben eingehalten, damit der Stoff üppig von den Zacken her aufspringt.

Den unteren Saum habe ich ganz schmal gehalten und mich für einen Rollsaum entschieden. So bleibt der Rock ganz leicht und fluffig und wird nicht vom Saum nach unten plattgezogen. Da die untere Kante diesmal nicht rund wie beim Tellerock, sondern gerade wie beim Faltenrock ist, konnte ich auch endlich mal meinen tollen Rollsaumfuß benutzen: welch eine Wohltat und Zeitersparnis! <3

Das Konstruieren hat diesmal richtig viel Zeit in Anspruch genommen denn da ich den wundertollen Stoff nicht riskieren wollte, ging es diesmal nicht ohne Probeteil. Wenn ich mir das fertige Stückchen aber so anschaue, hat sich die Arbeit doch definitiv gelohnt, findet ihr nicht?

So festlich aufgehübscht mache ich mich dann auch sogleich auf den Weg zum „DIY your Closet“ bei „Mein Feenstaub“ und reiche mein Werk auch noch bei „Tweed & Greet“ ein. Hier lautet der aktuelle „Letter of Fashion“ nämlich passenderweise „W“! :-))

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Ahoi, ihr Landratten!

Nach spontanem Wetterumschwung, sintflutartigen Regengüssen und dem sich einschleichenden Gefühl langsam dem Winter entgegen zu schwimmen, habe ich mir das passende maritime Outfit gezimmert: einen marineblauen Wenderock!
Marine-Wenderock
Nach Vorbild des Stofffresser-Rocks habe ich also zwei Röcke genäht und beide an Bund und unterem Saum zu einem Teil verbunden. Das spart am Ende ganz schön Arbeit, Material und vor allem Platz im Schrank! 

Für die gestreifte Seite habe ich ein tolles Streifen-Jeans-Mitbringsel aus Amsterdam verwendet. Den unteren Rand habe ich mit drei Reihen Webband in dunkelblau verziert.

Die dunkelblaue Seite ist sehr schlicht gehalten, denn manchmal braucht man ja einfach so ein Basic-Teil das zu allem passt. Dabei habe ich den marineblauen Baumwollstoff nur mit einem gestreiften Band aufgehübscht.

Der Gummibund hat auf jeder Seite die jeweilige Rockfarbe bekommen. Ihn komplett blau zu machen wäre natürlich einfacher gewesen, aber ich wollte einmal ausprobieren ob’s so auch klappt und siehe da: sieht gar nicht mal so schlecht aus. 

An der unteren Kante treffen sich die beiden Rockseiten in einer blauen Paspel. Die gibt dem Ganzen noch einmal einen schönen Akzent wie ich finde. An dieser unteren Kante habe ich den Rock am Schluss auch gewendet, damit wirklich alle Nähte innen liegen und es ein echter Wenderock wird.

Insgesamt macht die Doppelung den Rock natürlich viel schwerer aber auch gefühlt wertiger als die sonst einfach genähten Röcke. Eben genau das Richtige für das herbstlich-stürmische Wetter, das sich gerade anzukündigen scheint! 

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Zwei-Monats-Rock

Endlich habe ich mal wieder einen Rock fertiggestellt und – wie der Name schon verrät – ganze zwei Monate daran gebastelt. Zwar war ich in der Zeit nicht wirklich ständig am nähen und schnippeln, aber Hirnschmalz belegt hat die neue Schnittentwicklung schon ganz ordentlich. Und wer im aktuellen Sommerloch ein bisschen Nähtratsch lesen will, ist hier und heute bei mir genau richtig. 

Nachdem ich den wundertollen Tatoo-Stoff „Zen Charmer“ von Alexander Henry auf dem Stoffmarkt entdeckt hatte, war wie immer klar: ein neuer Rock muss her. Da das Muster mit Geishas, Schlangen und Totenköpfen so überhaupt nicht tellerrockgeeignet ist, dachte ich mir lapidar: machst halt einen Faltenrock!

Gesagt getan! Nachdem ich drei Bahnen nebeneinander angenäht hatte, kam das erste Problem: der Reißverschluss! Ich habe immer Probleme mit nahtverdeckten Reißverschlüssen. Weil mein Bund ja seeeehr körpernah liegt, zieht es nahtverdeckte RVs immer auf und das sieht dann unschön aus. Also ein normaler Reißverschluss musste rein! Schon lange habe ich darüber gegrübelt ob man einen normalen RV nicht verkehrtherum einnähen könnte, damit die Raupe innen liegt. Diesmal war es so weit und ich habe es ausprobiert. Mein Fazit dazu: eine echte Alternative zum nahtverdeckten Reißverschluss: man sieht weder die dicke Raupe noch den Zipper. Der Stoff liegt schön Plan über dem Verschluss und klafft nicht auf. Außerdem halten diese Reißverschlüsse auch stärkerem Zug Stand. Nur das Aufmachen ist ein bissl fummeliger als normal, aber das kann ich zugunsten der Optik leicht verschmerzen! 

