M-Beutel-Logo

Geschenk

O’zapft is!

Pünktlich zum Wiesn-Anstich am kommenden Samstag habe ich der besten Freundin zwei Überraschungs-Dirndlschürzen genäht. Ursprünglich hatte sie vor, sich dieses Jahr ihr erstes selbstgenähtes Dirndl zu schneidern. Überstunden in der Agentur haben ihr dann aber einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass ich ihr so eine kleine Freunde machen wollte.

M-Beutel_Dirndlschuerzen

Die beste Freundin hat nicht nur ein fesches, sondern gleich vier fesche Kauf-Dirndl. Das Hauptproblem dabei: Ich kenne nur zwei davon, und das nur vom Foto. Das eine ist weiß-rosa-kariert und das andere dunkelbraun mit blauen Blümchen. Immerhin hat mir der Mann der besten Freundin in geheimer Mission geholfen, die Maße der Schürzen heraus zu finden. Die Größe müsste also ganz gut hinkommen.
Umso schwerer ist mir die Stoffauswahl gefallen. Dem glücklichen Zufall sei’s am Ende gedankt, dass ich diese beiden Stoffe gefunden habe, die nicht nur zueinander, sondern (so der Himmel will ;-) ) auch zu beiden Dirndln passen. Auf den ersten Blick wirken die Farbkombinationen etwas schrill, aber ich hoffe dass sich das in Kombination mit den Kleidern gibt.

Der Vollständigkeit halber, habe ich zu den Schürzen noch zwei Kropfbänder genäht. So ergeben sich nun ganze acht Kleid-Schürzen-Kropfband-Kombinationen. Damit dürfte die Hälfte der Wiesen-Zeit auf jeden Fall gesichert sein ;-)

Dann hoffe ich mal, dass die Freundin sich auch über die Überraschung freut, und schicke sie damit zu ihrem ersten RUMS #38!

 

Tasche mit dreieckigem Boden

Die Mutti vom Mann verfügt über einen fabulösen Stoffe-Schrank in dem ich neulich einmal stöbern durfte. Dabei habe ich mir ein paar ganz besondere Schätzchen unter den Nagel gerissen ;-) und auch einige Reste aus denen Schätzchen werden wollen. So auch den grauen Rest eines Kissenbezugs, den ich jetzt zu einer Tasche mit dreieckigem Boden geadelt habe.

Wenn die Tasche leer dahängt braucht sie extra wenig Platz und wirkt ganz zierlich und schmal. Sie entfaltet ihre Vorteile erst, wenn sie so richtig vollgepackt wird. Denn dann entpuppt sich der dreieckige Boden nämlich als Standboden, was richtig für Platz sorgt.

Für das Futter habe tatsächlich noch den passenden lila-gestreiften Stoff in meinem eigenen Fundus entdeckt, sodass ich innen ein paar praktische Innentaschen einbauen konnte.

Das – für mich ganz ungewöhnliche – grau, musste ich natürlich noch farbenfroh aufpeppen und habe für die sichtbaren Steppnähte das grüne Neongarn verwendet, das ich vor einiger Zeit bei Lunaju gewonnen habe. Zurückhaltend poppig gehts also heute zum creadienstag #89! Mal schaun was die anderen Damen heute so werkeln   ;-)

Tasche mit dreieckigem Boden

eBook zum Herrenhemden-Lavendelsäckchen-Upcycling

Die Idee, aus einem alten Herrenhemd ein Duftsäckchen zu nähen, hat mir so gut gefallen, dass ich mich kurzer Hand entschlossen habe, eine Anleitung dazu zu erstellen.

Herausgekommen ist ein 16 Seiten starkes eBook, das Schritt für Schritt und mit vielen Bildern erklärt, wie aus einem alten Hemd schließlich ein Duftsäckchen wird. Alle Bilder sind handillustriert und zeigen so sehr reduziert und klar wohin die Reise geht. So können auch Anfänger den Anweisungen problemlos folgen.

