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Sommerliche Gartenspiele

Bestimmt kennt ihr das von anderen Hochzeiten: Zwischen Trauung und Abendessen herrscht eine gähnende Leere. Die Gäste langweilen sich zu Tode und versuchen diversen Braut-und-Bräutigam-Spielen aus dem Weg zu gehen; oder – noch schlimmer – feuern diese eifrigst an um eben nicht von oben genannter Langeweile ereilt zu werden. Einziger Lichtblick bleibt dabei das Kuchen-Buffet um den Nachmittag zu überbrücken.

Genau so sollte unsere Feier eben nicht werden und deshalb haben wir für unsere Gäste einige Gartenspiele vorbereitet. Wir haben uns englische Gartenpartys vorgestellt und da unsere Location einiges an Platz bot, den wir „bespielen“ konnten haben wir uns das ein oder andere einfallen lassen!
Gartenspiele
Insgesamt gab es acht verschiedene Spiele zu spielen. Davon haben wir drei ganz einfach käuflich erworben anstatt sie selbst zu basteln: Das Schlagspiel „Crocket“, das Wurfspiel „Mölkky“ und das allseits beliebte Riesenmikado.

Etwas mehr Arbeit haben wir uns dann aber doch mit den anderen Ablenkungen gemacht.
Am einfachsten war das Ringe-werf-Spiel: wir haben viele Flaschen unterschiedlicher Höhe besorgt und in eine Weinkiste gestellt, damit sie nicht umfallen können. Auf die Flaschenhälse haben wir kleine Etiketten mit der erreichbaren Punktzahl geklebt.

Auch ganz einfach war das Kegelspiel zu basteln. Für die Kegel haben wir Plastikflaschen randvoll mit Wasser befüllt, was auch gut zu transportieren war. Die „Kegel-Kugel“ besteht aus einer mit Gips gefüllten Styroporkugel, die ich mit Badehauben überzogen habe damit sie stabil bleibt. Die „Kegelbahn“ wird von vier Ziegelsteinen und dazwischen gespannter Schnur markiert.

Als nächstes haben wir je fünf Kreuze und Kreise aus Karton für das TicTacToe-Spiel ausgeschnitten. Die wiederum wurden dann mit Zeitung und Tapetenkleister ummantelt und nach einem Tag Trockungszeit mit Acrylfarbe bemalt. Aus dicken Seilen habe ich ein Neuner-Feld geknüpft, das man zum Transport auch ganz einfach zusammenrollen kann.

Für das Dosenwerfen habe ich im Internet nach leeren, geschlossenen Dosen zum basteln gesucht und bin fündig geworden. Tatsächlich kann man soetwas fertig kaufen und so war der Rest auch hier ganz schnell gemacht. Die Dosen habe ich mit einer farbigen Banderole beklebt. Die untersten Dosen haben bei uns drei Punkte gezählt, die mittleren zwei Punkte und die oberen Dosen – die vermutlich jeder am einfachsten trifft – nur einen Punkt. Die drei Wurfbälle habe ich aus Luftballons gebastelt, die ich mit Sand gefüllt habe.

Am meisten Einsatz musste ich schließlich für das Cornhole zeigen. Zuerst habe ich die acht Wurf-Säckchen genäht und mit Kirschkernen gefüllt. Leider habe ich nirgends getrocknete Maiskörner zum füllen gefunden und so wurde aus dem Cornhole einfach ein Cherryhole. 
Das Spiel-Brett habe ich aus Rohmaterialien aus dem Baumarkt zusammengeschraubt, in der Mitte ein Loch ausgesägt und dann alles mit Holzfarben passend zum Motto bemalt.

