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DIY

Hopfen & Malz – Gott erhalt’s

Nach einer stressigen Woche hier mein kleines Samstags-Projekt zum Stress-Abbau: ein kleines Hopfen-Körbchen.

Da der Hopfen-Stock auf unserem Balkon zum Herbst hin immer abstirbt und im Frühling neu austreibt, habe ich jetzt schon die toten Stängel ratzekahl abgeforstet. Dabei fiel mir auf, wie biegsam und doch reißfest die langen Ruten sind und habe mich daran gemacht ein kleines Körbchen daraus zu basteln.

Hopfen-Körbchen

Das Ergebnis sieht etwas rustikal aus und das Körbchen ist auch nur 15 cm im Durchmesser, aber als Versuch schon mal ganz nett, wie ich finde! Nächstes Jahr wird der Hopfen einfach richtig doll gedüngt und gehegt, sodass ich im nächsten Herbst vielleicht einen ausgewachsenen Korb flechten kann ;-)

Aus einer Pusteblume wird ein Schneeball!

Nachdem wir unser Wohnzimmer neu gestrichen hatten und das Sofa neu bezogen war, suchten der Mann und ich lange nach einer geeigneten Lampe für unsere hohe Wohnzimmerdecke. Zuerst liebäugelten wir mit einem Modell vom Möbelschweden. Doch dann tauchte diese Lampe plötzlich überall auf: zuerst auf Plakatwänden, dann in normalen Geschäften und schließlich sogar in Filmen… Es war zum Haareraufen!
Wir hatten dann ganz lange keine Lampe an der Decke, bis wir uns endlich entschieden: Diese Lampe wird es jetzt – aber auf unsere Art!

Also habe ich nicht die mitgelieferten Pusteblumen-Blüten montiert, sondern Papierspitze, die man sonst unterm Eisbecher findet. Ich habe alle 160 Blätter zuerst vorgelocht und dann einzeln angeclipt, sodass wir jetzt einen riesigen Schneeball unser eigen nennen können! Das war ein bisschen Arbeit, aber jetzt haben wir eine Lampe, die uns bestimmt nicht mehr überall hin verfolgt! … außer zum creadienstag #94 natürlich! ;-)

M-Beutel_Lampe

Haargummi-Mäppchen

Endlich habe ich es geschafft dem Haarklammer-Mäppchen ein Geschwisterchen zu zimmern: Das Haargummi-Mäppchen ist fertig!

Damit man immer genau den richtigen Gummi herausnehmen kann, habe ich in die Mitte der Bänder einen Druckknopf gemacht. So kann man den gewünschten zur Mitte schieben und herausnehmen.
Zuerst hatte ich bedenken, dass man die beiden Mäppchen nicht mehr unterscheiden kann, wenn ich den selben Stoff hernehme. Beim Befüllen hat sich diese Angst aber in Luft aufgelöst, weil die Haargummis dem Mäppchen schon sehr viel Volumen geben ;-)

Mein Haarschmuck-Körbchen sieht schon richtig ordentlich aus! Was noch fehlen würde wäre eine Lösung für große Schmetterlingsklammern und für Haarreifen! Aber da fällt mir bestimmt auch noch etwas ein… :-D
Bis dahin besuche ich den creadienstag #93 und schaue mal was die anderen Damen heute so zaubern!

Haargummi-Mäppchen

Haarklammer-Mäppchen

Um dem Chaos in meinem Badezimmer-Schrank Stück für Stück Herr zu werden, habe ich mir ein Haarklammer-Mäppchen genäht, das auf dieser Baustelle vorerst Ordnung schaffen soll. Bisher habe ich all meine Haar-Accesoires in einem Körbchen. Haarklammern fallen natürlich immer nach unten, sodass ich jedes Mal den ganzen Inhalt ausleeren muss, um zwei zusammenpassende Klammern zu finden.

Das Mäppchen funktioniert im Grunde wie ein Briefmarken-Album. Es gibt vier Laschen, in denen die Klammern Halt finden. Dann wird es zugeklappt wie ein Buch. Mit Druckknöpfen wäre es etwas labberig gewesen, also habe ich einen Gummi zur Fixierung drangemacht. Jetzt könnte ich die Klammer-Sammlung sogar praktisch überall hin mitnehmen und sehe sofort, wenn eine zweite Klammer stiften gegangen ist. Manche sind außerdem filigran und können jetzt nicht mehr so leicht kaputt gehen.