M-Beutel_eBook-Duftsaeckchen

Neben der Anleitung und vielen Tipps sind im eBook natürlich auch die benötigten Schnitteile zum ausdrucken enthalten. So kann garantiert nichts schief gehen ;-)

In den fünf Teilen der Anleitung zeige ich wie man zuerst den Lavendel erntet. Als nächstes wird der Schnitt dem jeweiligen Hemd angepasst und dann zugeschnitten. Anschließend wird das Säckchen genäht und gefüllt.

Weil sie so ausführlich ist, eignet sich die Anleitung super für Nähanfänger, und sowohl Säckchen als auch Anleitung halten gerne als Last-Minute-Geschenk her ;-)

Wer also Lust hat die süßen Säckchen nach zu nähen kann sich hier mit dem eBook eindecken.

Herrenhemden-Lavendelsäckchen-Upcycling

Kürzlich habe ich einen großen Schwung Herrenhemden von meinem Opi geerbt und sammle schon die ganze Zeit Ideen, was sich daraus schönes zaubern lässt. Da traf es sich wie die Faust aufs Auge, dass die Mutti vom Mann mich gebeten hat, mich während ihrer Abwesenheit um den Lavendel im Garten zu kümmern: Gesagt – Getan!
Es ist Duftsäckchen-Zeit ;-)

Das Projekt hat mich die letzten zwei Wochen so begeistert, dass ich gleich eine Anleitung dazu erstellt habe.

Duftsäckchen

Ganze fünf Säckchen konnte ich mit dem geernteten Lavendel füllen. Sie haben alle einen praktischen Reißverschluss, damit man sie im nächsten Jahr wieder neu befüllen kann, wenn die Blüten von diesem Jahr ihren Duft verloren haben.

Und da sie sozusagen hundert Prozent Upcycling und DIY sind, wandern sie sogleich zum creadienstag #87. Mal sehen was die anderen Damen heute so gezaubert haben!

Warhammer-Schild

Der Mann spielt noch mit Zinnsoldaten! Nunja, sie sind nicht wirklich aus Zinn sondern aus Kunststoff, und obwohl sie zum Spielen gedacht sind, baut er sie nur zusammen und malt sie dann hübsch an.
Das Spiel heißt “Warhammer” und klingt etwas grobschlächtig. In der Tat geht es darum Krieg gegen eine gegnerische Armee zu führen. Beim Zuschauen sieht es ein bisschen aus wie “Risiko” mit schönen Figuren; und die sind wirklich richtig winzig – oft nur 4 cm vom Sockel bis zum Scheitel. Aber gerade das macht die Sache so anspruchsvoll.
Gespielt wird auf einem Spielfeld, das, wie die Figuren selbst, gestaltet ist: also mit Ruinen und Bäumen, Kratern und Hügeln.

Und da komme ich ins Spiel:
Als Hinderniss, für eine seiner Spiellandschaften, habe ich ihm dieses kleine Werbeschild gebastelt. Als Vorbild diente ein Motiv aus dem Spiel “Fallout”. Ich mag den 50er-Jahre-Stil dort total gerne.
Das Schild und der Boden sind aus Pappe gemacht. Das Gestänge hinten ist aus alten Schmelzrahmen der Spielfiguren gebastelt. Für die Grasbüschel habe ich ein altes Kunst-Haarteil geopfert und das Poster habe ich ausgedruckt und mit Kaffee auf alt getrimmt. Alles andere ist von Hand bemalt.

Und da das Langzeitprojekt jetzt endlich fertig ist, wandert es gleich zum Creadienstag #86.

M-Beutel_Schild

Ui, ui, uiiii … !!!

Eigentlich bin ich ja eine “Ganz-oder-garnicht”-Bloggerin. Sprich: Ich zeige nicht so gern Unfertiges her. Aber diesmal ist meine Aufregung so enorm, dass ich sie auf mehrere Häppchen verteilen muss ;-)

Also? Was ist passiert?

Gestern. Frühstückstisch.
Der Mann ist seltsam hibbelig und hat ein Grinsen im Gesicht… Das machte mir schon Sorgen, da der Mann eigentlich ein Morgenfuffel ist. Also habe ich nachgebohrt und herumgeraten, aber er wollte partout nicht mit der Sprache herausrücken. Er meinte nur, ich würde es schon rechtzeitig erfahren… Sehr unbefriedigende Antwort, wie ich finde :-?