Die Mühe, die wir uns im Vorfeld mit den Vorbereitungen gegeben haben, haben sich nicht nur rentiert sondern den ganzen Nachmittag über unglaublichen Spaß gemacht. Alle Gäste waren begeistert und haben ihr Glück und ihr Geschick auf die Probe gestellt. Für die Gäste, die nicht so gerne spielen gab es natürlich die Möglichkeit sich bei Kaffe und Kuchen zu unterhalten. Aber selbst für die haben wir uns einen kleinen Motivationsschub ausgedacht: für die Spieler mit den meisten Punkten gab es tolle Preise zu gewinnen, von denen ich euch Ende der Woche etwas mehr erzähle. 

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Und weil einmal nicht reicht …

Für alle, die mich letzte Woche schon für verrückt gehalten haben meine Brautschuhe selbst zu beziehen, setzte ich diese Woche noch eines drauf: ich habe das Ganze noch ein zweites Mal gemacht! 

Ich trage eigentlich nie, nie, niemals hohe Schuhe, weil ich einfach viiiel zu breite Füße für schmale Absatzschuhe habe. Ich weiß das und ich bewundere still alle Frauen die Tag ein, Tag aus elegant durchs Leben stöckeln. Für die Hochzeit jedoch wollte ich etwas ganz besonderes am Fuß ausführen.

Da unser Fest auf Grasboden stattfinden sollte wären hohe Schuhe grob fahrlässig gewesen, deshalb habe ich hier erst einmal die Vernunft walten lassen: meine eigentlichen Brautschuhe sind flach.
Für die Fotos wollte ich aber uuuunbedingt hohe Hacken zeigen und beschloss: ich werde das Schuh-Experiment zweimal starten und zuerst Flache und dann Hohe mit demselben Stoff und demselben Dekor beziehen!
Brautschuhe #2
Gesagt, getan!
Vom Schnittmuster der flachen Schuhe habe ich den vorderen Teil wieder recyclet und als Grundlage für das neue Schnittmuster genommen.
Dann bin ich genauso vorgegangen wie schon zuvor.

Da diese Schuhe an der Seite offen sind, habe ich diesmal keine Falte an der Ferse legen müssen um den Stoffkreis zu schließen. Sondern der Stoff beginnt und endet hier einfach intuitiv mit der Schuhoberseite. Der Originalschuh ist ja sehr stofflastig; das habe ich geändert und den ganzen Stöckel mit Glitzer versehen. Auch die Sohle habe ich „verglitzert“ was beim Laufen natürlich etwas abblättert, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden wo der Sohlen-Glitzer konkret enden soll. 

Es war garnicht so einfach dem Mann zu verheimlichen woher der Glitzer stammt, der plötzlich überall in unserer Wohnung auftaucht und als er am Hochzeitstag die Schuhe bewundern konnte, war ihm plötzlich alles klar! 

So schön die Schuhe auch gelungen sind, so froh bin ich doch, dass sie nur als Zweitschuhe dienen mussten. Denn als ich die Prachtstücke zum fotografieren angezogen habe, waren meine Füße hochzeitsbedingt schon etwas lädiert und geschwollen. Umso schmerzhafter musste ich meine Eitelkeit durchleiden und anstatt elegant über die Location zu stöckeln stolperte ich wie ein Reh auf dem Eis durch die Gegend.
Gut, dass unsere Fotografin trotzdem die kreativen Nerven bewahrt hat! Und ebenfalls gut, dass ich den neuen Mann dabei hatte um mich vor dem Absturz zu bewahren! 

Memo an mich: Nie, nie, niemals wieder hohe Schuhe tragen! Nichtmal wenn sie wundertoll aussehen!!! 

