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RUMS

Herbstvogel-Shirt

Juhuuu! Endlich wird es kälter!!!
Endlich wird es WAS???
Ja, ja… ihr habt ja Recht: Sommer-Sonne ist tendenziell schon schöner als dieses Bäh-Herbst-Schmuddel-Wetter. Das können wir aber ja nun nicht ändern und deshalb sollte man das Gute vom Schlechten eben auch nicht übersehen, denn: Wetterumschwung = Grund für neue Nähprojekte

… und so RUMSe ich heute also mein erstes Herbst-Shirt für dieses Jahr:

Herbstvogel-Shirt

Den tollen Jersey-Stoff „Fallbirds“ von Lillestoff hatte ich schon richtig lange im Auge und als dann dieser leuchtend senfgelbe Sommersweat in den Laden geflattert kam, war es um mich geschen – ein neues Krangen-Shirt musste her!

Mein Problem war allerdings, dass die beiden Stoffe doch recht unterschiedlich dick sind und sich so nicht gut nebeneinander anfühlen. Außerdem war ich bis zum Schluss unschlüssig welcher Stoff denn nun welchen Part am Shirt übernehmen soll, also habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und einfach ein 2-Varianten-Wende-Shirt genäht.

Im Klartext heißt das, ich habe jedes Teil aus jedem Stoff zugeschnitten und dann kombiniert bis es mir gefallen hat. Dann habe ich zwei komplette Shirts genäht und sie an den Ärmeln und am unteren Saum verstürzt zusammen genäht. Den Kragen habe ich diesmal mit Bügelvlies verstärkt. Der steht jetzt ein bissl sehr steif und wird das nächste mal nicht mit dem ganz ultradicken Vlies bebügelt sondern mit einem leichteren. Nach dem Wenden habe ich nur noch die Wendeöffnung geschlossen und Voila: zwei mollig warme Shirts in einem! 

Es liegt nun also an jeder Stelle gleich viel Stoff übereinander, sodass sich alles gleichmäßig dick anfühlt. Die Ärmel kann ich etwas aufkrempeln, sodass ein kontrastfarbiger Saum entsteht oder eben nicht. Was ich allerdingst nicht bedacht hatte: durch die Doppelung ist alles ein bissl enger geworden als beim letzten Shirt… ich muss wohl noch ein paar Gramm abspecken 

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Express-Faszination

Gerade ist mir aufgefallen dass ich euch dreist aber unabsichtlich eine meiner jüngsten Kreationen vorenthalten habe!

Schon vor Wochen habe ich nämlich – passend zum Express-Rock – einen kleinen Fascinator gebasteltn den ich heute endlich zum RUMS 41/14 schicken werde. 

Genauso express wie der Rock selbst ging auch die Herstellung des Haarschmuck-Teilchens. Aus dem ausgeschnittenen Mittelkreis vom Rock habe ich zuerst eine kleine Rosette gelegt. Darauf habe ich dann eine schlichte Schleife aus schwarzem und grauem Webband genäht. Hinten ist wieder eine Gummischlaufe für die Haarklammer befestigt.

Fascinator #12

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Dirndl für obenrum

Als ich kürzlich mein neues Dirndl zum ersten Mal ausführen wollte, habe ich – sofort peinlich berührt – bemerkt, dass ich obenrum ja noch ganz nackig bin. Ein passender Fascinator musste also schleunigst nachproduziert werden.

Fascinator zum Dirndl

Zugegebenermaßen ist der Kopfschmuck diesmal eine Art Upcycling, denn ich hatte noch diese eigenartige Klammer mit Federn herumliegen und habe mir schon lange gedacht, dass ich dieses Kauf-Teil irgendwie aufwerten muss. Aus dem Dirndl-Stoff habe ich also eine Rosette gebastelt und hinter die Feder-Schicht genäht. Obendrauf habe ich ein Reststück von der Blusenspitze und einen Knopf montiert. Und fertig ist das Express-RUMS

Zur Hochsteckfrisur sieht das jetzt richtig festlich aus und passt sich, durch die Drähte, auch an jede Frisur-Form an.

