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Halloween

3 Kürbisse mit 4 Gesichtern

Eine kleine Premiere: in diesem Jahr haben wir erstmals einen dritten Kürbis am Start. Der Zwerg half tatkräftig mit und gestaltete sein erstes eigenes Gruselgesicht.

Im letzten Jahr hatten wir ja erstmals einen selbst gezogenen Kürbis. Da uns aber diesmal alle kleinen Kürbispflänzchen wahlweise verbrannt oder ertrunken sind, kauften wir kurzerhand drei wunderbare Exemplare. Der Mann suchte sich einen siamesischen Zwillingskürbis aus und der Zwerg und ich bekamen je einen mittelgroßen runden Kürbis. Natürlich ist der Sohnemann mit viereinhalb Jahren immernoch deutlich zu klein um wirklich selbst drauf los zu schnitzen, aber trotzdem konnte und wollte er diesmal kräftig mithelfen.

Halloween-Kürbisse

Zuerst haben wir die Früchte entkernt und uns gemeinsam vor den schlabberigen Fäden geekelt – besser als jeder Schleim aus dem Spielzeugladen kann ich euch sagen! :-))
Dann haben wir unsere Motive mit nonpermanentem Folienstift aufskizziert. Obwohl Zeichnen noch nicht so richtig zu seinen Stärken zählt, malte der Zwergenmensch ein perfekt gruseliges Gesicht auf seinen Kürbis, das wir dann präzise für ihn ausgeschnitten haben. Wie schon im letzten Jahr haben wir Messer, Linolschnittwerkzeug, Tonmodelierschlingen und eine Teigschaberkarte benutzt. Ebenfalls hilfreich war ein großer Melonenausstecher den man prima nutzen kann um im Inneren das festere Fleisch abzutragen. Unsere Kürbisse waren diesmal nämlich sehr dickwandig und uns schmerzten schon bald die Finger.
Das Loch haben wir bei zwei von dreien diesmal probehalber unten gemacht. Das finde ich aber im Nachhinein nicht so praktisch wie gedacht, vor allem wenn der Kürbis besonders schwer ist, ist es anstrengend die Lichter gut zu platzieren.

Heute haben wir die Kunstwerke dann feierlich illuminiert und freuen uns riesig dass die gruseligen Gestalten unseren Vorgarten in den nächsten Nächten bewachen und erhellen werden.

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Halloween-Kürbis – echt richtig selbstgemacht

Endlich ist wieder Halloween und zum ersten Mal in unserer gemeinsamen Geschichte konnten der Mann und ich uns über einen selbst gezogenen Kürbis hermachen.

Im Frühjahr pflanzten der Zwerg und ich ein paar Samen ein. Eigentlich ging es mir nur darum, dass der Zwergenmensch einmal etwas grünes auf der Fensterbank keimen sieht. Wir hatten auch einen riesen Spaß jeden Tag fleißig zu gießen und die grünen Spitzen zu beobachten, wie sie sich denn Weg Richtung Sonne bahnen. 

Dann pflanzten wir unsere kleinen Schätze in den Garten und leider, leider: Die Sonnenblumen fielen fast postwendend den Schnecken zum Opfer und von den drei Kürbis-Kernen schaffte es gerade mal einer zu einer vielversprechenden, starken Pflanze. Dann kam auch noch dieser Hammer-Sommer und die Hitzewelle und verbrannte unser Schätzchen innerhalb von ein paar Tagen gefühlt zu einem Häufchen Staub. Fast alle Blätter waren braun und trocken und ich machte mir wenig Hoffnung dass hier noch ein Kürbis entstehen wird. Ich gab mir also Mühe das Pflänzchen wieder aufzupeppeln und siehe da: es wuchsen nicht nur viele neue, grüne Blätter die später unseren ganzen Garten überwucherten. Nein, auch eine kleine Frucht entwickelte sich zwischen den grünen Stängeln.

Halloween-Kürbis

Anfangs sah das ganze eher weniger nach Kürbis aus und wir rätselten schon, wie denn aus dem Kürbiskern eine Zucchini entstehen hatte können. Und dann, kurz bevor wir schon aufgeben wollten, entwickelte die Frucht – beinahe von heute auf morgen – ihre typisch orange Farbe und wir freuten uns wie Schnitzel dass wir zu Halloween unseren allerersten Kürbis ernten werden.

Und weil einer nicht genug ist besorgten noch einen zweiten, damit der Mann und ich synchron-schnitzen können. Der Zwerg ist leider noch nicht so im Schnitzfieber und mit dreieinhalb auch noch nicht so messerversiert, sodass wir ihm einen kleinen Pappmaché-Kürbis zum bekleben gekauft haben.