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Fuchs-Tasche aus Leder und Wachstuch

Über die Osterfeiertage hatte ich mal wieder richtig Zeit die Näh-Seele baumeln zu lassen, sodass das ein oder andere Stückchen aus der Maschine hüpfen durfte. Den Anfang macht diese tolle Fuchs-Tasche. 
Fuchs-Tasche
Die Größe der Tasche hat sich maßgeblich vom vorhandenen Material abgeleitet. Ich hatte nämlich vom letztjährigen Stoffmarkt ein supersüßes japanisches Wachstuch mit kleinen Füchsen von Cosmo mitgebracht das aber zu meinem großen Leidwesen nur magere 50×70 cm groß war. Dazu wollte ich ein Reststück braunen Leders kombinieren aus dem auch noch Henkel rausgehen sollten. Erfindergeist war also gefragt und ich tüftelte eine Weile bis ich aus den Stoffstücken meine ideale Tasche zuschneiden konnte.
In diesem Fall musste sie nämlich groß genug sein, dass eine Mappe mit Din A4-Blättern gerade noch so reinpasst. Sowas hab ich als Grafikerin nämlich öfter zu transportieren und es nervt immer fürchterlich, wenn man die Mappe nirgends faltenfrei unterbringen kann.  Eine richtige Alltagstasche also!

Nachdem also feststand welcher Teil aus welchem Material sein wird, stellte sich noch die Frage nach dem Futter. Ebenfalls im Fundus fand ich einen größeren Rest grauen Filz, der sehr robust und vor allem Formstabil ist. Auch hier habe ich die Teile gerade noch so zuschneiden können und sogar für eine kleine Innentasche für’s unvermeidliche Handy hats noch gereicht. 

Mir war von Anfang an klar, dass ich Seitlich Knöpfe einbauen wollte um die Tasche locker schließen zu können. Damit das Falten einerseits einfacher und die Tasche andererseits stabiler an den Kanten wird, habe ich die Seitenteile von Außenstoff und Futter verschieden zugeschnitten: Der Außenstoff trifft sich genau in der Mitte und lässt sich so gut nach innen falten. Das Futter dagegen hat die Naht an den Ecken, sodass es sich gut nach außen falten lässt und den Ecken Stabilität gibt.

Der erste Schritt beim Taschen nähen sind ja immer die Henkel und so habe ich meine ersten Lederhenkel mit Kordel-Kern versucht. Für’s erste mal nicht schlecht, denke ich und sieht viel eleganter aus, als schlabberige Gurtbänder. Außerdem sind sie lang genug, um die Tasche im Notfall auch noch über die Schulter hängen zu können.
Eine tolle Anleitung für solche Henkel findet ihr übrigens bei machwerk.

Die dicken Henkel dann allerdings zwischen Futter und Außenstoff zu installieren war nicht ganz so einfach. Natürlich hätte ich die Henkel auch einfach von außen aufnähen können, das fand ich in diesem Fall allerdings nicht so schön und so sollten sie aus der oberen Naht herauskommen. Leder und Wachstuch zusammen zu bringen lief noch ganz problemlos (auch wenn das weiche Leder sich an machen Stellen etwas dehnen wollte) und die Filzteile waren natürlich ebenfalls schnell zusammengenäht. Die „Hochzeit“ von Futter, Henkeln und Außenstoff allerdings verlangte dann wirklich Alles von meinem Maschinchen was die zu geben bereit war. Dank Handrad und gefühlten 100 Nadeln konnte das Kunststück aber vollbracht werden und ich wendete den steifen Materialmix durch ein riesiges Wendeloch in der Seitennaht des Futters.

Nach dem Wenden gab mir der Anblick meines Werkes allerdings recht: ich war rundum zufrieden damit, wie die Komponenten zusammenspielten und wie stabil die Tasche am Ende geworden ist.
Zum Finish schloss ich das Wendeloch, stepppte die obere Kante in einer letzten schweißtreibenden Runde ab und installierte die Druckknöpfe an der Seite.

Und Tadaa! Der Shopping-Fühling kann kommen! 

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Jersey-Jäckchen-Upcycling

Als Laura von tagträumerin kürzlich ein J als zweiten Letter of Handmade Fashion gezogen hat, fing es bei mir im Köpfchen natürlich sofort zu rattern an. Als ich dann meinen Stoffeschrank kritisch nach möglichen Projekten abscannte, fiel mir ein Projekt ins Auge, das schon seit ein paar Monaten auf Vollendung wartet: Ein schnöder Sweat-Pulli wollte zum Jäckchen geupcycled werden.