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Dirndl-Sew-Along – das Finale!

Es ist geschafft! Das Wiesn-Outfit ist komplett und scheint mir ganz tragbar zu sein.

Das Dirndl

 

Der eifersüchtige Mann findet den Ausschnitt zu offenherzig und eigentlich laufe ich selten bis nie so tief dekolletiert herum. Aber ein-zweimal im Jahr darf frau doch zeigen wie viel Holz sie vor der Hütt’n hat, oder? 

Mit einem Schmunzeln denke ich zurück an Julias Worte zu Anfang, dass „ein Dirndl auch NUR ein Kleid“ ist (als ob die liebe Julia „NUR“ Kleider nähen würde ). Ein bissl mehr habe ich mir ja dann doch aufgehalst.  Aber überraschenderweise musste ich unterwegs kaum Abstriche machen und bin ganz gut im Zielbereich gelandet – wenn auch zeitlich etwas knapp. Die Idee beim Dirndl-Sew-Along mit zu machen war auf jeden Fall keine verkehrte und  der Zeit- und Leistungsdruck hat schon gehörig angeschoben, muss ich zugeben. Vielen Dank an dieser Stelle an Julia vom MMM für die tolle Ferien-Überbrückungs-Aktion!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich hinter der Zweiteiligkeit nach wie vor stehe: der Rock sieht einzeln wirklich schön aus und als Dirndl kann ich auch mal einen anderen dazutragen. Schwarz sieht zum Beispiel garnicht schlecht zum Mieder aus (auch wenn die Schürze dann ein bissl kurz wirkt) und ich werde mich bestimmt zum nächsten Jahr hin an ein zweites Mieder wagen, weil dieses erste zwar gut gelungen aber eben nicht perfekt ist.
Sowieso scheint mir das Dirndl-Thema eine Never-Ending-Story zu sein und es gibt immer was hin zu klöppeln dazu zu basteln oder drunter zu nähen. Und so werd ich wohl auf Basis dieses meines ersten Dirndls noch so einiges zusammenschustern. Vielleicht wird ja irgendwann noch eine Nicht-nur-zur-Wiesn-Dirndl-Trägerin aus mir! 

Nun aber auf zur Dirndl-Parade und staunen was die anderen Künstlerinnen am Ende noch gezaubert haben!

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UFOs gesichtet! Konsequente Maßnahmen werden eingeleitet!

Aus meinem Nähzimmer werden in letzter Zeit unangenehm viele UFO-Sichtungen berichtet und nun musste ich endlich einschreiten! Die Lösung: UFO-Taschen mit Wechsel-Etikett!

UFO-Tasche

Kennt ihr das auch? Man fängt an, die UnFertigen nähObjekte beiseite zu legen. Zunächst ist es nur ein Häufchen Stoff. Dann kommen Bänder dazu, Knöpfe, Garn und allerhand weiterer Kram. Dann sucht man sich Körbchen oder Tüten und das Projekt verschwindet in einem riesigen Stapel, Haufen oder gar Schrank. Manchmal räumt man die benötigten Zutaten sogar wieder ordentlich weg, was die angefangene Näharbeit dann der unwiederkehrbaren Vergessenheit preisgibt.

Deshalb habe ich mir überlegt aus den vielen Stoffresten, die sich ebenfalls hier stapeln (erkenne ich hier ein Muster? ), kleine und große Taschen mit Reißverschluss zu nähen, in denen ich die ganzen Zutaten sicher verpackt lagern kann, bis ich mich geistig und körperlich in der Lage sehe, dieses UFO in etwas Reales zu verwandeln.

