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für die Katz’

Katzenklappenbehelfsvorrichtung

Unsere Madame ist ja eine raus-rein-raus-rein-raus-rein-raus-Katze und sie hat ja glücklicherweise gleich zwei Türöffner, die vornehmlich nachts um drei oder auch 30 Minuten bevor der Wecker klingelt bereitwillig den Portier machen. Schon lange haben wir deshalb über eine Katzenklappe nachgedacht und uns den Kopf darüber zerbrochen, wie wir die bösen, dicken Nachbarskatzen davon abhalten können, bei uns einzufallen und unserer süßen Kleinen das Futter aus dem Napf zu klauen!

Und dann stießen wir auf die beste Erfindung ever: Katzenklappe mich Microchip-Erkennung!
Voll Hightech und sowas von cool, dass die Schnuffi damit beim Katzenstammtisch mächtig angeben kann.

Uns war also klar: das Ding muss her! Aber wohin installieren? Die alte Frage keimte wieder auf, denn sowohl Vermieterseits als auch von Seiten der Bausubstanz ist es bei uns nicht so einfach, irgendwo ein Loch in die Wände, Türen oder Fenster zu bohren. Nach einigem abwägen haben wir uns dann eine variable Lösung einfallen lassen, die ihres Gleichen sucht: die Katzenklappenbehelfsvorrichtung! 
Katzenklappe
Wir haben uns also im Baumarkt ein Stück Siebdruckplatte passend zu unserer Balkontüre zusägen lassen. Die ist sehr wetterfest und in der Dicke von 36 mm auch extrem stabil.

Da hinein haben wir das Loch für die Katzenklappe gesägt und das hoch technische Gerät sorgsam installiert. Damit man das Brett gut hin- und hertragen kann, haben wir noch einen stabilen Griff daneben angeschraubt.

Das Brett mit der Klappe können wir jetzt jederzeit zwischen Rollo und Türschwelle einklemmen. Durch das Gewicht der Jalousie wird es richtig fest gehalten und kann nicht rausrutschen.

Das schwierigste an dem ganzen Projekt war es dann „die Katze dazu zu bringen ihren Kopf von der Tunnelseite zur Tür hin zu strecken“ (wie’s so schön in der Anleitung beschrieben stand) um den Microchip in die Klappe einzuprogrammieren. Das haben wir aber mit viel lieb Streichel auch hinbekommen und nun sitzen wir da und warten geduldig, bis die Frau Prinzessin sich traut, durch die neue Klappe zu stolzieren. Der Mechanismus macht nämlich beim entriegeln ein kleines Klacken und überhaupt ist ihr das Ganze noch sehr suspekt. 

Naja, immerhin haben wir’s jetzt schon vom Türöffner zum Katzenklappenöffner geschafft! 

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Patchwork-Decken-Probiererle

Wie ich hier schon angekündigt hatte, MUSSTE  kürzlich unbedingt und ganz dringend irgendwas gepatchworked werden.

Ich habe mir ja eben in den Kopf gesetzt eine kuschelige Stoffabbau-Patchworkdecke zu nähen, muss das Ganze aber leider (zugunsten des Wintermantels und einer unüberschaubaren Menge anderer Vor-Weihnachts-Wichtiger Projekte) auf ein unbestimmtes Später verschieben. 

Die 140 Decken-Quadrate habe ich in meiner Ungeduld dennoch schon zugeschnitten und zusammensortiert, sodass ich aus den Resten dieses Probiererle zimmern konnte… und ich hoffe dass der Patchwork-Nerv nun endlich Ruhe gibt.

Patchwork-Decken-Probiererle
Vorne habe ich also neun übriggebliebene Decken-Quadrate zusammengenäht und für die Rückseite einen Rest braunen Flanell benutzt. Dazwischen ist eine dünne Schicht Volumenvlies eingearbeitet.
Um zu testen ob mein Quilt-Plan später auch im großen Maßstab umsetzbar ist, habe ich die drei Schichten schneckenförmig von innen nach außen zusammengenäht. Das war gerade am Rand etwas kniffelig, aber ich werde bei der „richtigen“ Decke zuerst das Sandwich zusammennähen und dann erst das Binding anbringen. Dann habe ich hier keine Probleme, denke ich. In der Mitte war es auch nicht so ganz einfach, aber wenn die Kreise größer werden, geht es immer leichter gerade zu nähen.