Der grüne Pulli hat schon lange nicht mehr in meine Garderobe gepasst, aber zu schade für die Kleidersammlung fand ich ihn dennoch. Gesagt ist bekanntlich ja schon halb getan und da ein Jersey-Jäckchen wie die Faust auf’s Auge ins Monats-Motto passt, habe ich mich gleich ans Werk gemacht!
Jersey-Jäckchen-Upcycling
Zuerst habe ich die vordere Känguruh-Tasche entfernt und dann das untere Bündchen sauber abgetrennt. Anschließend habe ich die ideale Länge des Pullis vor dem Spiegel abgesteckt und die überschüssige Länge abgeschnitten. Dann habe ich die vordere Mitte markiert und mutig mitten durch geschnitten, damit aus dem Pulli ein Jäckchen wird.

Nachdem ich das Bündchen unten wieder angenäht hatte, folgte die schwierigste Aufgabe: der Reißverschluss. Den habe ich nach Vorbild eines Kaufjäckchens rechts auf rechts zwischen dem Sweat und einem Stück dünnerem Jersey festgenäht. Um die Nahtzugaben zu versäubern habe ich den Jerseystreifen dann einmal um die Nahtzugaben herumgelegt und den Stoff im Nahtschatten festgesteppt. So ist jetzt innen nur noch eine weiche, grüne Wulst zu sehen anstatt der kratzigen Reißverschluss-Kante. Oben verschwindet das Reißverschlussende elegant in der Kapuze.

Zum Schluss habe ich die Reißverschlussraupe noch verdeckt, indem ich den Sweatstoff etwas darüber gelegt habe und nochmal eine Ziernaht gesteppt habe. Die ist von außen schön gerade geworden, aber durch die dicken Applikationen im oberen Bereich sieht die Naht innen etwas schief aus … aber so mögen wirs ja gerne: schönschief 
Memo an dieser Stelle an mich selbst: das nächste Mal den Unterfaden austauschen und nicht mit grün, sondern mit weiß nähen … dann fällt’s nicht so auf.

Obwohl ich eigentlich ordentlich gearbeitet habe, treffen sich die Nähte und die Applikation in der Mitte um ein paar Millimeter nicht genau. Das hat mich zuerst etwas geärgert und macht das Jäckchen nun nicht gerade zum neuen Lieblingsteil, aber immerhin ist der Pulli so wieder tragbar geworden. Das krumme und schiefe sieht man in der Praxis kaum und über die letzten winterlich-eisigen Tage bringt das Jäckchen mich jetzt auf jeden Fall! 

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große Typobilder … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 3

Das neue Jahr nimmt so langsam mächtig Fahrt auf und ich hoffe ihr habt die turbulente Reise nach 2016 ebenso pannenfrei angetreten wie ich!
Im Geiste hänge ich aber trotz Aufbruchstimmung immernoch den Weihnachtsgeschenken hinterher, denn wie es so schön heißt: Eile mit Weile ;-)

Nachdem ich meinen Kunden zum Lichterfest ja kleinere und verschickbare Typobilder beschert habe, zeige ich euch heute die großen Brüder dazu, die ich für Freunde und Familie gebastelt habe.

große Typobilder
Bei diesen großen Versionen war diesmal richtig viel Platz zum gestalten, sodass ich mich mit schnörkeligen Elementen zum verbinden der Buchstaben nur so austoben konnte.