Zwei Stunden später.
Der Mann versucht auffällig eindringlich mich von meinem aktuellen Nähprojekt und aus meinem Arbeitszimmer fern zu halten und schlägt vor, stattdessen ein bisschen fern zu sehen… Die Situation fühlt sich zunehmend dubios an!

Plötzlich klingelt es an der Tür. Die Worte des Mannes: Du brauchst nicht an die Sprechanlage gehen, die wissen schon dass du kommst.
DIE???
Ich fühle mich spontan in mein 6jähriges Ich zurückversetzt, das panikattackenartige Angst hat, des Nächtens dem Knecht Ruprecht die Haustür zu öffnen.
Ich öffne also zweifelnd und spicke vorsichtig um die Ecke.

Da steht ein Fahrrad im Hof. Ein gelbes Postfahrrad! Mit Schleife!

altes Postfahrrad

Mein Mund steht offen. Ich glotze das Fahrrad an. Ungläubiges Staunen vermischt sich mit aufsteigenden Freudentränen. Dann sehe ich die beste Freundin und deren Mann. Sie grinsen und winken. Dann fange ich an zu heulen weil ich’s nicht fassen kann!

Monate zuvor.
Immer wieder bilde ich mir ein: ich will ein Postfahrrad haben! Ich male mir aus wie das wäre mit dem Fahrrad so richtig groß einkaufen zu gehen. Und wie cool das aussehen könnte. Ich klicke mich durch diverse Aktionsportale und Fahrrad-Shops. Lese Horrorgeschichten von Postfahrrädern, die nach einer bestimmten Laufzeit konsequent verschrottet werden, weil die Deutsche Post pingelig darauf erpicht ist, dass keines dieser Fahrräder in Umlauf kommt. Dann rechne ich aus wie lange ich für ein Postfahrrad-Nachbau-Modell sparen muss und begrabe die Idee schließlich in der Kategorie: “Wenn ich mal unnötig viel Geld über habe!”.

Letztes Wochenende. Grillparty bei der besten Freundin und deren Mann.
Ich erzähle von der Postfahrrad-Misere worauf der beste-Freundin-Mann meint: Ich glaub da kenne ich jemanden aus’m Fitness-Studio der eines besorgen könnte… ich mach mich mal schlau.
In mir keimt ein Fünkchen Hoffnung auf, aber auch der Zweifel daran, dass ich mir das Fahrrad dann so einfach leisten kann. Also verbanne ich das Thema aus reinem Selbstschutz erst mal wieder aus meinem Kopf.

Und “Tadaaaa”! Wie aus dem Nichts steht dann plötzlich dieses wunder-tolle Fahrrad vor unserer Tür!
Da wollte wohl tatsächlich jemand ein altes Postfahrrad loswerden. Die Vorbesitzerin hat es vor einigen Jahren direkt von der Deutschen Post gekauft. Es gibt sogar einen Schrieb dazu, der bestätigt, dass das Fahrrad nicht geklaut, sondern rechtmäßig gekauft wurde (und zwar für die unglaubliche Summe von 35 Euro!!!). Weils schon so alt ist, hab ich es sogar umsonst bekommen, und der beste-Freundin-Mann hat es bei der größten Hitze vom Münchner Norden bis zu uns in den Westen gefahren. Nur für mich!!! :-D

Viele finden meine Aufregung bestimmt total albern, aber ich freue mich echt wie ein Schnitzel! Ich kann garnicht beschreiben wie toll sich das anfühlt und in meinem Kopf schwirren seit gestern wildeste Gestaltungs-Ideen herum.

