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Fascinator

How to … Stoffblume!

Heute freue ich mich euch endlich eine ausführliche Anleitung zum Brautstrauß und der Entstehung der wundertollen Stoffblumen liefern zu können! :-)

Anleitung Stoffblume

Da ich ja für den Strauß ganz viele Blüten brauchte, habe ich mir zuerst eine Schablone gebastelt. Die ist bei mir 45 cm lang und an der dicksten Stelle 5,5 cm hoch. Am schmalen Ende (was später die Mitte der Blüte wird) ist sie 2 cm hoch und am breiten Ende ist sie 4 cm hoch.
Die Länge der Schablone bestimmt, wie oft sich der Stoff im Kreis windet beziehungsweise welchen Durchmesser die Blüte später haben wird. Die Höhe bestimmt wie hoch auch die Blüte wird. Auf den Millimeter kommt es dabei nicht an und am besten macht ihr eine Probe-Blüte mit eurem Stoff um zu sehen wie alles zusammenspielt.

Dann braucht ihr natürlich den Stoff eurer Wahl. Ich denke die Anleitung funktioniert mit jeder Art von Stoff; nur wenn er zu dick oder zu steif ist, könnte es fummelig werden. 

Schneidet den Stoff zuerst im Bruch zu, sodass ein fischförmiges Stück entsteht. Dann braucht ihr eine Nadel mit einem sehr langen Stück Garn; ich habe es so lange gelassen,  dass ich die ganze Blüte mit einem einzigen langen Faden zusammen nähen konnte. Wem das zu fummelig ist kann natürlich dazwischen auch immer wieder vernähen.

Jetzt wird die Ecke des breiten Endes nach oben gefaltet und mit groben Heftstichen angenäht. Die linke Stoffseite liegt dabei innen. Lasst am Anfang ruhig ein langes Stück Garn stehen; mit dem könnt ihr später super das offene Ende vernähen.
An der Ecke angekommen beginnt ihr nun die obere und untere Kante des Streifens weiter zusammen zu nähen. Der Stoff fängt jetzt langsam an sich zu krüppeln und zu ziehen und je nach Stoffdicke wird es etwas schwerer die Kanten glatt aufeinander zu legen. Versucht trotzdem unten eine möglichst gerade Stoffkante zu erhalten.

Am Ende angekommen sieht das Ganze jetzt recht merkwürdig und schlauchig aus – und genau so soll es sein! Verteilt die Falten gleichmäßig über die Länge des Stoffes… es soll kein Knäuel sein sondern so locker es eben geht liegen.

Nun wird der Stoff zur Rose gedreht. Beginnt am schmalen Ende und dreht den Stoff entgegen seiner In-sich-Drehung zusammen (wenn ihr, wie ich, den Schlauch von rechts nach links zusammen genäht habt, dreht ihr auch jetzt das Ende von rechts nach links ein, wie oben gezeigt). Näht den Stoff an der unteren Kante alle paar Zentimeter zusammen und wickelt den Stoff weiter und weiter um die Mitte herum, bis das breite Ende die Blüte sanft abschließt.
Vernäht die offenen Fäden jetzt sorgfältig, damit sich nichts mehr löst.

Die Blüte sieht jetzt noch aus, als ob sie geschlossen wäre … zupft den Stoff deshalb nach außen und lasst eure Rose erblühen.
Wenn die Mitte der Blüte sich vorwitzig nach oben wölben sollte, könnt ihr sie immernoch mit ein paar Stichen am Boden der Blume fixieren.

Die eigentliche Blüte wäre damit im Grunde schon fertig! Ihr könnt sie, wie ich, als Haarschmuck auf ein Stück Filz kleben oder als Schmuck auf ein Kleidungsstück nähen… Aber was, wenn ihr ebenfalls einen Strauß binden wollt?