Die Texte habe ich diesmal individuell passend zu den Beschenkten gewählt, sodass sich meine Lieben auch wirklich angesprochen fühlen. Ein schlichtes „Carpe Diem“ wäre mir hier doch zu schnöde gewesen :-O

Das Format von 30 x 40 cm hat mir Anfangs doch recht zu schaffen gemacht. Leider habe ich noch keine große Schneidematte für die Cameo und habe mir so mit zwei normalen Schneidematten und Washi-Tape beholfen. Die Technik war allerdings so abenteuerlich, dass ich hier besser nicht näher darauf eingehe … nachher macht das noch einer nach :-))

Als Hintergrund dienen wieder Stoffstücke aus dem Fundus, die jeweils toll zum Spruch und in die Wohnung der Beschenkten passen sollten. Ich hoffe das ist mir auch gelungen?!? ;-)
 

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kleine Typobilder … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 2

In der vergangenen Vorweihnachtszeit habe ich ja geschnitten und geplottet was das Zeug hält und jetzt wo alle Geschenke munter verteilt und ausgepackt sind, kann ich euch endlich auch zeigen was ich da so eifrig gezaubert habe!

Jedes Jahr auf’s Neue nehme ich mir vor, einfach an alle das selbe zu verschenken und jedes Jahr auf’s Neue muss ich Kompromisse eingehen… aber dennoch konnte ich diesmal ein „Hauptgeschenk“ bestimmen, nämlich Typobilder!
Typobilder
Diese erste, kleinere Version entstand für meinen Kundenstamm. Ich bastle ja immer ein kleines Geschenkchen zum Jahresabschluss und deshalb mussten die Bilder klein genug sein um locker per Post verschickt zu werden. So habe ich mich für Rahmen entschieden die knapp kleiner als Din A4 sind und ein Motiv, das nicht nur zuhause sondern im Zweifelsfall auch im Büro an die Wand passt. Das nicht zu persönlich ist und sowohl Männlein als auch Weiblein freuen wird.

Den Spruch „It‘s a gerat Day to have a Great Day“ fand ich auch zur Jahreszeit ganz schön und habe ihn gleich typografisch in Szene gesetzt. Das schwierigste beim Schneidplotten ist ja auch die kleinen und nicht zusammenhängenden Buchstaben so zu integrieren, dass sie nicht frei herumschweben. Das habe ich mit den „Sonnenstrahlen“ ganz gut gelöst, glaube ich.

Die ersten Versuche waren etwas holprig, aber dann hat die Cameo das Motiv brav immer und immer wieder mit der selben Präzision aus dem dickem Karton ausgeschnitten. Ich finde es ja immer wieder faszinierend zu sehen, wie eine digitale Datei vor den eigenen Augen zu etwas Stofflichem wird. :-)

Als Hintergrund dienen verschiedene Stoffstücke aus dem Fundus. Ich fand den Kontrast zwischen Papier und Stoffoberfläche sehr reizvoll und nebenbei bemerkt ist das eine super Möglichkeit zum Stoffabbau.

Aufgeklebt habe ich das feine Netz aus Buchstaben dann mit Sprühkleber. Da hat der Mann ganz schön gemeckert als bei uns tagelang alles geklebt hat! :-))

Dann musste ich die Bilder nur noch einrahmen und ab ging die Post!

Für meine kleinen Motivationshelferlein hagelte es dann von allen Seiten nur Positives und im Nachhinein ärgere ich mich fast, dass ich nicht ein Exemplar für mich selbst behalten habe! :-))
 

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Weihnachtskarten … oder wie die Cameo mein Weihnachtsfest rockt – Teil 1

Das bevorstehende Weihnachtsfest steht bei mir unverhofft aber umso deutlicher unter dem Stern des neuen Schneidplotters. Nunja, so neu fühlt er sich jetzt – nach einer Das bevorstehende Weihnachtsfest steht bei mir unverhofft aber umso deutlicher unter dem Stern des neuen Schneidplotters. Nunja, so neu fühlt er sich jetzt – nach einer gefühlten Million liebevoll ausgeschnittener Kleinkunstwerke – nicht mehr an: langsam fühle ich mich wie ein echter Plotter-Profi! :-))

