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{Freebie} Taschentücher-Box

Inzwischen ist der Dreijährige aus der Phase raus, aber es gibt sie vermutlich bei jedem Kleinkind: die Taschentücher-Rauszieh-Phase. Bei uns gerne auch mal kombiniert mit der Papier-Zerreiß-Phase, aber das ist ein anderes Thema. Ihr fragt euch nun wie ich in dieser nervenaufreibenden Zeit cool bleiben konnte? Na mit einer wiederbefüllbaren Taschentücherbox! 

Anfangs ist es ja noch ganz lustig den Zwerg beim taschentücherrausziehen zu beobachten. Dann wird es aber irgendwann nervig und schließlich ereilte mich die Scham über die maßlose Verschwendung von eigentlich noch guten Papiertüchern. Zuerst fummelte ich die noch brauchbaren Exemplare immer wieder zurück in die Pappschachtel. Bis ich irgendwann genervt diese wundertolle Version einer Taschentücher-Stoffhülle ergoogelte. Leider fand aber nirgends ein Schnittmuster dazu, also erstellte ich kurzerhand selbst eines! :-))
Taschentücherbox aus Stoff

Also: Wie hab ich’s gemacht?

Zunächst habe ich mir drei schöne Stoffe aus dem Fundus gesucht. Für die Unterseite wollte ich etwas festeren Stoff und habe mich für rauchblaues Kunstleder entschieden. Wachstuch oder Canvas hätte an dieser Stelle sicher auch gut funktioniert. Oben habe ich zwei dünnere Stoffe verwendet. Zu dünn sollte das Material aber auch nicht sein, da es hier ja durch das Rein und Raus der Taschentücher viel beansprucht wird.

Wie ich Schritt für Schritt vorgegangen bin, könnt ihr im Schnittmuster nachlesen. Ich habe eine detaillierte Anleitung für euch erstellt, die ihr unten gerne downloaden könnt.

Die Box zu nähen ging dann ratzfatz. In 30 bis 60 Minuten sollte es erledigt sein und eure Taschentücher haben wieder ein kuscheliges Zuhause. Die Tücher werden durch die obere Öffnung in die Stoffhülle gefummelt und mit etwas Übung klappt das ganz gut. Zwar wird die Hülle gegen Ende der Packung etwas labberig, dafür kann man aber auch gut abschätzen wie viele noch da sind. Das ist ja bei den festen Boxen nicht so leicht möglich. Außerdem kann die Stoffbox noch so oft wütend durchs Zimmer geworfen werden – echte Verletzungen bleiben hier auf jeden Fall aus.

Die Stoffbox steht bei uns im Kinderzimmer und wird inzwischen weniger frequentiert, macht sich aber immer noch schmuck im Regal.

So und nun: downloaden, nachnähen und sich weiterhin an der Taschentücher-Rauszieh-Phase erfreuen!
Taschentücher-Box (PDF | Din A4 | 2 Seiten)

Ich freue mich über eure Rückmeldungen und wünsche euch viel Spaß beim nachnähen! :-)

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{Advents-Challenge} Ich habe ein Memory gezeichnet

Weihnachten ist rum, das Neue Jahr läuft schon fast rund und nun zeige ich euch voller Stolz das Ergebnis meiner Advents-Challenge!

In 24 kleinen Schritten habe ich euch im Dezember mit auf die Entstehungsreise meines Memorys genommen. Wie Anfangs ja ausführlich umschrieben, sollte es ein Memory für den Zwerg sein. Also begann ich mit Motiven die er kennt und gerne mag: ein Apfel, ein Hund, Buntstifte… Gegen Ende der Challenge habe ich dann immer persönlichere Motive eingeflochten wie Portraits von Mama und Papa oder der schlecht gelaunten Katze. Ich war dann zugegebenermaßen ziemlich froh als die Challenge an Heilig Abend beendet war. Andererseits geht mir das Zeichnen mit einem Ziel aber auch viel besser von der Hand als “nur so zum Spaß”.

Die so entstandenen Motive habe ich dann direkt bei Ravensburger hochgeladen. Dort kann man nämlich nicht nur personalisierte Puzzles sondern auch individuelle Memorys bestellen. Meine größte Sorge war, dass der Rand komisch aussehen könnte. Wie ich jetzt aber weiß: Ravensburger druckt die Motive nicht randabfallend, also mit einem weißen Rand, sodass meine selbst gezeichneten Rahmen unbeschnitten abgebildet wurden. Konkurrenz-Memorys die ich vorher ins Auge gefasst hatte, hätten dagegen zusätzlichen Beschnitt gebraucht.
Was ich ebenfalls ganz toll finde, ist dass die Karten genauso dick und haltbar sind wie man es von einem gekauften Memory gewohnt ist und auf der Rückseite das typische Ravensburger-Muster zu sehen ist. Das macht den Spielspaß umso perfekter.
Geliefert wird das Memory in einer wertigen Metallschachtel die man nicht nur gering aber ausreichend personalisieren kann. So merkt man tatsächlich erst auf den zweiten Blick dass es sich hier um ein ganz besonderes Memory handelt.

Memorykarten

Als der Zwerg sein Geschenk dann ausgepackt hat, hat er ganz schön gestaunt Mama, Papa und sogar sich selbst auf den Karten zu entdecken und ich denke wir werden damit noch viele schöne Spielstunden haben.

Wir benutzen die Karten jetzt unter anderem zum Sprechen lernen. Vieles sieht hier einfach so aus wie unser Zwerg es kennt und so fällt es ihm oft leichter die richtigen Worte zu finden. Und da er mit zweieinhalb noch etwas klein ist die Regeln zu beherrschen, suchen wir aktuell noch aufgedeckt die verschiedenen Paare zusammen. Erst nach und nach werden wir die Karten umdrehen und ihm so das klassische Memory-Spiel nahe bringen. :-))

Habt ihr denn auch schon mal ein personalisiertes Geschenk verschenkt?

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