Dann fing ich an, fröhlich wunderschöne Falten zu legen und bemerkte dabei: Am Reißverschluss überlappen die Falten den Schlitz zum öffnen. Mit Kellerfalten hätte ich den Reißverschluss genau zwischen den Falten platzieren können, aber ich bildete mir ja Falten ein, die ringsum in die selbe Richtung liegen. Was also tun? 
Beherzt schnitt ich einfach einen „Hilfsschlitz“ in die unter dem Reißverschluss liegenden Falten, vernähte sie kompliziert mit französischer Naht und war gleich ein kleines bisschen Stolz auf meinen Einfall. 

Dann dachte ich nochmal gründlich über den Bund nach. Normalerweise verstärke ich einen Formbund mit Schabracke, damit er schön in Form bleibt. Das Problem ist aber wie so oft meine wechselnde Körperform: nehme ich fünf Kilo ab, steht der Bund plötzlich unschön ab und ich kann den Rock eigentlich nicht mehr tragen. Deshalb habe ich auch hier ein Experiment gewagt, den Bund gerade zugeschnitten und anschließend mit breitem Gummizug kombiniert. Der Gummi ist ein paar Zentimeter kürzer als der Stoffbund, sodass ein ganz leichter Zug auf dem Bund lastet. So werden die paar Zentimeter Schwankungen im Taillenumfang überspielt ohne auf die Formbundoptik verzichten zu müssen. Außerdem gibt der Gummi genügend Stand, sodass gar keine Schabracke mehr notwendig wird.

Die leichteste Übung war dann der untere Saum. Den habe ich vorne – von unten her – 4 cm gekürzt, damit der Rock auf der Vorderseite nicht zu lange runterhängt, und habe dann einfach einen normalen Saum genäht.

Nachdem der letzte Stich getan und der letzte Faden abgeschnitten war, probierte ich mein Werk stolz an und als der Petticoat platziert war, kam der unerwartete Schock: passt nicht! So garnicht!
Von Falte zu Falte spannte sich der Stoff in einer komischen Welle und fiel nicht wie geplant luftig nach unten. Als ich mich so halb ärgernd im Spiegel drehte, fiel mir auch noch auf: tatsächlich habe ich es geschafft alle Geishas und Totenköpfe präzise in den Falten verschwinden zu lassen, sodass nur noch ein schnöder Blumen-Rock übrig geblieben war. 

Unfotografiert (was ich jetzt ein bissl bereue) wanderte der Rock zurück auf den Nähtisch und inspirierte in den folgenden Wochen von Ferne die rödelnde Hirnmaschinerie.
Gerade über das Problem mit den überspannten Falten habe ich ganze Zugfahrten und Nächte lang nachgegrübelt und bin zum Schluss gekommen: Durch den Petticoat fällt der Rock bei mir halt nicht gerade nach unten, sondern eben in einem leichten Winkel. Den muss ich schon beim Falten legen einberechnen. Entweder wird der Stoff schon im großen Kreis geschnitten, wie beim TK-Rock, oder die Falten werden tatsächlich winkelig gelegt. Aber welcher Winkel? Und wie breit und in welchem Abstand muss ich sie legen um genau den Stoff zu verbrauchen, den ich jetzt nun mal schon zusammen genäht habe? Wie kann ich dabei den „Hilfsschlitz“ erhalten, den ich schon eingebaut habe? Und wie kann ich dabei auch noch die Seitennähte verstecken?

Fragen über Fragen quälten mich. Ich rechnete und probierte an Probestoffen. Hatte Ideen und verwarf sie wieder. Und dann, ganze zwei Monate später habe ich mir endlich ein Herz gefasst, den Rock aufgetrennt und nochmal fast von vorne angefangen.