So werkelten wir also in trauter Dreisamkeit an unseren Gruselgesichtern. Ich benutzte dazu ein Skalpell, Linolschnittwerkzeug und Werkzeug zum Ton bearbeiten. Ausgehöhlt habe ich den Kürbis zuerst mit einem Löffel und – Achtung! Geheimtipp: einer Teigschaberkarte – bis er innen ganz frei von Fäden, Kernen und Geschlabbert war. Dann zeichnete ich mein Gesicht auf und entfernte zuerst die äußere Schale des Kürbis. Im weicheren Fleisch kann man dann super detaillierte Formen mit den Tonmodelierschlingen herausarbeiten. 

Illuminiert haben wir unsere Kunstwerke dann mit batteriebetriebenen Elektro-Teelichten die ich noch von der fabulösen Harry-Potter-Party übrig hatte. So leuchten sie nun gruselig in die Nacht hinaus und wir freuen uns jedes Mal, wenn unser Blick darauf fällt. :-))

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gruseliges Bakeneko-Shirt

Juhuuu! Bald ist Halloween!

Wie jedes Jahr im Oktober freuen wir uns auch diesmal auf einen gruseligen Horror-Film-Marathon mit tödlichen Mengen an Knabberkram und mundverklebenden Plombenziehern. 
Heuer haben wir als Krönung sogar das richtige Outfit für unseren Kino-Abend, denn ich habe coole Shirts designt!
Bakeneko-Shirt
Im Rahmen des diesjährigen Halloween-Design-Contest von Spreadshirt habe ich mir ein Motiv überlegt und mich für eine Bakeneko entschieden. Dem japanischen Volksglauben zufolge, verwandeln sich Katzen die ungewöhnlich alt werden in dieses dämonische blutrünsige Monster mit einem unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch. Genau das richtige Horrormotiv für eine Katzenlady wie mich. 

Die Illustration habe ich zuerst klassisch mit Stift und Papier begonnen und bin dann auf Grafiktablett und Photoshop umgestiegen, um die Zeichnung zu digitalisieren und zu colorieren. Der Stil ahmt einen klassischen Linolschnitt nach und macht das süße Kätzchen damit noch einmal mehr unheimlich.

Das coole Shirt könnt ihr natürlich ab sofort käuflich erwerben. Und zwar hier für Mädels und dort für Jungs

Und wenn ihr mir helfen wollt den Contest zu gewinnen, könnt ihr ab dem 18. Oktober auf Facebook für mein gruseliges Motiv stimmen!
Was denkt ihr? Könnte ich mit meiner Bakeneko einen Platz auf dem Treppchen erklimmen? 

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Freebie – Schild zum Gleis 9¾

Falls euch für die perfekte Harry-Potter-Party noch ein stilechtes Schild zum Gleis 9¾ fehlt, habe ich hier genau das richtige Freebie für euch: Ein PDF zum downloaden und ausdrucken.

. Schild zum Gleis 9¾ (PDF | 65×20 cm Schildgröße)

Gleis 9 3/4

. Drucken
Das PDF ist größer als Din A4 und muss deshalb in vier Teilen ausgedruckt werden. Die meisten Drucker-Dialoge bieten diese Funktion heutzutage, an sodass es für euch unproblematisch sein sollte.

. Zusammenkleben
Die vier Teile müsst ihr dann passgenau zusammenkleben. Womöglich müssen Teile die sich überlappen genau zugeschnitten werden, das kommt ganz darauf an, wie euer Drucker das PDF ausgedruckt hat. Ihr solltet hier besonders sauber arbeiten, damit schöne Übergänge entstehen.

. Aufziehen
Wenn ihr das Schild zusammen geklebt habt, könnt ihr es auf einen Karton aufziehen. Ich habe dazu ein Stück Wellpappe im Format 65×20 cm und einer Dicke von ca. 3 mm benutzt. Die überstehenden Teile des Ausdrucks schlagt ihr einfach nach hinten um, sodass das Stück Karton wie ein Geschenk eingepackt ist. Zum kleben könnt ihr einfachen Bastelkleber verwenden.

. Aufhängen
Zum Aufhängen habe ich einen kleinen Haken auf die Rückseite meines Schildes geklebt. Ihr könnt es aber auch festnageln oder mit Posterstrips an der Wand befestigen.

Habt ihr das Schild schon nachgebastelt? Dann nur her mit euren Kommentaren und Beweis-Links!