Dazu braucht ihr etwas als Stiel, zum Beispiel Blumendraht. Ich habe Gerbera-Draht genommen … wichtig ist nur, dass der Draht eher stabil ist und das Gewicht der Blüte tragen kann. Mit einer Zange habe ich eine kleine Öse gebogen. Anschließend stecht ihr den Draht gefühlvoll in das Herz eurer schönen Rose. Fühlt mit den Fingern, wo ihr durch die Naht durchstechen könnt ohne das Garn zu zerreißen. Die Blüte ein bisschen zu drehen hilft, wenn ihr den Boden sehr fest genäht habt.

Wenn der Draht durch ist, lasst ihr die Öse noch etwas hervorstehen und bereitet wieder ein langes Stück Garn vor, mit dem der Draht in der Blüte fixiert wird. Nacheinander habe ich die Garnenden mit einer Nadel zuerst durch die Öse und dann durch die Büte auf die Unterseite gestochen. Anschließend habe ich die Öse gefühlvoll in der Mitte der Rose versenkt. Zum Schluss die Fäden an der Unterseite noch fest anziehen, nochmal vernähen und gut verknoten.

Für mich waren die Stoff-Rosen so schon perfekt. Wen die offenen Kanten an der Blütenunterseite aber stören, der könnte zum Beispiel ein kleines Blattgrün aus Filz oder ähnlichem basteln und an der Unterseite anbringen.

Ich dagegen habe gleich mit dem Binden des Straußes weitergemacht. Wie ihr seht habe ich eine runde Schüssel als Form benutzt, damit der Strauß eine schön kugelige Form bekommt. Vor dem Fixieren habe ich noch Perlen am Drahtstiel dazwischen gesteckt und die Stängel dann fest mit dünnerem Draht zusammengebunden. Damit alles sicher hält und die Drähte unten nicht schmerzhaft in die Hände stechen, habe ich die Stängel an immer derselben Stelle umgebogen und wieder nach oben zum einem dickeren Stiel gewickelt. So bekam der Strauß eine tolle Festigkeit und einen bequemen Griff, den ich dann nur noch mit Stoff ummanteln musste.

Die hässlichen Stiele habe ich dabei mit Tüll und Stoff verdeckt und abschließend Alles mit Gaze-Band sehr fest umwickelt.

Nachdem die letzten Stiche getan waren, war ich selbst überrascht wie toll so ein Stoff-Strauß doch wirkt. Und das Beste: er wird niemals welken! 

Habt ihr selbst auch tolle Wege Blumen aus Stoff zu basteln? Dann nur her mit euren Ideen! 

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Hochzeits-Haarblume

Natürlich durfte zu meinem perfekten Hochzeits-Outfit die obligatorische Haarblume nicht fehlen!
Anfangs habe ich lange überlegt ob ich gar einen aufsehenerregenden Hochzeits-Fascinator haben will, entschied mich dann aber klassisch für einen Schleier, der über der Frisur liegen sollte. So mussten Frisur und Haarblume also eher zurückhaltend gestaltet werden.
Hochzeits-Haarblume
Nach dem Vorbild des Brautstraußes (mit dem ich euch noch ein bisschen auf die Folter spanne ) habe ich ebenfalls aus Schuh-Stoff eine kleine Blume gebastelt.
Am Tag der Tage durfte nichts absturzgefährdet sein, also habe ich hier alles bombenfest mit Heißkleber zusammen montiert.

Zuerst habe ich die Blüte auf ein Stück Filz geklebt und dann ein kleines Bouquet aus Tüll darunter installiert. Mit einem weiteren Stück Filz habe ich dann alles fixiert und eine stabile Klammer angeklebt.

Abschließend habe noch ein paar kleine Perlen auf den Tüll genäht um den Haarschmuck an meine Ohrringe und Halskette anzupassen. 

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Ich habe es getan!

Jawohl, ich habe es getan: die Haare sind ab!

Nachdem ich meine Mähne die letzten 6 Jahre richtig lange wallend gezüchtet und immer hübsch aufgedreht habe, haben mich die Zotteln jetzt langsam doch so genervt, dass sie einfach ab mussten. Und zwar – zum großen Leidwesen des Mannes – ratzeputz.