Den Reißverschluss selbst musste ich an der Stelle erhalten, weil die Rocklänge ja schon angepasst – und somit auch Vorne und Hinten festgelegt – war. Deshalb habe ich zuerst den „Hilfsschlitz“ aufgetrennt, mit dünnem Bügelvlies von hinten verstärkt und mit Zickzack-Stich repariert. Nachdem ich mir sicher war, was die Breite und den Winkel der Falten angeht, habe ich mir eine Pappschablone gebastelt, mit deren Hilfe ich alle Falten sauber und gleichmäßig legen konnte. An manchen Stellen musste ich schummeln, um die reparierte Stelle zu verstecken und als alle Falten nach dem dritten Versuch dann auch endlich final gelegt waren, traute ich mich nochmal die unter dem Reißverschluss liegenden Falten einzuschneiden und einen neuen „Hilfsschlitz“ zu nähen.

Dann montierte ich den Bund wieder dran. Dabei hatte ich noch ein paar Probleme den Reißverschluss symmetrisch hin zu bekommen, aber am Ende: Tadaaaa!!! Der fertige, passende, Zwei-Monats-Tatoo-Rock! 

Tatoo-Rock
Nachdem der Prototyp jetzt endlich fertig ist und ich so unglaublich viel dazu gelernt habe, werde ich mir bestimmt noch den ein oder anderen Falten-Rock in der Art nähen. Perfekt ist er bestimmt nicht geworden, vor allem die Seitennähte habe ich leider nicht verstecken können. Aber dank des aufregenden Musters kann man bei dem Rock über so einige Patzer hinwegsehen!
Und die Kirsche obendrauf: ich habe die Geishas und Totenköpfe auch wieder aus den Falten befreien können, sodass der Stoff jetzt wirklich zu seiner vollen Geltung kommt. 

Wenn das mal nicht ein Projekt für Scharly Klamottes Kopfkino ist?!? 

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Der Amsterdam-Rock

Unsere Amsterdam-Reise ist ja jetzt auch schon wieder einen Monat her und es wird höchste Zeit, euch meinen Amsterdam-Rock zu zeigen. Wie so häufig ist der Rock so benannt nach dem Ort an dem ich meiner Stoffsucht erlegen bin, nicht nach dem Ort, für den ich ihn genäht habe. 
Amsterdam-Rock
Den tollen Basic-Stoff von Michael Miller habe ich gesehen und hatte natürlich sofort ein Röckchen im Sinn – da musste ich garnicht lange nachdenken. Leider hätte ich das aber tun sollen, denn ich habe mir knausrige 20 cm zu wenig mitgenommen, sodass ich erfinderisch werden musste, um einen vollen Tellerrock raus zu bekommen. Die Lösung: der hintere Halbkreis ist in zwei Viertelkreise getrennt und dann penibel Dot auf Dot zusammen genäht. Da bin ich doch tatsächlich ein bissl stolz drauf, dass man die Naht wirklich nur erkennt, wenn man gaaaanz genau hinschaut! 

Schon lange habe ich mir vorgenommen mal Seitentaschen in einen Rock ein zu bauen, aber bei einem ganzen Kreis ohne Seitennaht macht das natürlich keinen Sinn. Deshalb war hier klar: 110 cm breiter Stoff? Hier kommen Taschen hin.
Also habe ich mit schwungvollem Strich einfach ein paar Seiteneingrifftaschen gezeichnet. Die sind jetzt so tief, dass ich so ungefähr alles darin verstauen kann, was frau unterwegs so mit sich führt. Die Handtasche auf den Hüften, sozusagen. 
Toll ist aber tatsächlich, dass ein Handy oder sogar ein Schlüsselbund absolut unsichtbar in den Tiefen der Tasche und des Petticoats verschwinden, weswegen die Taschen weder auffallen noch auftragen. Auch hier habe ich mich bemüht die Dots genau aufeinander zu nähen, damit der Eingriffschlitz gut getarnt ist. Hat nicht so gut geklappt wie an der hinteren Naht, passt aber schon, denke ich.

Breiter Gummibund oben und Rollsaum unten sind dagegen wie gewohnt easy. Man muss ja das Rad … äh den Teller … nicht jedes Mal neu erfinden, oder was meint ihr anderen Weiber dazu? 

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Ich habe es getan!

Jawohl, ich habe es getan: die Haare sind ab!

Nachdem ich meine Mähne die letzten 6 Jahre richtig lange wallend gezüchtet und immer hübsch aufgedreht habe, haben mich die Zotteln jetzt langsam doch so genervt, dass sie einfach ab mussten. Und zwar – zum großen Leidwesen des Mannes – ratzeputz.

Was übrig geblieben ist, muss natürlich weiterhin mit Haarschmückchen aufgerüscht werden und so habe ich mir einen neuen Fascinator zur Kurzhaarfrisur gezaubert.