Demnächst folgt bestimmt noch ein Haargummi-Mäppchen, aber bis es so weit ist, muss mich dieses hier solo beim creadienstag #88 vertreten.

Haarklammer-Mäppchen

Herrenhemden-Lavendelsäckchen-Upcycling

Kürzlich habe ich einen großen Schwung Herrenhemden von meinem Opi geerbt und sammle schon die ganze Zeit Ideen, was sich daraus schönes zaubern lässt. Da traf es sich wie die Faust aufs Auge, dass die Mutti vom Mann mich gebeten hat, mich während ihrer Abwesenheit um den Lavendel im Garten zu kümmern: Gesagt – Getan!
Es ist Duftsäckchen-Zeit ;-)

Das Projekt hat mich die letzten zwei Wochen so begeistert, dass ich gleich eine Anleitung dazu erstellt habe.

Duftsäckchen

Ganze fünf Säckchen konnte ich mit dem geernteten Lavendel füllen. Sie haben alle einen praktischen Reißverschluss, damit man sie im nächsten Jahr wieder neu befüllen kann, wenn die Blüten von diesem Jahr ihren Duft verloren haben.

Und da sie sozusagen hundert Prozent Upcycling und DIY sind, wandern sie sogleich zum creadienstag #87. Mal sehen was die anderen Damen heute so gezaubert haben!

Ein Sonnensegel für die Würmies!

Wie der ein oder andere schon weiß: seit diesem Frühjahr teilen wir unseren Balkon mit einem Volk gefräßiger Kompostwürmer. Da es auf unserem Süd-Balkon zur Zeit stark an Schatten mangelt, habe ich ihnen dieses schicke Sonnensegel aus einem alten Stoffrest gebastelt. So müssten unsere Haustiere auch bei dieser unmenschlichen Hitze einen kühlen Kopf behalten ;-)

Was wohl die anderen Damen an diesem herrlichen Sommer-Sonnen-Creadienstag #85 schönes zaubern?

Sonnensegel

Strick- und Häkelnadel-Mäppchen

Wie das bei kreativwütigen Menschen so ist: über die Jahre sammelt sich allerlei (eigentlich nützliches) Werkzeug an, das eines schönen Tages sortiert werden will. Selbiges ist nun meinem Strick- und Häkelnadel-Knäuel wiederfahren: Ein neues Mäppchen hüpfte spontan aus dem Nähmaschinchen und dann gleich weiter zum creadienstag #84 ;-)

Stricknadel-Mäppchen

 

Servietten-Lagerfeuer

Das Grillen ist ja an und für sich Männersache. Um die Tischdeko soll Frau sich dann aber doch lieber selbst kümmern, meint der Mann. Also dachte ich mir: was passt besser zum Thema „Grillen“ als ein leuchtendes Servietten-Lagerfeuer auf dem Tisch?

Vor Jahren habe ich im Frühstücksfernsehen diese Anleitung gesehen und musste die witzigen Serviettenringe sofort nachbasteln. Dazu habe ich Äste zu kurzen Stöckchen zersägt, dann nach lagerfeuermanier aufgestapelt und mit Heißkleber fixiert. Anschließend wird je eine gelbe und eine orange Serviette aufgefaltet und gedreht übereinander gelegt. Dann die Servietten knapp neben der Mitte anfassen und zu einer Flamme zusammenstreichen. Die Flamme dann in den Holzstapel stecken und fertig ist die völlig kinderfreundliche und brandtechnisch unbedenkliche Grill-Feuer-Deko.

Und weil die Servietten so schön orange leuchten wandern sie (lieber spät als nie) zum color me happy #7 bei Was Eigenes und natürlich zum creadienstag #83!

Serviettenringe "Lagerfeuer"

Mein Schlüsselbund darf auch mal Gassi!

