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Notfall-Mini-Tasche

Ich bin eine der berüchtigten Frauen, die ihren halben Hausstand in der Handtasche mit sich herumtragen. Bepackt wie ein Esel bin ich so für alle Eventualitäten des Lebens gewappnet!

Jetzt wo sich eeeendlich die ersten Sonnenstrahlen zeigen und bald wieder Röcke und Kleider an der Tagesordnung sind, stört mich meine riesige Tasche allerdings immer öfter und ich sammle schon eifrig Material für meine erste richtig perfekte „innen-riesig-außen-hübsch“-Handtasche.

Bevor es allerdings so weit ist, habe mich mir eine kleine Notfall-Mini-Tasche genäht. Sie ist gerade so groß, dass Geldbeutel, Schlüsselbund und Handy hineinpassen. Wenn sie leer ist, kann man sie ganz klein falten und in der „ich-hab-in-meiner-Tasche-nochmal-ein-paar-Taschen“-Handtasche mitnehmen. Wenn ich dann z.B. schnell in einen Laden will, kann ich nur das Nötigste mitnehmen und die große Handtasche im Auto lassen.

Mini-Tasche

Da die Tasche nur aus dünner Baumwolle gemacht ist, habe ich das Handyfach extra gefüttert, damit das nicht unnötig am Schlüsselbund schabbelt. Ansonsten ist sie ganz easy gemacht: kein Schnickschnack, kein Reißverschluss und auch der Stoffverbrauch ist Mini! ;-)

Genau das, was die praktische Dame von Welt braucht! Da müsst ihr Gleichgesinnten beim creadienstag #113 doch zustimmen, oder?!?

Schon wieder „fasziniert“!

Nach langer Stille hier im Blog heute mal wieder eine kleine feine Haarbastelei: mein Fascinator #3.
Aus einem Streifen gepunktetem Stoff habe ich eine Rosette genäht. Darauf eine Rosette aus Rüschenband, einen Knopf und zum Abschluss eine Perle angebracht. Halt findet das Ganze wie bei #1 und #2 wieder mit einer Schlaufe und einer Haarklammer.

Fascinator #3

Langsam bekomme ich richtig Übung im Haarschmuckbasteln! Und natürlich freue ich mich endlich mal wieder beim creadienstag #109 dabei zu sein ;-)

Fascinator #2

Wie kürzlich schon erwähnt, hat mich das Fascinator-Fieber gepackt und ich bastle hier und da ein kleines Haarschmuck-Teilchen. Heute ist es eine schnelle Satin-Schleife aus gemustertem Band.

Fascinator Schleife

Und nun flux damit zum creadienstag #107 und noch schnell gucken was es heute dort schönes zu stöbern gibt bevor ich schon wieder auf Achse bin ;-)

Mein Start ins Neue Jahr

Wie einige von euch schon wissen: ich bin ein Silvester-Muffel. Das liegt nicht nur an meiner Abneigung gegen Feuerwasser und -werk ;-) sondern auch daran, dass ich im Januar Geburtstag habe. Der ist für mich immer ein Grund zurückzublicken, Resumee zu ziehen und neue Pläne zu schmieden. Deshalb startet das neue Jahr für mich gefühlsmäßig 18 Tage später als bei allen anderen.

Heute ist es also so weit: mein neues Jahr beginnt ;-)
Wenn ich so zurückschaue, war das vergangene Jahr für mich extrem aufregend.
Im Januar habe ich wieder mit dem Joggen angefangen und mich von 10 Minuten Gehen zu einer guten Stunde schnellerem Laufen hochtrainiert. Dabei habe ich ganze 10 Kilo verloren… fast die Hälfte meiner 23 „ausgeliehenen“ Kilos sind damit also schon wieder zurückgegeben. ;-)
Im Mai habe ich dann begonnen hier über meine Werke zu bloggen und habe dabei viele liebe Gleichgesinnte kennen und lesen gelernt.
In der Mitte des Jahres hat der Mann dann eine neue Stelle angetreten, was unsere gemeinsame Tagesplanung von Grund auf neu organisiert hat.
Dann hatte ich einige neue Kunden und interessante Aufträge, aber auch die Nachricht, dass ein großer Auftraggeber wegfallen wird, weil der Konzern die Abteilung ersatzlos schließen möchte.
Wie das Leben so spielt hat sich dann in den letzten Monaten unerwartet der Job im Stoffladen ergeben und mein Leben krempelt sich jetzt komplett um! Mein Hobby wandelt sich zum täglichen Brot und das fühlt sich schon sehr, sehr eigenartig an… Mal sehen wie das so wird: das nächste Jahr bleibt auf jeden Fall spannend!