Diesmal ist es ein richtig gefilztes Hütchen geworden, das ich, je nach Kleidung und Anlass, noch individuell aufpimpen kann.
Filz-Hütchen
Dazu habe ich zuerst die grobe Hütchenform trockengefilzt und bin dann umgestiegen auf Nassfilzen, sodass das Ganze richtig fest und formstabil geworden ist. Als Schablone habe ich eine kleine flache Schüssel aus dem Küchenschrank benutzt. So ist das Hütchen ganz akurat und gleichmäßig rund geworden.

Dann habe ich meine übliche Gummischlaufe unten angebracht, um das Hütchen am Kopf zu befestigen. An der selben Stelle guckt auf der Oberseite auch eine kleine Schlaufe für den weiteren Schmuck raus. Da kann ich jetzt ganz nach Geschmack verschiedene andere Fascinator befestigen und das Hütchen so der Situation anpassen.

In Paris habe ich zum Beispiel dieses tolle Hutnetz gefunden. Das kann ich jederzeit ans Hütchen stecken, was die Sache dann richtig mondän wirken lässt.

Ich glaube so bin ich trotz Kahlheit am Kopf immernoch fesch genug für den creadienstag #162, oder was denkt ihr?

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Ein neues Outfit …

für den Blog, und farblich passend dazu ein neues Outfit für mich ;-)

Während das neue Blog-Gewand in den nächsten Tagen noch ein bisschen Aufmerksamkeit und Arbeit erfordern wird, ist der Rock im Gegensatz dazu ein echter Express-Rock geworden! Ein Teller, ein Gummibund und fertig ist der Lack.

Express-Rock

Obwohl… eigentlich war’s doch nicht ganz so einfach! Denn der Stoff ist wiedermal einer aus dem Fundus und wurde jahrelang von mir sträflich ignoriert ob seiner Langweiligkeit. Doch dann kam mir am Pfingstwochenende die rettende Idee, wie ich die schnöden Streifen aufpeppen kann.

Ich habe meinen normalen Teller-Rock-Kreis zugeschnitten und dann mit Magic-Marker eine Linie, parallel zum unteren Saum gezeichnet. Diesen markierten Bereich habe ich dann mit schwarzem Textilmarker verschönert und habe einfach die Linien des Stoffmusters nachgezeichnet. Optisch entsteht so eine Borte entlang des unteren Saums.
Da ich den Teller einfach aus dem gestreiften Stoff ausgeschnitten habe, ohne irgendwas zu drehen oder zusammen zu nähen, wie beim Augenkrebs-Rock, verlaufen die Streifen überall in eine andere Richtung. Das macht die Sache zusätzlich interessant, wie ich finde.

Was denkt ihr beim creadientstag #128? Kann Frau so unter die Leute?

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Der Augenkrebs-Rock

An diesem wundervoll sonnigen Pfingstwochenende war ich endlich einmal wieder produktiv wie schon lange nicht mehr. Während andere am See in der Sonne bruzzelten oder eine Grillpartys geschmissen haben, saß ich in meinem dunklen Nähzimmerchen und habe ein paar Ideen verholfen Realität zu werden. Zuallererst zeige ich euch das Prunkstückchen meines nähwütigen Wochenendes: den Augenkrebs-Rock!

Augenkrebs-Rock

Fragt bitte nicht, was mich Grünverrückte geritten hat, einen roten Rock zu nähen! Vermutlich hat mir die Hitze die Farbwahrnehmung verdreht… ;-)
Fakt ist, ich schwärme den Stoff schon seit ein paar Wochen heimlich bei der Arbeit im Stoffladen an. Die Farbkombi von gold-beige und lachsrot fand ich von Anfang an total außergewöhnlich und das ganze als Streifenmuster absolut abgefahren. Und jetzt ist es endlich so weit: stille Phantasie wird Wirklichkeit!

Herausgekommen ist wieder einmal ein Tellerrock. Damit die Streifen schräg nach oben zulaufen, habe ich den Teller in acht einzelnen Teilen schräg zugeschnitten und wieder zusammen genäht. Der Bund dagegen ist gerade zugeschnitten und fast doppelt so breit, wie ich ihn gewöhnlich mache. So kann ich einen schmalen, schwarzen Gürtel dazu kombinieren, was den Rock noch einmal eleganter wirken lässt.

Der untere Saum ist innen mit einem schwarzen Beleg versäubert. Überhaupt finde ich schwarz die Ideale Ergänzung zu den gold-roten Streifen.