Damit ich nicht jedes mal alle Taschen aufmachen muss, um nach dem Gesuchten zu forsten, sondern direkt loslegen kann, habe ich auf eine Seite ein Fenster appliziert. In dieses Fenster kann man ein Papier-Etikett schieben, auf dem der Projektname steht. So habe ich auch nach Wochen noch den vollen Überblick! Hoffenlicht… 

Mit meiner intergalaktisch-tollen Lösung schaue ich heute beim RUMS 30/14 vorbei, wo es hoffentlich sonst keine UFOs zu sichten gibt! 

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Schnelle Haarschleife – die Zweite

Passend zum Shirt mit Bubikragen habe mich mir eine hübsche Haarschleife geklöppelt.

Fascinator #10

Sie ist aus dem selben, festen Jersey gemacht wie der pinke Kragen und nicht nur schnell ins Haar gesteckt sondern auch super-schnell gemacht: Den Jersey habe ich nicht versäubert, sondern nur doppelt gelegt. Dann habe ich Bänder aus Jersey ausgeschnitten und gedehnt, damit sie sich kräuseln. Zum befestigen im Haar habe ich dann ein kleines Jerseyband mit Druckknöpfen genäht – vermutlich der aufwändigste Teil an dem ganzen Machwerk ;-) Das kommt später um den Haargummi vom Pferdeschwanz.
Zum Schluss habe ich dann alles einfach mit einem grünen Webband zusammengebunden das mit den Jerseybändern seitlich runterbaumelt.

Und wieder einmal bin ich schnell ausgehfein zum RUMS 26/14 ;-)

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Krawatten-Upcycling

Wie schon des öfteren erwähnt, habe ich von meinem lieben Opi einige Herrenhemden, und auch Krawatten geerbt. Manche davon sind so kultig und schräg, dass sie einfach viel zu schade zum wegwerfen sind, mal von der Erinnerung an meinen Opi ganz abgesehen! Also habe ich lange überlegt was ich denn hübsches daraus upcyclen könnte und bin nun auf die Idee gekommen ein Reißverschlussmäppchen zu zaubern.

Krawatten-Mäppchen

Dazu habe ich eine Hälfte eines Endlos-Reißverschlusses ringsum an die Kante der Krawatte genäht. Ganze drei Meter Reißverschluss habe ich dazu gebraucht! ;-)
Begonnen habe ich etwa 10 cm vor dem schmalen Ende. Dort treffen sich die Reißverschluss-Enden dann auch wieder. Ich habe sie etwas überstehen lassen und dann erst den Zipper auf beide Enden aufgefädelt. Wenn man jetzt den Reißverschluss schließt, entsteht eine Krawatten-Spirale, die sich am breiten Ende präzise mit einem Deckelchen schließt.

Die Länge und Breite des gesamten Mäppchens kann man man mit dem Start- bzw. Endpunkt des Reißverschlusses variieren. Wenn das überstehende Krawattenstück kürzer ist, wird das Mäppchen schlanker und länger. Wenn dieses Stück länger ist, wird das Mäppchen breiter und kürzer.

In mein erstes Versuchsmäppchen passen sogar ganz lange Pinsel rein, die bei jedem anderen Stiftemäppchen überstehen würden. Ich kann mir das Mäppchen aber auch super für Stricknadeln oder Blockflöten vorstellen ;-)

Und weil ich das Mäppchen nur für mich alleine gemacht habe, begleitet es mich heute zum RUMS #24/14.

Shirt mit Bubi-Kragen – der erste Versuch

Für trübe Hosen-Tage wie heute, hatte ich schon lange ein Shirt mit Bubikragen im Sinn. Da ich ja mit Kaufschnitten nie so richtig zufrieden bin, habe ich mich also an meinem persönlichen Shirt-Schnitt vergangen und ein bisschen getüftelt und Taraa: mein erstes Kragen-Shirt-Modell!