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Fabulöse Harry-Potter-Party

Bald ist wieder Halloween und für mich heißt das, dass ich euch endlich die Bilder zu meiner fabulösen Harry-Potter-Geburtstagsparty zeigen kann. Zwar ist die Feier schon ein paar Monate her, passt aber super zum anstehenden “All Hallows’ Eve”, und deshalb habe ich mir diesen Beitrag extra bis heute aufgespart.

Harry-Potter-Party

Für das perfekte Harry-Potter-Feeling habe ich viele Details nachgebaut, Deko gedruckt und gebastelt und mir natürlich vieles aus dem Internet abgeschaut. Unten gebe ich euch deshalb eine kleine Link-Liste meiner Quellen.

Doch nun der Reihe nach:

. Die Einladung
Zu allererst haben meine Gäste natürlich eine stilechte Einladung bekommen. Ohne Vorwarnung schickte ich ihnen deshalb ein Ticket für den Hogwarts Express und den berühmten Brief im Namen von Professor McGonagall höchst persönlich.
Dazu habe ich mir den Text der originalen, zweiseitigen Einladung aus dem Buch gesucht und die Adresse des Gleis 9¾ einfach mit meiner eigenen Adresse ersetzt. Das Hogwarts-Briefpapier habe ich wie es im Film zu sehen ist nachgebaut und die Briefe dann mit Kaffe auf alt getrimmt. Die Umschläge habe ich ebenso gealtert und hinten noch ein dekoratives Siegel aufgeklebt. Tatsächlich war die Deutsche Post so freundlich all meine Briefe anstandslos zu befördern, sodass all meine Schüler rechtzeitig informiert waren, welche Gegenstände und Haustiere sie zum Unterricht mitbringen müssen und welcher Dresscode zu beachten ist.
Dieses war der erste Streich, aber weitaus mehr Arbeit habe ich mir dann mit der Party-Dekoration gemacht…

. Das Gleis 9¾
Mein zauberhaftes Deko-Konzept fing schon beim Eintreten in die Wohnung an: Zuerst mussten die Gäste natürlich zum Gleis 9¾ gelangen… Um die berühmte Wand am Bahnhof zu gestalten, habe ich eine große Bahn Nesselstoff mit “Backsteinen” bedruckt. Dazu habe ich günstige Wandfarbe zu einem Rotbraun gemischt und einen rechteckigen Schwamm als Stempel benutzt. Der Schwamm hat dabei eine sehr schöne Struktur auf dem Stoff hinterlassen, sodass ein wirklich realistischer Eindruck einer Backstein-Wand entstanden ist. In der Mitte der Stoffwand sorgte ein unsichtbarer Schlitz dann dafür, dass alle unbeschadet zum Zug gelangen.

Das Hinweisschild zum Gleis wollte ich zuerst aufwändig mit der Silhoutte Cameo gestalten. Aus Zeitgründen ist es dann aber doch nur ein simpler Ausdruck geworden, den ich auf Karton aufgezogen habe. Da aber niemand so akribisch hingeguckt hat, hat dieses ganz einfache Schild seinen Zweck ausgezeichnet erfüllt. 

Als kleines Halloween-Geschenk stelle ich euch mein Schild hier als Freebie zum download bereit – vielleicht habt ihr ja Lust eure eigene Party damit stilecht auszustatten?

. Die große Halle
Bei uns steht der Esstisch im Wohnzimmer, sodass also der ganze Raum in die Dekoration miteinbezogen werden musste.
Am wichtigsten waren mir die schwebenden Kerzen über der Tafel, die ich unbedingt verwirklichen wollte. Dazu habe ich günstige Elektro-Teelichter besorgt, die sogar ein bisschen geflimmert haben und so täuschend echt aussahen. Damit daraus Stumpenkerzen werden, habe ich immer zwei leere Klopapier-Rollen ineinander gesteckt und sie dann mit weißem Seidenpapier umhüllt. Von weitem sah das aus wie Wachs, das an der Kerze heruntertropft. Oben habe ich eine Öffnung gelassen, in die ich die Teelichter geklemmt habe. Praktischerweise hat alles einfach ohne Kleber zusammengehalten.
Damit die Kerzen schweben, habe ich sie an ganz dünnem Nylonfaden befestigt und diesen mit Tesafilm an der Decke befestigt. Tatsächlich ist am ganzen Abend nur eine einzige Kerze heruntergefallen… die anderen haben brav ihre Rolle als zauberhaftes Lichterzelt erfüllt.

Darunter habe ich ein festliche Tafel gedeckt. Damit ich dem Harry-Potter-Look möglichst nahe komme, habe ich auf Tischdecken und übermäßge Tischdeko verzichtet. Dafür hatte das Goldrand-Geschirr von der Oma seinen großen Auftritt. Als kleine Dekoration gab es an jedem Platz einen liebevoll gebastelten “goldenen Schnatz”. Dazu habe ich Rocher-Kugeln mit Flügelchen aus Goldfolie stilecht aufgepimpt.