Man kann also sagen: die Silhouette Cameo rockt dieses Jahr mit ihrem schrägen Gesang meine komplette Vorweihnachtszeit und als erstes möchte ich euch meine diesjährigen Weihnachtskarten zeigen!
Weihnachtskarten 2015
Der Entwurf selbst ist schon ein bissl älter – noch aus meiner Studienzeit – aber damals habe ich die Eissterne noch mühsam mit der Hand ausschneiden müssen. Diesmal war die Massenproduktion mit fachtechnischer Unterstützung ein Klacks! :-)

Die Karte selbst ist aus dickem Fotokarton. In die Vorderseite sind sechs kleine Eckchen geplottet. Diese Ecken halten den Eisstern an seinem Platz. Der wurde aus Overhead-Folie geschnitten und kann im Grunde aus der Karte genommen und als Deko aufgehängt werden.

Da die Ecken des Sterns locker schwingen können, glitzert die Folie wunderbar im Licht und zaubert so ganz zurückhaltend eine winterliche Weihnachtsstimmung.

Ich hoffe den Empfängern meiner Weihnachtsgrüße gefällts… und euch?
 

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Zackiger Papier-Stern

Inzwischen komme ich auch so langsam in Weihnachts-Stimmung und fange zögerlich an zu dekorieren. Ich bin ja kein Freund von aufwändigem Schmuck der dann nur ein paar Tage hängen darf und so bin ich immer auf der Suche nach schnellen aber effektvollen Deko-Ideen. :-))

Dank Sammelwut und Pinterest habe ich auch gleich eine tolle Anleitung für einen super-zackig gebastelten Papierstern gefunden, den ich euch heute als kleine Dienstags-Bastelei zeigen möchte.

Zackiger Papier-Stern
Der Stern ist – wie in der Anleitung prophezeit – doch tatsächlich in wenigen Minuten fertiggebastelt. Das Material – sieben Butterbrot-Tüten und etwas Kleber – war schnell zusammengesucht und da ich einen Kleberoller anstatt flüssigem Kleber benutzt habe, musste ich nicht mal warten bis alles getrocknet war! :-))

Dass der Stern so easy peasy zu basteln ist, sieht man ihm garnicht an; im Gegenteil: die dünnen gefalteten Papierschichten fangen das Licht ein und zaubern eine ganz wunderbar weihnachtliche Stimmung in die Wohnung!

Mal sehen wie viele tausend Sterne sich so bis Weihnachten basteln lassen :-)
 

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Glamour-Shopping-Bag

Seit kurzem gibt es jetzt bei Stoff&Co. auch Kunstleder in einer herrlich weichen Qualität zu erstehen. Das rosa Leder ist glatt und in ganz vielen Farben zu haben. Das graue fühlt sich dagegen an wie Wildleder und ist mit ganz viel Glitzer gesprenkelt.

Um zu zeigen wie toll der Stoff zu verarbeiten ist, habe ich zwei Shopping-Bags für’s Schaufenster genäht. Und wie man sieht kann alleine die Stoffwahl und die richtige Zusammenstellung an Zutaten eine banale Einkaufstasche im Handumdrehen zum Glamour-Item verwandeln! 
Kunstleder-Taschen

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Kleine Liebesbotschaft

Wie Robert Lembke schon sagte:

“Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.”

Damit der Mann also auch bestimmt nicht vergisst, was er an mir hat, habe ich ihn mit einer kleinen Liebesbotschaft überrascht.

Kleine Liebesbotschaft
Ihr ahnt es schon: nachdem ich das Motiv gezeichnet und die Schrift arrangiert hatte, habe ich alles mit der Silhouette Cameo ausschneiden lassen. Den Scherenschnitt habe ich dann mit Sprühkleber auf einen Stoffrest geklebt und den wiederum auf nochmal ein Stück Karton als Verstärkung. Abschließend habe ich rundum überstehenden Stoff und Papier abgeschnitten, sodass eine schöne Karte entstanden ist.

Es ist zwar nicht gerade Valentins-Tag, aber gefreut hat sich der Mann dennoch sehr darüber und hat die Karte gleich mit in die Agentur genommen um sie dort auf seinen Schreibtisch zu stellen! 

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