Aus dem restlichen Rock-Stoff habe ich dann noch spontan ein Oberteil gezaubert, das leider so untragbar geworden ist, dass ich es nicht einmal hier herzeigen zeigen will ;-) Vielleicht packt mich demnächst noch einmal der Ehrgeiz und ich überarbeite die Eigenkreation noch einmal.
Bis dahin muss ein einfaches, schwarzes T-Shirt als Kombi reichen, damit ich beim creadienstag #127 nicht oben ohne auftauchen muss. ;-)

Die schnelle Haarschleife!

Habt ihr auch ab und an einen Bad-Hair-Day? Für die Momente, in denen die Frisur einfach nicht sitzen will brauchte ich eine schnelle und einfache Fascinator-Lösung um 1. nicht regelmäßig die Nerven zu verlieren und 2. nicht ständig wegen „schlechter Frisur“ zu spät zu kommen ;-)

Zum heutigen creadienstag #126 zeige ich euch also: Die schnelle Haarschleife!

Haarschleife

 

Im Grunde ist es eine einfache Schleife aus Stoff. Zum befestigen gibt es diesmal aber keine Haarklammer, sondern einen Stoffstreifen mit Druckknopf. Der Streifen hat genau die passende Länge um meinen Pferdeschwanz zu umschließen. Ich muss, wenns schnell gehen muss, also nur die Haare zusammenbinden, die Schleife anclipen und kann innerhalb einer Minute perfekt gestylt losstarten! ;-)

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Blog-Geburtstag
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Shirt mit Bubi-Kragen – der erste Versuch

Für trübe Hosen-Tage wie heute, hatte ich schon lange ein Shirt mit Bubikragen im Sinn. Da ich ja mit Kaufschnitten nie so richtig zufrieden bin, habe ich mich also an meinem persönlichen Shirt-Schnitt vergangen und ein bisschen getüftelt und Taraa: mein erstes Kragen-Shirt-Modell!

Shirt mit Bubi-Kragen

Den Latz und die Paspel einzunähen war gar nicht so frickelig, wie ich anfangs befürchtet hatte. Was mir noch nicht so gut gefällt sind die Ärmel und der Kragen.
Die Puffärmelchen müssen auf jeden Fall noch puffiger werden. Da muss ich einfach nochmal an den Schnitt ran und ein bissl Raum einarbeiten :-).
Beim Kragen habe ich beim nähen wohl zu doll gezogen, weshalb er etwas wellig liegt *grummel*. Hier muss ich beim nächsten mal etwas vorsichtiger sein. Aber immerhin habe ich die Technik zum einnähen des Kragens nach einem Mal wegtrennen und neu zuschneiden für mich perfektioniert: ich nähe den Kragen jetzt mit einem zusätzlichen Besatz, der nach innen eingeschlagen und nochmal rundherum festgenäht wird.

Ansonsten sitzt das Shirt ganz gut, denke ich. Beim nächsten Modell möchte ich auf jeden Fall eine bunte Stoffkombi ausprobieren!
Diesmal habe ich – getreu dem Motto „Stoffabbau“ (und der Zähler schwuppt auf 6 ;-)) – einen schwarzen Jersey aus dem Fundus verwendet. Als Kontrast habe ich habe ich mir schweren, pinken Jersey von C.Pauli und eine dehnbare Paspel gegönnt. Die Abschlussnähte habe ich außerdem mit neon-pinkem Garn und der Zwillingsnadel genäht.

So, und nun schnell auf zum RUMS #22/14 und schauen was die anderen Damen bei diesem muffeligen Wetter schönes her zu zeigen haben! … und dann geh’ ich glaube ich nochmal ins Bett! ;-)

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Fascinator-Hütchen

Was bei LeoLilie gestern ein RUMS gewesen ist, ist heute bei mir ein art.of.66-Projekt: ein neuer Fascinator als Ergebnis unserer gemeinsamen Bastel-Session.

Diesmal ist es eine Art Hütchen geworden, das auch super zu offenen Haaren passt.

Fascinator #8

Den Korpus habe ich aus einem Kreis dickem Filz gemacht. Damit ein Hütchen entsteht habe ich ein Kuchenstück herausgeschnitten und das ganze wieder zum Kreis geschlossen.
Überzogen ist es mit lila Jersey und umrandet mit grauer Bommelborte. Oben habe ich es bestückt mit Kleinigkeiten aus dem Fundus. Auf der Rückseite ist wie immer eine Schlaufe für eine Haarklammer angebracht.

Leider habe ich an dem Tag nur ein Schmuckstück geschafft, weil ich wieder mal mehr geratscht als gebastelt habe ;-) dafür ist das Teilchen aber sehr kleidsam geworden, wie ich finde!

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