Im Wohnzimmer steht natürlich ein Fernseher, der bei so einer Party recht befremdlich wirken kann. Also haben wir ihn kurzerhand in ein loderndes Kaminfeuer verwandelt. Der Mann hat sich bereit erklärt sich darum zu kümmern und ein tolles Feuerchen zusammengeschustert, das uns den Abend lang stimmungsvoll begleitet hat. Dazu schallte leise die Soundtrack-Musik der Harry-Potter-Reihe aus den Lautsprechern und die Marauder’s Map – die ich in liebevoller Kleinstarbeit zusammengebastelt hatte – verleitete zum Schmökern.
Den Wohnzimmertisch habe ich außerdem für jede Menge Süßkram reserviert: Wir hatten nicht nur bunte Marshmallows sondern auch “Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung” (für deren originalgetreue Verpackung mir leider die Bastelzeit gefehlt hat). Dazu Säuredrops, riesige Tausendfüssler aus Fruchtgummi und essbare Maden, die einem Erdnussflip nicht unähnlich sehen.

An den Wänden habe ich Zeitungsausschnitte und Fahndungsbilder aufgehängt, um die neuen Schüler zu erinnern, welche geschichtsträchtigen Dinge an diesem verzauberten Ort bereits geschehen sind.

. Das Mädchenklo
Bei einem Abendfüllenden Fest ist es nicht zu vermeiden, dass die Gäste auch einmal das Bad benutzen wollen, und so haben wir auch diesen Raum passend geschmückt. Alle störenden und unpassenden Gegenstände habe ich verräumt. Dafür habe ich eine Ausgabe des “Daily Prophet” zum Lesen bereitgelegt und natürlich durfte auch die “Maulende Myrthe” nicht fehlen.
Am Spiegel habe ich die unheilvolle Botschaft, dass die Kammer des Schreckens geöffnet wurde, mit rotem Lippenstift verewigt.

. Das Menü
Da die neuen Schüler alle volljährig waren, bekamen sie als kleinen Begrüßungsdrink ein Glas Apfel-Cidre mit einer eingelegten Hibiskusblüte.
Nachdem dann alle auf ihre Häuser verteilt waren, begann das festliche Mahl zunächst mit Kakerlaken (oder auch als Datteln bekannt) im Speckmantel. Danach servierte ich pikante Hühnchenschlegel aus dem Ofen und dazu Maiskolben mit Kräuterbutter. Außerdem standen herzhafte Erbsen mit Minze und Speckwürfelchen und eine riesige Schüssel cremiger Kartoffelbrei auf dem Tisch.
Zu trinken gab es Wasser aus dem schwarzen See, dazu Elfenwein und Feuerwhisky und später am Abend leckeres, warmes Butterbier.
Zum Nachtisch habe ich Peverell-Cupcakes mit flüssigem Lindor-Kern und Himbeer-Topping gebacken. Als Deko-Element habe ich das Zeichen der drei Heiligtümer des Todes in Schokolade gegossen und zusammen mit kleinen goldenen Sternchen oben auf die Creme gesetzt.

. Das Teeblätter-Lesen
Nach diesem tollen Mahl möchte man sich zu vorgerückter Stunde natürlich etwas beschäftigen und so haben wir uns einander die Zukunft aus Teeblättern gelesen. Dazu habe ich eigens losen Tee besorgt und eine Kanne mit heißem Wasser und Teetassen bereit gestellt. Aus einer Übersicht die ich im Internet gefunden habe, versuchten wir dann uns gegenseitig unser Schicksal zu prophezeihen.

Meine Gäste haben sich an diesem Abend allesamt für den weiteren Besuch der Hogwarts Schule für Zauberei qualifiziert und freuen sich auf den weiteren Unterricht!

Was denkt ihr? Wäre das zu diesem Halloween auch was für euch? Falls ja, habe ich hier ein paar gesammelte Links, die ich für meine Party-Vorbereitungen gut gebrauchen konnte:

    . Einladung

    . Zugticket

    . Schild zum Gleis 9¾
    . Butterbier-Rezept

    . Fahnungsbild “Ron Weasley”

    . Fahndungsbild “Sirius Black”

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . Zeitungsausschnitt

    . The Marauder’s Map

    . Anleitung zum Teeblätter-Lesen

    . Zeitungsausschnitte | Übersicht zum Teeblätter-Lesen

    . M-Beutel