Ich bin immernoch ein Fan von Traditionen und seit einigen Jahren versuche ich an meinem Geburtstag ein Selbstportrait von mir zu malen.
Es ist ein Experiment und wenn ich alt und grau bin, möchte ich all die gesammelten Bilder nebeneinander betrachten und mir bei dem ein oder anderen denken: „Ja, an dieses Jahr kann ich mich erinnern! Das war ein gutes Jahr!“ ;-)

Hier also mein diesjähriges Selbstportrait:

Selbstportait 2014

Ich hab’ die Haare schön!

Weil mir offensichtlich zwischen all dem im Stoffladen sein, Freelancen, Haushalt schmeißen und bloggen wohl noch zu langweilig ist, habe ich mir ein neues Steckenpferd gesucht: nämlich Fascinators!

Schon lange gucke ich mir in diversen Mädchen-Kram-Läden diese opulenten Haarschmuck-Dinger an und traue mich nie eines zu kaufen, weil ich’s „ja doch nie tragen werde“ weil zu groß, zu auffällig und vor allem: viiiiel zu teuer! ;-)

Wie so oft hat’s mich jetzt gepackt und ich mache mich gerade daran, mir einen Jahresvorrat an Haarschmuck zu basteln. Den Anfang macht eine witzige Erbsenschote aus Filzkugeln und Stoff.
Die Befestigung mache ich mit einem kleinen Röllchen aus Gummiband. Da hinein kommt dann eine Haarklammer. Damit ich nicht tausend Haarklammern kaufen muss, habe ich mich für die Schlingen-Variante entschieden. So kann ich die Klammer je nach Stimmung, Haargummi usw. wählen und vielleicht sogar mal einen Haargummi zur Befestigung hernehmen.

Fascinator Erbsenschote

Bescherung 2013 – Mäppchen mit Bleistiften und Block

Endlich ist wieder creadienstag und endlich kann ich euch mein letztes Weihnachtspräsent zeigen, denn das Schmankerl habe ich euch natürlich bis zum Schluss aufgehoben! ;-)

Wie ich bei den Last-Minute-Weihnachtskarten schon erwähnt habe, bekommen meine Grafikdesign-Kunden alljährlich ein kleines selbstgemachtes Präsentchen. Dieses Jahr habe ich kleine Mäppchen mit Bleistiften und dazu einen Schreibblock verschenkt:

Stiftemäppchen

An sich sind die Mäppchen natürlich unspektakulär, aber da ich insgesamt 30 Päckchen vorbereitet habe, war es doch ein kleiner Triumph, dass ich alles rechtzeitig an den Weihnachtsmann übergeben konnte.

Die Mäppchen selbst habe ich aus festem Möbelstoff genäht. Der Clou sind die Französischen Nähte. So sieht das Mäppchen innen schön ordentlich aus, ohne dass ich ein Futter einarbeiten musste.
Das Läppchen an der Seite habe mit meinem Weihnacht-Eulen-Logo bestempelt. Dazu habe ich spezielle Stempelfarbe für Textilien besorgt. Natürlich hätte ich mir auch Web-Labels machen lassen können, aber ich dachte mir: so bin ich auch zukünftig flexibel was Farbe und Untergrund betrifft.

In das Mäppchen habe ich zwei Bleistifte gepackt. Dazu habe ich einfache Holzbleistifte mit einem bedruckten Streifen Papier ummantelt und anschließend neu angespitzt. Mit Buchbinderleim hält das Papier bombenfest und die 60 Bleistifte waren im Nu gerollt.

Garniert habe ich das Ganze mit meinem Werbeblöckchen von dem ich schon hier einmal berichtet habe.

Von meinen Kunden hat das kleine Set wohl ganz gut gefallen, zumindest kamen bisher keine Reklamationen. ;-) Unser kleiner Fellpopo fand die Idee offensichtlich auch nicht schlecht! Und was denkt ihr?

 

Meine kleine Zaubertasche #1

Nachdem der Weihnachts- und Neujahrsstress auch bei uns schließlich überstanden war, hatte ich endlich Zeit die vielen tollen Sachen zu durchstöbern die ihr alle in den letzten Wochen gebloggt habt. Und so öffnete ich – eigentlich schon innerlich entweihnachtet – das 24te Türchen bei lillesol & pelle und stellte aufgeregt fest: Ein Wettbewerb!!!

Ich liebe ja Wettbewerbe und gerade noch rechtzeitig zum Einsendeschluss habe ich mich ans Werk gemacht. Aus dem Freebie-Schnitt für eine einfache Kosmetiktasche habe ich eine kleine Zaubertasche kreiert!

Zaubertasche #1

Den Hauptteil bildet das originale Schnittteil, wie Julia von lillesol & pelle es vorbereitet hat. Die beiden Taschenteile habe ich dann gegeneinander verdreht zusammengenäht und dazu eine Trennwand eingefügt. Die Außenhülle habe ich außerdem geteilt und weitere Reißverschlüsse eingenäht, sodass aus der 1-Fach-Kosmetiktasche wie durch Zauberhand eine 4-Fächer-Zaubertasche geworden ist.