Shirt mit Bubi-Kragen

Den Latz und die Paspel einzunähen war gar nicht so frickelig, wie ich anfangs befürchtet hatte. Was mir noch nicht so gut gefällt sind die Ärmel und der Kragen.
Die Puffärmelchen müssen auf jeden Fall noch puffiger werden. Da muss ich einfach nochmal an den Schnitt ran und ein bissl Raum einarbeiten :-).
Beim Kragen habe ich beim nähen wohl zu doll gezogen, weshalb er etwas wellig liegt *grummel*. Hier muss ich beim nächsten mal etwas vorsichtiger sein. Aber immerhin habe ich die Technik zum einnähen des Kragens nach einem Mal wegtrennen und neu zuschneiden für mich perfektioniert: ich nähe den Kragen jetzt mit einem zusätzlichen Besatz, der nach innen eingeschlagen und nochmal rundherum festgenäht wird.

Ansonsten sitzt das Shirt ganz gut, denke ich. Beim nächsten Modell möchte ich auf jeden Fall eine bunte Stoffkombi ausprobieren!
Diesmal habe ich – getreu dem Motto „Stoffabbau“ (und der Zähler schwuppt auf 6 ;-)) – einen schwarzen Jersey aus dem Fundus verwendet. Als Kontrast habe ich habe ich mir schweren, pinken Jersey von C.Pauli und eine dehnbare Paspel gegönnt. Die Abschlussnähte habe ich außerdem mit neon-pinkem Garn und der Zwillingsnadel genäht.

So, und nun schnell auf zum RUMS #22/14 und schauen was die anderen Damen bei diesem muffeligen Wetter schönes her zu zeigen haben! … und dann geh’ ich glaube ich nochmal ins Bett! ;-)

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Blog-Geburtstag
… und hier geht’s zur Verlosung!

 

TK-Rock – der Erste

Heute wird wieder einmal kräftig geRUMSt, und zwar mit einem neuen Rock-Experiment! Ich präsentiere: der TK-Rock!

M-Beutel_TK-Rock

Eigentlich habe ich nur meinen Standard-Teller-Rock um einige Kellerfalten erweitert – TK also ;-)
Damit Material für die Kellerfalten entsteht, musste der „Einstiegskreis“ größer werden. Damit die Länge dann wieder stimmt, musste demnach auch der „Außenkreis“ ein Stückchen wachsen. Ein wahrer Stoffrausch, sage ich euch!
Noch eleganter wird das Ganze durch einen Formbund und den nahtverdeckten Reißverschluss. Wohlgemerkt war es mein erster nahtverdeckter Reißverschluss und durch den dicken Formbund war ich stellenweise wirklich den Tränen nahe, weil das Teil wirklich nur bei ganz, ganz dünnen Stofflagen richtig schön schließt. Im Nachhinein bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir das zukünfig noch einmal antuen möchte ;-)
Den unteren Saum habe ich mit einem breiten Beleg versäubert. Den habe ich mit Blindstich festgesteppt, sodass man auf der gesamten rechten Seite kaum Nähte sehen kann.

Das Modell ist wirklich ganz schön geworden, ist aber an der ein oder anderen Stelle noch nicht ganz ausgereift, wie ich finde. Dennoch: der Ehrgeiz hat mich gepackt und es wird auf jeden Fall noch einen Nachfolger geben! ;-)

Reißverschluss am Kopf?

Zwischen den letzten eiligen Messevorbereitungen bleibt heute leider nur Raum für ein kleines Mini-RUMS.

Aber für Haarschmuck muss schließlich immer noch etwas Zeit sein und deshalb gibt es mal wieder einen ausgefallenen Fascinator. Diesmal habe ich eine Blüte aus schwarzem Endlos-Reißverschluss gebastelt. Zum Schmuck habe ich ganz viele Zipper aufgefädelt, die bei jeder Kopfbewegung etwas hin und her schwingen.

Der Fascinator ist ein bisschen sportlicher als mein letzter und passt auch prima zu wilderen Frisuren und Hosenwetter ;-)

Fascinator #6