Was übrig geblieben ist, muss natürlich weiterhin mit Haarschmückchen aufgerüscht werden und so habe ich mir einen neuen Fascinator zur Kurzhaarfrisur gezaubert.

Diesmal ist es ein richtig gefilztes Hütchen geworden, das ich, je nach Kleidung und Anlass, noch individuell aufpimpen kann.
Filz-Hütchen
Dazu habe ich zuerst die grobe Hütchenform trockengefilzt und bin dann umgestiegen auf Nassfilzen, sodass das Ganze richtig fest und formstabil geworden ist. Als Schablone habe ich eine kleine flache Schüssel aus dem Küchenschrank benutzt. So ist das Hütchen ganz akurat und gleichmäßig rund geworden.

Dann habe ich meine übliche Gummischlaufe unten angebracht, um das Hütchen am Kopf zu befestigen. An der selben Stelle guckt auf der Oberseite auch eine kleine Schlaufe für den weiteren Schmuck raus. Da kann ich jetzt ganz nach Geschmack verschiedene andere Fascinator befestigen und das Hütchen so der Situation anpassen.

In Paris habe ich zum Beispiel dieses tolle Hutnetz gefunden. Das kann ich jederzeit ans Hütchen stecken, was die Sache dann richtig mondän wirken lässt.

Ich glaube so bin ich trotz Kahlheit am Kopf immernoch fesch genug für den creadienstag #162, oder was denkt ihr?

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Express-Faszination

Gerade ist mir aufgefallen dass ich euch dreist aber unabsichtlich eine meiner jüngsten Kreationen vorenthalten habe!

Schon vor Wochen habe ich nämlich – passend zum Express-Rock – einen kleinen Fascinator gebasteltn den ich heute endlich zum RUMS 41/14 schicken werde. 

Genauso express wie der Rock selbst ging auch die Herstellung des Haarschmuck-Teilchens. Aus dem ausgeschnittenen Mittelkreis vom Rock habe ich zuerst eine kleine Rosette gelegt. Darauf habe ich dann eine schlichte Schleife aus schwarzem und grauem Webband genäht. Hinten ist wieder eine Gummischlaufe für die Haarklammer befestigt.

Fascinator #12

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Dirndl für obenrum

Als ich kürzlich mein neues Dirndl zum ersten Mal ausführen wollte, habe ich – sofort peinlich berührt – bemerkt, dass ich obenrum ja noch ganz nackig bin. Ein passender Fascinator musste also schleunigst nachproduziert werden.

Fascinator zum Dirndl

Zugegebenermaßen ist der Kopfschmuck diesmal eine Art Upcycling, denn ich hatte noch diese eigenartige Klammer mit Federn herumliegen und habe mir schon lange gedacht, dass ich dieses Kauf-Teil irgendwie aufwerten muss. Aus dem Dirndl-Stoff habe ich also eine Rosette gebastelt und hinter die Feder-Schicht genäht. Obendrauf habe ich ein Reststück von der Blusenspitze und einen Knopf montiert. Und fertig ist das Express-RUMS

Zur Hochsteckfrisur sieht das jetzt richtig festlich aus und passt sich, durch die Drähte, auch an jede Frisur-Form an.

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Schnelle Haarschleife – die Zweite

Passend zum Shirt mit Bubikragen habe mich mir eine hübsche Haarschleife geklöppelt.

Fascinator #10

Sie ist aus dem selben, festen Jersey gemacht wie der pinke Kragen und nicht nur schnell ins Haar gesteckt sondern auch super-schnell gemacht: Den Jersey habe ich nicht versäubert, sondern nur doppelt gelegt. Dann habe ich Bänder aus Jersey ausgeschnitten und gedehnt, damit sie sich kräuseln. Zum befestigen im Haar habe ich dann ein kleines Jerseyband mit Druckknöpfen genäht – vermutlich der aufwändigste Teil an dem ganzen Machwerk ;-) Das kommt später um den Haargummi vom Pferdeschwanz.
Zum Schluss habe ich dann alles einfach mit einem grünen Webband zusammengebunden das mit den Jerseybändern seitlich runterbaumelt.