Vielen, vielen Dank deshalb noch einmal an die beste Freundin und ihr Schatzi! Ohne euch hätte mich das Fahrrad-Thema noch öfter schlaflose Nächte und Grübeleien gekostet ;-)
Ich werde hier auf jeden Fall Stück für Stück berichten, wie mein neues altes Fahrrad fesch aufgehübscht wird. :-P

Nadel-Kaktus

Seit kurzem ist die beste Freundin auch dem Nähfieber verfallen, und schon seit einer Weile liebäugle ich damit, ihr diesen tollen Nadelkissen-Kaktus zu schenken. Letzte Woche hatte sie dann endlich Geburtstag, und meine Gelegenheit war gekommen!

Nadelkissen-Kaktus

Die Vorlage stammt aus dem Buch “Freche Ideen fix genäht” von Cynthia Shaffer, und bis zu der Stelle an der gefüllt werden sollte, habe ich mich an die Anleitung gehalten. Doch dann hatte ich Bammel davor, die Arme des Kaktus wie beschrieben an den gefüllten Körper anzunähen und entschied mich die Arme wie “Ärmel” von innen anzunähen. Dazu habe ich einen Arm gefüllt und innen an den Körper gehalten, um dort die richtige Stelle anzuzeichnen. Die habe ich dann sternförmig eingeschnitten und den “Ärmel” mit der Maschine angenäht. Das war ein bisschen fummelig, hält dann aber ganz sicher.

Laut Anleitung hätte man den unteren Teil als einfaches Kissen machen, und in den Topf kleben sollen. Ich mag aber ungern angeklebte Sachen, also habe ich die “Erde” auch plastisch genäht. So kann man den Kaktus und den Topf auch mal waschen … man weiß ja nie was so einem Kaktus in einem Leben passieren kann!

Die Freundin hat sich riesig darüber gefreut. Ist ja auch eine wirklich tolle Idee, und ich überlege schon, ob ich mir nicht noch einen für meinen eigenen Nähtisch basteln soll ;-)

Donut-Kissen

Dieses wunderbare Donut-Kissen bekam der Mann dieses Jahr zum Geburtstag.

Ich habe die Angewohnheit manchmal Hörbücher zum Einschlafen zu hören. Als Bauchschläfer ist das mit den Kopfhörern aber irgendwie doof, also nähte ich mir ein Kissen mit Kopfhörer-Aussparung.
Als der Mann das gesehen hat, wollte er es sich sofort unter den Nagel reißen, mit den Worten: “Das ist genau die Art von Kissen, die auf dem Sofa noch fehlt!”.

Also machte ich ein Duplikat mit einem Bezug aus dem oft erwähnten Sofa-Kissen-Stoff. Es war etwas fummelig, die Teile auf links zusammen zu nähen, aber dank dem Reißverschluss hab ich’s hinbekommen. Innen ist das Kissen mit Styroporkügelchen gefüllt. Die habe ich vorher in eine lange Jersey-Wurst gefüllt und das Ding dann in die Kissenhülle gefummelt. So kann kein Unfall passieren, wenn einer mal den Reißverschluss aufmacht. Mit den Kügelchen bleibt das Ganze auch relativ stabil, und doch weich genug zum bequem drauf liegen.

Der Mann hat sich riesig über das Kissen gefreut, und die Schnuffi hat es schon voll und ganz in unsere Sofalandschaft integriert ;-)

Donut-Kissen

Sitzkissen

Der Vati vom Mann hatte Geburtstag. Er ist immer viel in der Weltgeschichte unterwegs, weshalb ich ihm immer “Praktisches zum Unterwegssein” schenke.
Dieses Jahr gabs dieses formschöne Sitzkissen, denn manchmal möchte man sich unterwegs ja irgendwo setzen obwohls kalt und dreckig ist.

Als Stoff musste ein weiterer Rest von unseren neuen Sofakissenbezügen herhalten. Die Füllung habe ich aus Styroporkügelchen gemacht. Seit ich unseren alten Sitzsack aufgelöst habe, horte ich nämlich Tonnen von diesen Kügelchen in unserem Keller und fülle alles damit, was sich füllen lässt ;-)
Das Sitzkissen ist dank der Kügelchen maschinen-waschbar und die Rippenstruktur macht es gut rollbar. So nimmt es beim Transport weniger Platz ein, als ein Schaumstoff-Sitzkissen.

Sitzkissen