Auf den ersten Blick sieht die Tasche ja garnicht so besonders aus. Erst wenn man sie in die Hand nimmt und öffnet wird klar „was in ihr steckt“. Man fängt sofort an sie herumzudrehen und zu schauen was da noch so zu entdecken ist.   ;-)
Die Tasche ist richtig kompakt und bietet trotzdem toll viel Platz zum Ordnen und verstauen. Durch die farbige Teilung und die passenden Bänder am Zipper kann man auch ganz einfach unterscheiden welches Fach welches ist.

Etwas fummelig habe ich mich beim einnähen der oberen Reißverschlüsse angestellt. Ich denke das werde ich beim nächsten mal nicht wieder am Schluss, sondern etwas früher machen. Für einen Prototypen finde ich die Tasche allerdings doch ganz gelungen! Was denkt ihr?

Innovation Jogging-Muff

Jogging-Was? Ein Jogging-Muff! ;-)

Wie schon einmal erläutert, wird es momentan beim morgendlichen Joggen immer grenzwertiger; zuerst die Dunkelheit und nun ist es auch endlich so kalt, dass es ohne Handschuhe einfach nicht mehr geht.

Weil’s bei mir ja nur kompliziert geht, reichen mir einfache Handschuhe natürlich nicht aus. Zum einen trage ich beim Training gerne Gewichtsmanschetten, und unter denen sind Handschuhe viel zu dick und wirklich unangenehm. Außerdem wird es nach den ersten Kilometern immer sehr heiß in normalen Handschuhen und man bekommt die schwitzigen Dinger dann fast nicht mehr von den Händen.

Also habe ich nach etwas gesucht, das meine Finger möglichst komfortabel vor dem Erfrierungs-Schicksal bewahrt.
Und so habe ich den Jogging -Muff erfunden. Sozusagen eine Mischung aus Fäustlingen und Muff.

Jogging-Muff

Aus einem Rest vom Thermo-T-Shirt habe ich einen Muff genäht. Am Handgelenk habe ich dann einen Gummi eingearbeitet. An den Fingerspitzen ist eine Kordel mit Kordelstopper. So kann ich den Muff auch während dem Laufen leicht öffnen und etwas lüften. Wenns wieder kalt wird, kann ich die Finger schnell wieder einmummeln. Zum Schuhebinden oder Haustüre aufsperren ist es so auch viel schneller und praktischer, als mit umständlichen Finger- oder Fausthandschuhen.
Meine Lösung ist weniger schön als praktisch, zugegebenermaßen. Aber erste Praxistests haben meinen Prototyp bestätigt ;-)

Mit warmen Fingern jogge ich dann gleich mal rüber zum RUMS #49 und sehe was die anderen Damen heut zauberhaftes zu zeigen haben.

Was die Frau von Welt dieser Tage drunter trägt…

Der aktuelle Kälteeinbruch macht mir gerade extrem zu schaffen, und deshalb bin ich fieberhaft dabei, meine Wintergarderobe auf Vordermann zu bringen. Allem voran habe ich mir zwei kuschelige Thermo-T-Shirts aus grünem Fleece genäht. Die Schnitte habe ich aus meinem bereits vielfach bewährten T-Shirt-Schnitt weiterentwickelt und ein bisschen herumexperimentiert.

Thermo-T-Shirt

Modell #1 hat einen gedrehten Ausschnitt. Im Praxistest ist mir dieser aber zu bollig für unten-drunter und viiiiiiel zu weit ausgeschnitten (egal ob nur unten-drunter oder nicht ;-))

Modell #2 ist mir besser gelungen. Es hat Raglan-Ärmel und einen runden Halsausschnitt.

Beide Shirts sind extrem eng anliegend, weil sie eben als Wärmeschicht für unten-drunter gedacht sind. Deshalb habe ich die Säume auch offen gelassen, damit nichts aufträgt. Bei Fleece geht das problemlos und auch nach dem Waschen dröselt sich nichts auf, soweit ich das beurteilen kann.

Wärmen tun die beiden prima! Allerdings fühle ich mich zuweilen ein bisschen wie ein Michelin-Männchen. Mal schaun ob eine der anderen Damen beim RUMS #48 heute eine bessere Idee hat, für unsichtbare „Heiz-Unterwäsche“!?!

Weste #3

Aus dem Duo wird ein Trio: denn heute kann ich hier endlich mein neuestes Lieblingsteil präsentieren: Die Weste #3!
Nach #1 und #2 ist diese bisher die Gelungenste, wie ich finde. Die Stoffzusammenstellung ist auf jeden Fall schon einmal verträglicher als bei Weste #2. Zudem bekomme ich langsam echte Übung im Knopflochnähen und kann auch hier sagen: die schönsten die ich bisher zustande gebracht habe ;-)

Aber es bleibt auf jeden Fall noch Raum nach oben für die Weste #4! Bevor ich die aber plane, geht es erst einmal mit der aktuellen #3 auf zum Creadienstag #98.

grün-graue Weste