Mein Schlüsselbund sorgt immer wieder für großes Aufsehen: er ist riesig, laut und ungewöhnlich. Ich habe nicht nur alle Schlüssel dran hängen, sondern auch Einkaufswagen-Chips und eine große Metallglocke, die bei jeder Bewegung bimmelt. So brauche ich nur meine Tasche zu schütteln und weiß bescheid ob er drin ist, und klauen wird mir das riesenhafte Ding auch niemand lautlos. ;-)

Jetzt darf der Riesen-Schlüsselbund auch mal Gassi gehen und die Welt sehen, denn ich habe ihm ein neues Schlüsselband genäht. Dazu habe ich von einem alten Schlüsselband die Schnalle und den Karabiner abgemacht und mit einem neuen Band versehen. Das wiederum habe ich aus Stoffresten vom Sofabezug und einem der Neonbändchen genäht, die ich kürzlich bei LunaJu gewonnen habe. Damit ich nicht mitten durch die Sterne nähen muss, habe ich einen Wellenstich gewählt um das Band fest zu steppen. So sieht das Schlüsselband auch von hinten richtig schön aus.

So, und jetzt darf der Schlüsselbund das erste Mal raus und zwar zum creadienstag #82.

Schlüsselband

Kirsch-Sirup & Etiketten

Unser riesenhafter Kirschbaum hängt dieses Jahr wieder voller herrlicher Kirschen. Leider ist für uns nur ein geschätztes Zehntel mit Hängen und Würgen erreichbar, und so müssen wir den größten Teil für die lieben Vögelein hängen lassen. Aus der restlichen Ernte habe ich gestern köstlichen Kirsch-Sirup gekocht und die Flaschen sogleich mit einem adäquaten Etikett versehen.

Flaschen mit Kirsch-Sirup

Für den Sirup habe ich lange nach einem Rezept gesucht, und mich nach einigem Hin und Her für folgende Variante entschieden:

Rezept für Frucht-Sirup

Das muss rein.
. 2 Teile Früchte
. 1 Teil Wasser
. 1 Teil Zucker
. etwas Zimt

In diese Gerätschaften.
. großer Kochtopf mit Deckel
. große hitzefeste Schüssel
. Sieb
. Handtuch
. Trichter
. Kochlöffel
. Schöpflöffel
. Glasflaschen mit Bügelverschluss

Um folgendes damit zu tun.
. Die Früchte waschen aber nicht entsteinen.
. Dann in einem großen Topf mit dem Wasser aufkochen und mit Zimt würzen.
. Das Ganze dann mit einem Kartoffelstampfer so gut es geht zerdrücken.
. Die Früchte so 15 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren und stampfen.
. Inzwischen eine große, hitzefeste Schüssel mit Sieb und Handtuch in die Spüle stellen.
. Die heiße Brühe dann in das Handtuch gießen und abtropfen lassen.
. Dann den Backofen auf 100°C vorheizen.
. Die etwas erkalteten Früchte im Handtuch ordentlich auswringen.
. Dann den Kirschsaft wieder in einen Topf füllen und auf den Herd stellen.
. Den Zucker dazugeben und alles wieder zum Kochen bringen.
. Dabei immer wieder rühren damit sich der Zucker auflöst und nichts überschäumt.
. In der Zwischenzeit die Glasflaschen für 10 Minuten in den 100°C heißen Backofen legen.
. Nach 30 Minuten Einkochzeit den Topf vom Herd nehmen und neben die Spüle stellen.
. Die desinfizierten Flaschen aus dem Backofen nehmen und in die Spüle stellen.
. Dann mit Trichter und Schöpflöffel Flasche für Flasche bis oben hin füllen.
. Die heißen Flaschen dann sofort vorsichtig verschließen.

Und am Ende dieses zu erhalten.
. aus einem Kilo Früchte ergibt sich so etwa ein Liter Sirup
. die Prozedur dauert etwa zwei Stunden, wenn man nicht hetzen will

Leider kann ich noch nicht sagen wie lange sich der Sirup in den Flaschen hält, da es mein erstes Mal „ein-sirupen“ war. Was ich aber sagen kann: Der Sirup schmeckt auf jeden Fall superb und dieses wird nicht mein letztes Mal gewesen sein. Auch wenn die Küche danach einem blutigen Schlachtfeld gleicht und die Hände dringende Abkühlung in kaltem Wasser notwendig haben ;-)