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Shirt

luftiges Drachen-Shirt

Bei solchen Backofen-Temperaturen wie sie hier gerade herrschen, brauche selbst ich – die sonst immer eingepackt ist wie beim Schneesturm – was Luftiges obenrum. Allerdings trage ich nicht so gerne offenherzige Ausschnitte (außer beim Dirndl vielleicht ) und habe deshalb überlegt, wie das perfekte Sommer-Shirt für mich denn aussehen muss.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken, heißt es ja so schön, also habe ich mich daran gemacht mal ein rückenfreies Sommer-Shirt zu entwerfen.
Drachen-Shirt
Als Hauptstoff habe ich mir ein letztes Stück von diesem wundertollen Drachen-Schuppen-Jersey unter den Nagel gerissen. Ich finde es ist das perfekte Muster für so ein Shirt und wirkt auch in der Bewegung ungewöhnlich interessant. Als Gegenpart habe ich mich für mintfarbenen Uni-Jersey entschieden und eine dehnbare Paspel in dunkelblau dazwischen eingebaut. Die Paspel ist am Rückenteil auch etwas gedehnter eingenäht, sodass das Shirt an der Stelle mehr Halt bekommt.

Der Grundschnitt ist mein ganz normaler, enger T-Shirt-Schnitt, den ich auch beim Vogelshirt als Grundlage genommen habe. Diesen Schnitt habe ich einfach in zwei Teile zerschnitten sodass ein oberer und ein unterer Teil entsteht.

Den vorderen Ausschnitt habe ich dann verbreitert und nach oben verlegt, damit ein U-Boot-Ausschnitt draus wird. Genäht habe ich den dann mit einem minikleinen Beleg, weil es umgeschlagen einfach nicht so schön ausgesehen hat. Vielleicht klappt das mit einem anderen Stoff besser…

Der Rückenausschnitt war dagegen ein bisschen Probierarbeit und ich musste ihn tatsächlich nach dem ersten Probetragen nochmal raustrennen und neu zuschneiden. Jetzt sitzt er aber ganz gut und verdeckt genau die Träger vom BH, sodass ich trotz maximaler Rückendurchlüftung ganz normale Unterwäsche tragen kann. Damit nichts verrutscht habe ich nachträglich noch zwei kleine Bändchen mit Druckknopf an der Ärmelnaht innen befestigt. Die kann ich jetzt um die Träger legen und zuknöpfen – dann bleibt alles sicher an seinem Platz! 

So! Der erste sonnenverbrannte Rücken des Jahres kann kommen! 

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Herbstvogel-Shirt

Juhuuu! Endlich wird es kälter!!!
Endlich wird es WAS???
Ja, ja… ihr habt ja Recht: Sommer-Sonne ist tendenziell schon schöner als dieses Bäh-Herbst-Schmuddel-Wetter. Das können wir aber ja nun nicht ändern und deshalb sollte man das Gute vom Schlechten eben auch nicht übersehen, denn: Wetterumschwung = Grund für neue Nähprojekte

… und so RUMSe ich heute also mein erstes Herbst-Shirt für dieses Jahr:

Herbstvogel-Shirt

Den tollen Jersey-Stoff „Fallbirds“ von Lillestoff hatte ich schon richtig lange im Auge und als dann dieser leuchtend senfgelbe Sommersweat in den Laden geflattert kam, war es um mich geschen – ein neues Krangen-Shirt musste her!

Mein Problem war allerdings, dass die beiden Stoffe doch recht unterschiedlich dick sind und sich so nicht gut nebeneinander anfühlen. Außerdem war ich bis zum Schluss unschlüssig welcher Stoff denn nun welchen Part am Shirt übernehmen soll, also habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und einfach ein 2-Varianten-Wende-Shirt genäht.

Im Klartext heißt das, ich habe jedes Teil aus jedem Stoff zugeschnitten und dann kombiniert bis es mir gefallen hat. Dann habe ich zwei komplette Shirts genäht und sie an den Ärmeln und am unteren Saum verstürzt zusammen genäht. Den Kragen habe ich diesmal mit Bügelvlies verstärkt. Der steht jetzt ein bissl sehr steif und wird das nächste mal nicht mit dem ganz ultradicken Vlies bebügelt sondern mit einem leichteren. Nach dem Wenden habe ich nur noch die Wendeöffnung geschlossen und Voila: zwei mollig warme Shirts in einem! 

Es liegt nun also an jeder Stelle gleich viel Stoff übereinander, sodass sich alles gleichmäßig dick anfühlt. Die Ärmel kann ich etwas aufkrempeln, sodass ein kontrastfarbiger Saum entsteht oder eben nicht. Was ich allerdingst nicht bedacht hatte: durch die Doppelung ist alles ein bissl enger geworden als beim letzten Shirt… ich muss wohl noch ein paar Gramm abspecken 

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Shirt mit Bubi-Kragen – der erste Versuch

Für trübe Hosen-Tage wie heute, hatte ich schon lange ein Shirt mit Bubikragen im Sinn. Da ich ja mit Kaufschnitten nie so richtig zufrieden bin, habe ich mich also an meinem persönlichen Shirt-Schnitt vergangen und ein bisschen getüftelt und Taraa: mein erstes Kragen-Shirt-Modell!

Shirt mit Bubi-Kragen

Den Latz und die Paspel einzunähen war gar nicht so frickelig, wie ich anfangs befürchtet hatte. Was mir noch nicht so gut gefällt sind die Ärmel und der Kragen.
Die Puffärmelchen müssen auf jeden Fall noch puffiger werden. Da muss ich einfach nochmal an den Schnitt ran und ein bissl Raum einarbeiten :-).
Beim Kragen habe ich beim nähen wohl zu doll gezogen, weshalb er etwas wellig liegt *grummel*. Hier muss ich beim nächsten mal etwas vorsichtiger sein. Aber immerhin habe ich die Technik zum einnähen des Kragens nach einem Mal wegtrennen und neu zuschneiden für mich perfektioniert: ich nähe den Kragen jetzt mit einem zusätzlichen Besatz, der nach innen eingeschlagen und nochmal rundherum festgenäht wird.

Ansonsten sitzt das Shirt ganz gut, denke ich. Beim nächsten Modell möchte ich auf jeden Fall eine bunte Stoffkombi ausprobieren!
Diesmal habe ich – getreu dem Motto „Stoffabbau“ (und der Zähler schwuppt auf 6 ;-)) – einen schwarzen Jersey aus dem Fundus verwendet. Als Kontrast habe ich habe ich mir schweren, pinken Jersey von C.Pauli und eine dehnbare Paspel gegönnt. Die Abschlussnähte habe ich außerdem mit neon-pinkem Garn und der Zwillingsnadel genäht.

So, und nun schnell auf zum RUMS #22/14 und schauen was die anderen Damen bei diesem muffeligen Wetter schönes her zu zeigen haben! … und dann geh’ ich glaube ich nochmal ins Bett! ;-)

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