Und wieder einmal bin ich schnell ausgehfein zum RUMS 26/14 ;-)

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Die schnelle Haarschleife!

Habt ihr auch ab und an einen Bad-Hair-Day? Für die Momente, in denen die Frisur einfach nicht sitzen will brauchte ich eine schnelle und einfache Fascinator-Lösung um 1. nicht regelmäßig die Nerven zu verlieren und 2. nicht ständig wegen „schlechter Frisur“ zu spät zu kommen ;-)

Zum heutigen creadienstag #126 zeige ich euch also: Die schnelle Haarschleife!

Haarschleife

 

Im Grunde ist es eine einfache Schleife aus Stoff. Zum befestigen gibt es diesmal aber keine Haarklammer, sondern einen Stoffstreifen mit Druckknopf. Der Streifen hat genau die passende Länge um meinen Pferdeschwanz zu umschließen. Ich muss, wenns schnell gehen muss, also nur die Haare zusammenbinden, die Schleife anclipen und kann innerhalb einer Minute perfekt gestylt losstarten! ;-)

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Blog-Geburtstag
… und hier geht’s zur Verlosung!

 

Fascinator-Hütchen

Was bei LeoLilie gestern ein RUMS gewesen ist, ist heute bei mir ein art.of.66-Projekt: ein neuer Fascinator als Ergebnis unserer gemeinsamen Bastel-Session.

Diesmal ist es eine Art Hütchen geworden, das auch super zu offenen Haaren passt.

Fascinator #8

Den Korpus habe ich aus einem Kreis dickem Filz gemacht. Damit ein Hütchen entsteht habe ich ein Kuchenstück herausgeschnitten und das ganze wieder zum Kreis geschlossen.
Überzogen ist es mit lila Jersey und umrandet mit grauer Bommelborte. Oben habe ich es bestückt mit Kleinigkeiten aus dem Fundus. Auf der Rückseite ist wie immer eine Schlaufe für eine Haarklammer angebracht.

Leider habe ich an dem Tag nur ein Schmuckstück geschafft, weil ich wieder mal mehr geratscht als gebastelt habe ;-) dafür ist das Teilchen aber sehr kleidsam geworden, wie ich finde!

Schon wieder ein Haarschmuck-Teilchen

Zum heutigen creadienstag #121 präsentiere ich in aller Eile mein jüngstes Haarschmuck-Teilchen mitsamt Shabby-Frisur ;-)

Fascinator #7

Der ein oder andere wird erkannt haben: Es ist das passende Accessoire zum kürzlich geposteten TK-Rock. Muss schließlich alles ins Konzept passen!

Die Blüte habe ich nach einer Anleitung von dickmadamme gefaltet. Einziger Unterschied: ich habe die Stoffenden in der Mitte mit der Maschine zusammen genäht, weil es mit meinen bescheidenen Handnähkünsten einfach nicht halten wollte. Außerdem habe ich mehr „Blütenblätter“ genommen als in der Anleitung beschrieben und auf der Rückseite ist wieder eine Schlaufe für die Haarklammer angebracht.

Wenn man nicht die Nerven verliert ;-) ist es eine schnelle und nette Bastelei und darüber hinaus perfekt für’s Projekt „Stoffabbau“!

Reißverschluss am Kopf?

Zwischen den letzten eiligen Messevorbereitungen bleibt heute leider nur Raum für ein kleines Mini-RUMS.

Aber für Haarschmuck muss schließlich immer noch etwas Zeit sein und deshalb gibt es mal wieder einen ausgefallenen Fascinator. Diesmal habe ich eine Blüte aus schwarzem Endlos-Reißverschluss gebastelt. Zum Schmuck habe ich ganz viele Zipper aufgefädelt, die bei jeder Kopfbewegung etwas hin und her schwingen.

Der Fascinator ist ein bisschen sportlicher als mein letzter und passt auch prima zu wilderen Frisuren und Hosenwetter ;-)

Fascinator #6

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