Die konzentrischen Kreise sehen auf beiden Seiten richtig Klasse aus und so werde ich das dann bei der großen Kuscheldecke auch mal probieren.

Das Probiererle wurde außerdem bereits von offizieller Seite auf seine Kuscheligkeit geprüft und sogleich im Katzenkörbchen beschlafen. Schnell also damit zum creadienstag #149, damit das Mittagsschläfchen heute nicht ausfallen muss. 

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Rund ums (Katzen-)Weib

Ein aktuell großes Problem auf meinem Schreibtisch (neben Chaos und unerledigter Arbeit): Katze mit Hang zum Breitmachen.
Meine Lösung: ein wiiiiinziges Katzenkörbchen, in das der Fellpopo gerade mal so reinpasst.

Aus ein paar Resten festem Möbelstoff habe ich also ein ganz einfaches Körbchen genäht. Innen ist es etwas verstärkt mit Volumenflies und ganz nebenbei hüpft der Stoffabbau-Zähler gleich mal auf 2. ;-)

Katzenkörbchen

Immer wenn die Frau Prinzessin jetzt anhebt meinen Arbeitsplatz zu besetzen und stumm aber nachdrücklich Streichel zu fordern, stelle ich schnell mein neues Körbchen hin und leite die feine Dame um. So kann sie gaaaaanz nah bei mir sein ohne gleich wirre E-Mails à la „,,,,,,……lpppööööööööö“ in alle Welt zu verschicken ;-)

Fräulein Katze wirkt auf den Fotos eher pikiert als glücklich, aber beim RUMS 13/14 gehts heute ja auch nicht darum etwas für andere, sondern was für sich selbst zu machen! ;-)

Und? Habt ihr auch auf euren Schreibtischen mannigfaltige Parkmöglichkeiten für die werten Herrschaften eingerichtet?

KATZENKRATZmöbel

Wie so viele Katzenmuttis stand ich einst vor der schwierigen Frage: Den hässlichen Kratzbaum für die Schnuffi oder doch lieber den ganzhässlichen? Und wie so oft war die Lösung in meinem Geldbeutel zu finden – ich machte mich also daran selbst ein kostengünstiges Kratzmöbel zu basteln.

Dazu habe ich drei alte Stühle mit Stoff überzogen, mit Sisal umwickelt und ein paar Schmankerln wie Bürsten, eine Hängematte und eine Röhre eingebaut. Mit Winkeln habe ich die Konstruktion dann an die Wand gedübelt.

Das Ganze sah in meiner alten Wohnung fast wie moderne Kunst aus und leider ist in der neuen Wohnung kein Platz dafür. Aber hier darf die Schnuffi ja auch auf richtige Bäume klettern ;-)

Katzen-Kratzbaum

Patchwork-Katzendeckchen

Damits unsere Schnuffi am Popo kuschelig hat, wenn sie auf der Fensterbank sitzt und Attentate auf Vögel und Eichhörnchen plant, habe ich ihr eine kleine Decke genäht.
Aus Stoffresten habe ich zwei Patchwork-Seiten genäht: eine Seite mit kleinen Ecken die senkrecht gestreift sind und die andere Seite mit großen Ecken die gedreht zusammen genäht wurden. Innen habe ich eine Lage Volumenflies eingebaut und dann die Lagen zusammen gequiltet.
Ich finde ja die Seite mit den kleinen Ecken irgendwie interessanter. Der Schnuffi scheints dagegen völlig egal zu sein, hauptsache kuschelig.
Empöhrung meinerseits! ;-)

Patchwork-Katzendeckchen